„Avengers 4: Endgame“ wird zur Vorbereitung und Einstimmung auf „Avengers 5: Doomsday“ noch einemal in die weltweiten Kinos kommen, das ist bereits seit Ende 2025 bekannt. Und das ergibt gleich doppelt Sinn: Denn nicht nur kann man so womöglich doch (wieder) an „Avatar“ vorbeiziehen und sich den Titel als erfolgreichster Film aller Zeiten schnappen. Außerdem knüpft „Doomsday“ auch inhaltlich an „Endgame“ an. Bekannt war auch bereits, dass bei der Wiederaufführung von „Avengers 4“ nicht einfach derselbe Film wie damals 2019 gezeigt werden soll. Doch erst jetzt hat Disney verraten, was genau die Fans erwartet:
Das fängt bereits beim Titel an. Wie Disney auf der Branchenmesse CineEurope bekannt gab, wird die Wiederaufführung von „Avengers 4“ den Titel „Avengers: Endgame Encore“ tragen. „Encore“ ist das englische Wort für „Zugabe“. In die deutschen Kinos kommt „Avengers: Endgame Encore“ dann am 24. September 2026 und somit knapp drei Monate vor „Avengers: Doomsday“, der dann am 16. Dezember startet. Allerdings wird die Zugabe nicht in allen Kinos zu sehen sein – und hier kommen wir zum Bonusmaterial von „Avengers: Endgame Encore“:
"Avengers: Endgame Encore" kommt mit neuen Szenen und Post-Credit-Szene
Wie das US-Branchenmagazin Deadline berichtet, wird „Avengers: Endgame Encore“ eine maßgeschneiderte Einführung, zusätzliche neue Szenen sowie eine besondere Post-Credit-Szene enthalten. Die Einführung dürfte eine Art Begrüßung der Regisseure Joe und Anthony Russo oder der Stars sein, außerdem erwarten uns offenbar einige herausgeschnittene Szenen und eine Abspannszene, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine direkte Verbindung zu „Avengers: Doomsday“ bildet.
Zu sehen gibt es all das jedoch nur in Kinos mit dem von Disney neu eingeführten Gütesiegel „Infinity Vision“ und in Imax-Kinos. Ein entscheidender Grund für die Einführung von Infinity Vision ist übrigens, dass Disney für „Avengers: Doomsday“ keine Imax-Kinos bekommt – stattdessen wird der parallel startende „Dune: Part Three“ diese Leinwände beanspruchen.
Infinity Vision versteht sich somit als eine Art Konkurrenzprodukt zu Imax, für das die Kinobetreiber bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen – vor allem was die Größe der Leinwand (mindestens 13,7 Meter breit), die Helligkeit der Projektion (Leuchtdichte von 14 Footlambert oder ca. 48 Candela pro Quadratmeter) und das verwendete Soundsystem (Dolby Atmos oder 7.1) betrifft. Disney habe bereits mehr als 7500 Bewerbungen für das Infinity-Vision-Siegel von weltweiten Kinos erhalten und man sei aktuell dabei, die entsprechenden Kinosäle zu überprüfen, so Deadline. Offenbar findet die Idee also Anklang.
Auch in Deutschland starten „Avengers 5“ und „Dune 3“ fast gleichzeitig. Hierzulande kommt der Abschluss der Science-Fiction-Trilogie mit Timothée Chalamet und Zendaya jedoch einen Tag später am 17. Dezember 2026 in die Kinos. Hier ist der Trailer:
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