Um sich für die Rolle des Odysseus in Form zu bringen, absolvierte Matt Damon („Good Will Hunting“) eine äußerst intensive Vorbereitung: Hartes Training und eine extrem strenge Diät sorgten letztlich dafür, dass der Oscar-Preisträger nur noch 76 Kilogramm wog. Normalerweise bringt Damon zwischen 84 und 91 Kilogramm auf die Waage – wirkte in „Die Odyssee“ aber dennoch außergewöhnlich kräftig und definiert.
Tatsächlich liefert Matt Damon in „Die Odyssee“ auch eine ungemein physische Performance ab – vor allem sein praller Bizeps fällt dabei immer wieder ins Auge. Wie der Schauspieler nun in einem Interview verriet, sind jedoch nicht in jeder Szene tatsächlich seine Oberarme zu sehen. Für eine Sequenz musste stattdessen ein weibliches Stuntdouble einspringen.
Die muskulösen Arme von Matt Damons Stuntfrau
Kürzlich war Matt Damon zu Gast im Podcast Happy Sad Confused von Josh Horowitz. Dort kam auch die beeindruckende körperliche Verfassung zur Sprache, die er sich für „Die Odyssee“ antrainiert hatte. Allerdings stellte der Schauspieler schnell klar, dass er sich das Lob nicht ganz allein zuschreiben könne, denn in einer Szene wurde er von einer Stuntfrau gedoubelt:
„Als wir die Aufnahmen mit den Laestrygonen machten – ich weiß nicht, ob schon einmal darüber berichtet wurde, wie wir das angestellt haben –, gab es diese Stuntmen, die 2,10 Meter groß waren. Und dann holten sie Stuntleute, die kleiner als 1,50 Meter waren. Mein Double war also eine Frau – eine Stuntfrau – mit den größten Armen, die ich je gesehen habe.“
Das schmälert natürlich keineswegs den Einsatz, den Matt Damon geleistet hat, um sich auf die Rolle des Odysseus vorzubereiten. Gerade in dieser Szene hätte es aufgrund der exorbitanten Größenverhältnisse schlicht nicht die gewünschte Wirkung erzielt, wenn der knapp 1,80 Meter große Schauspieler den riesenhaften Kriegern direkt gegenübergestanden hätte.
Wie Damon im Gespräch weiter erklärte, traf er sein Stuntdouble zum ersten Mal im Catering-Zelt. Er umarmte sie und bedankte sich persönlich für die Arbeit, die auch sie in den Film investiert hatte. Dazu sagte er: „Es gibt also diese Einstellungen im Film, in denen man sieht, wie sich diese Riesen über mir auftürmen. Im Film waren zwar zu fast 100 Prozent meine Arme zu sehen, aber man muss Anerkennung zollen, wo sie angebracht ist.“
Ihr habt „Die Odyssee“ bereits gesehen und euch gefragt, was es mit der Widmung im Abspann auf sich hat? Im nachfolgenden Artikel erhaltet ihr die Antwort darauf:
Die Widmung am Ende von Christopher Nolans "Die Odyssee" erklärt: Wer war David Keighley?