Nicht mal 2 Monate nach Kinostart: 170 Millionen Dollar schwere Fantasy-Sci-Fi-Action kommt schon in 2 Tagen zu Amazon Prime Video
Teile diesen Artikel

Nach langem Bemühen ist 2026 die Neuauflage des Kult-Cartoons „Masters Of The Universe“ in den Kinos gestartet – und am Ende leider gefloppt. Das sorgt nun allerdings dafür, dass das Fantasy-Abenteuer schon diese Woche (!) im Prime-Video-Abo landet.

Dass „Masters Of The Universe“ (so wie zuletzt „Der Astronaut - Project Hail Mary“ oder „Glennkill: Ein Schafskrimi“) früher oder später bei Amazon Prime Video landen würde, war klar. Schließlich hatten sich die Amazon MGM Studios 2023 die Filmrechte an He-Man gesichert, nachdem sich wechselnde Studios fast 20 Jahre schon darum bemüht hatten, den 80er-Jahre-Spielzeughelden wieder auf die große Leinwand bringen (nachdem er dort bereits 1987 von Dolph Lundgren verkörpert wurde).

Nun geht es allerdings schneller als gedacht, was mit dem schlechten Abschneiden des Revivals an den Kinokassen zu tun haben dürfte, wo der 170 Millionen Dollar teure Fantasy-Actioner letztlich nur 113 Millionen Dollar einspielen konnte. Denn schon diese Woche landet der erst Anfang Juni 2026 in den Kinos gestartete (und dort vereinzelt noch immer laufende) Film im Flatrate-Abo auf Amazons hauseigener Streamingplattform:

„Masters Of The Universe“ kann ab dem 22. Juli 2026 bei Amazon Prime Video ohne Zusatzkosten für Prime-Kund*innen abgerufen werden. Das gab der Online-Anbieter jetzt in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt.

Darum geht's in "Masters Of The Universe"

Der zehnjährige Prinz Adam (Artie Wilkinson-Hunt) wächst auf dem fantastischen Planeten Eternia auf, erweist sich als sensibler Tagträumer jedoch kaum als der kriegerische Held, den sein Vater gern in ihm sähe. Seine unbeschwerte Kindheit endet schlagartig, als der skrupellose Skeletor (Jared Leto) die Hauptstadt Eternos verwüstet und Adam im letzten Moment durch ein Portal zur Erde entkommt – wobei das legendäre Zauberschwert als einziger Schlüssel zur Rückkehr verloren geht.

Fast 20 Jahre später schlägt sich der erwachsene Adam (jetzt: Nicholas Galitzine) als mäßig erfolgreicher HR-Manager auf der Erde durch und sucht unentwegt nach einem Ausweg, bis die verschollene Waffe ausgerechnet in einem Spielzeuggeschäft wieder auftaucht...

Lohnt sich "Masters Of The Universe"?

„Masters Of The Universe“ ist dabei übrigens gelungener, als man es nach der langen Produktionsgeschichte und dem ausbleibenden Erfolg vermuten könnte. FILMSTARTS-Autor Stefan Geisler vergibt in seiner Kritik solide 3 von 5 Sternen und schreibt in seinem Fazit: „,Masters Of The Universe‘ präsentiert sich visuell erfreulich unangepasst und zelebriert den liebenswerten Wahnsinn seiner Vorlage. Gleichzeitig folgt die Erzählung jedoch häufig bekannten und mittlerweile reichlich ausgetretenen Marvel-Pfaden – und erstickt gelungene Szenen zu oft mit einem Sicherheitsnetz aus selbstironischem Meta-Humor. Dennoch dürften Fans der Vorlage den Kinosaal kaum schlecht gelaunt verlassen.“

Welche Schwierigkeiten es indes gab, einen passenden neuen He-Man zu finden, könnt ihr in unserem großen Interview mit Regisseur Travis Knight („Kubo“, „Bumblebee“) nachlesen:

"Sie haben sich den Arsch aufgerissen": Wir sprechen mit dem "Masters Of The Universe"-Regisseur über die Schwierigkeiten, den neuen He-Man zu finden

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren