Ex-Superman-Darsteller Dean Cain beleidigt Supergirl-Darstellerin Milly Alcock – und kassiert zu Recht einen Shitstorm
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Dean Cain ist offensichtlich kein Fan von Milly Alcock. Aber statt es bei einem vertretbaren Seitenhieb zu belassen, musste er sie auch noch sexistisch beleidigen. Kein Wunder, dass es dafür in den sozialen Medien ordentlich auf den Deckel gibt …

Dean Cain hat zwischen 1993 und 1997 in vier Staffeln und 88 Folgen der – erstaunlich spaßigen – TV-Serie „Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark“ den Mann aus Stahl verkörpert. Aber während sein Co-Star Teri Hatcher einige Jahre später mit „Desperate Housewives“ einen sogar noch größeren TV-Hit landete (und in „Der Morgen stirbt nie“ sogar als Bond-Girl fungierte), konnte Dean Cain nie wieder an den klar größten Erfolg seiner Karriere anknüpfen.

Offenbar verfolgt er die Weiterentwicklung des DC-Franchises aber bis heute. So teilte er vor wenigen Tagen den Post eines Twitter/X-Users, der sich darüber lustig machte, dass Milly Alcock als Supergirl Ohrringe trägt, obwohl ihre Haut ja eigentlich undurchdringbar ist und das mit dem herkömmlichen Ohrenstechen so ein wenig schwierig werden könnte. Also quasi die DC-Variante der Frage, was mit den Klamotten von Dr. Banner passiert, wenn er sich in den Hulk (und vor allem wieder zurück) verwandelt. So weit, so harmlos:

Aber dann wurde es in den Kommentaren zum ursprünglichen Post schnell persönlich beleidigend gegenüber der „Supergirl“-Darstellerin. So merkte ein User an, dass die 26-jährige Milly Alcock („House Of The Dragon“) ja aussehen würde wie die Figur Chaka aus dem Film „Die fast vergessene Welt“ mit Will Ferrell. Zur Erklärung: Der von Jorma Taccone verkörperte Chaka ist ein Mitglied der affenähnlichen Urzeit-Spezies der Pakuni – und erinnert ein wenig an einen Neandertaler mit mehr Fell:

Chaka (Jorma Taccone) in der – ziemlich schrecklichen – Fantasy-Komödie „Die fast vergessene Welt“ aus dem Jahr 2009. Universal Pictures
Chaka (Jorma Taccone) in der – ziemlich schrecklichen – Fantasy-Komödie „Die fast vergessene Welt“ aus dem Jahr 2009.

Der übliche Social-Media-Sexismus, den Dean Cain aber offenbar ziemlich lustig fand. Statt den Post zu löschen oder ihn zumindest zu ignorieren, kommentierte der Ex-Superman: „Verdammt. Ich musste lachen.“

Das kam zwar bei einigen seiner direkten Twitter-Fans gut an. Beim Gros der Social-Media-Nutzer*innen allerdings gar nicht. Gerade auf Reddit kamen schnell Hunderte Kommentare zusammen, in denen Dean Cain einhellig gar nicht gut wegkam. So schrieb etwa Top-Preparation1341 – und schien damit vielen anderen aus der Seele zu sprechen: „Die Vorstellung, dass Milly Alcock hässlich sei, ist so lächerlich, und müssen Männer eigentlich jedes Mal diese Hasskampagnen-Nummer abziehen, wenn eine Frau die Hauptrolle in einem Superheldenfilm spielt?

Während Dean Cain von seiner Couch aus rumhatet, ist Milly Alcock übrigens dabei, ihren Comic-Blockbuster „Supergirl“ zu promoten. Der erste DC-Blockbuster nach James Gunns „Superman“ mit David Corenswet startet bereits in zwei Wochen (nämlich am 25. Juni 2026) in den deutschen Kinos. Regie führt Craig Gillespie („Cruella“) – und in einer heißerwarteten Nebenrolle ist Jason Momoa („Der Minecraft-Film“) als Lobo mit an Bord. Das hätte sicherlich auch den leider schon verstorbenen MARVEL-Mastermind Stan Lee sehr interessiert:

Stan Lee ist eine Marvel-Legende, aber sein Lieblings-Superheld stammt von DC: Es ist weder Batman noch Superman!

Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren