Kino-Charts: Der neue Teil dieses 5,5-Milliarden-Dollar-Franchise hat den schlechtesten Start der Reihe hingelegt
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Die kleinen gelben Handlanger sind wieder zurück: Am 1. Juli 2026 startete „Minions & Monsters“ in den Kinos. Doch der neue Eintrag des Mega-Franchises konnte den Erwartungen bislang nicht gerecht werden.

Mit den bisherigen sechs Filmen konnte das Universum rund um die kleinen gelben Minions bislang rund 5,5 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen einspielen. Kein Wunder also, dass das Animationsstudio Illumination die Erfolgsreihe noch lange nicht beenden möchte. Mit „Minions & Monster“ ist nun der bereits siebte Teil des Mega-Franchises gestartet. Die Erwartungen waren entsprechend hoch – umso größer fällt nun die Enttäuschung aus.

Das neue Spin-off aus dem „Ich – Einfach unverbesserlich“-Universum spielte in den USA in den ersten fünf Tagen lediglich 61 Millionen US-Dollar ein, davon 39 Millionen Dollar am klassischen Startwochenende. Damit markiert „Minions & Monster“ das bislang schwächste Debüt der gesamten Filmreihe. Selbst das erste „Ich - Einfach unverbesserlich“ aus dem Jahr 2010, der die gelben Chaoshelfer überhaupt erst auf die Kinoleinwand brachte, kam damals auf 56 Millionen US-Dollar am traditionellen Startwochenende. Vor dem Kinostart waren für den fünftägigen Feiertagszeitraum Einnahmen von rund 80 Millionen US-Dollar prognostiziert worden.

Zum Vergleich: Sowohl „Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ (2022) als auch „Ich - Einfach unverbesserlich 4“ (2024) spielten im gleichen fünftägigen Feiertagsfenster jeweils deutlich über 120 Millionen US-Dollar ein – konkret 123 beziehungsweise 122 Millionen Dollar.

"Minions & Monster" auch in Deutschland hinter den Erwartungen

International präsentiert sich die Lage positiver. Weltweit hat „Minions & Monster“ bislang rund 160 Millionen US-Dollar eingespielt. Die umsatzstärksten Märkte sind derzeit China mit 16,3 Millionen US-Dollar, Deutschland mit 6,4 Millionen US-Dollar sowie Großbritannien und Irland mit zusammen 5,8 Millionen US-Dollar.

Auch in Deutschland bleibt der Film allerdings hinter den Erwartungen zurück. Nach äußerst erfolgreichen Previews mit etwa 150.000 verkauften Tickets konnte „Minions & Monster“ hierzulande am ersten regulären Wochenende weitere 350.000 Besucher*innen in die Lichtspielhäuser locken – ein solides, aber keineswegs spektakuläres Ergebnis.

Horror hierzulande besonders stark

An den deutschen Kinokassen sorgt stattdessen weiterhin der Horrorfilm Obsession - Du sollst mich lieben für Furore. Der Überraschungshit belegt Platz 2 der Charts und schaffte am zweiten Wochenende sogar ein Kunststück, das nur wenigen Filmen gelingt: Die Besucherzahlen legten gegenüber dem Startwochenende noch einmal deutlich zu. Insgesamt steuert der Film bereits auf die Marke von 500.000 verkauften Tickets zu.

Ebenfalls stark behauptet sich der Horror-Hit „Backrooms, der an seinem dritten Wochenende weitere 82.000 Besucher anzog. Insgesamt kommt der Titel hierzulande inzwischen auf rund 440.000 verkaufte Tickets. „Scary Movie“ kämpft sich derweil mit 33.500 Besuchern zurück auf Platz 4 und steht nun bei insgesamt 825.000 Tickets. Die Top 5 komplettiert „Supergirl“ mit 29.000 Besucher*innen. Insgesamt hat der Superheldenfilm hierzulande inzwischen die Marke von 100.000 verkauften Tickets überschritten.

Übrigens: In der englischsprachigen Originalfassung von „Minions & Monster“ ist auch „Star Wars“-Schöpfer George Lucas zu hören. Wie man es geschafft hat, die Hollywood-Legende für diesen Cameo-Auftritt zu gewinnen, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Minions & Monster": So kam es zu dem Überraschungs-Auftritt von "Star Wars"-Schöpfer George Lucas

Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.
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