Wenige Wochen nach Kinostart: Episches Fantasy-Abenteuer erobert weltweite Streaming-Charts – 170 Millionen Dollar Budget!
Teile diesen Artikel

Wenn ein potenzieller Blockbuster mit 170 Millionen Dollar Budget keine zwei Monate nach Kinostart bereits im Streaming-Abo landet, verwundert es eigentlich auch nicht, dass sich dieser direkt an die Spitze der internationalen Charts setzt – oder?

Bereits im Jahr 2012 berichteten wir auf FILMSTARTS erstmals über die Pläne eines „Masters Of The Universe“-Reboots. Letztlich mussten allerdings noch einige Jahre ins Land ziehen, bis aus dem Unterfangen auch tatsächlich etwas wurde. Am 4. Juni 2026 war es dann endlich so weit – der neue He-Man-Film kam in die Kinos! Endlich gab es die Macht von Grayskull wieder auf der Leinwand zu erleben …

… doch die sagenumwobene Kraft ging dem Kult-Revival an den Kinokassen ziemlich schnell aus. Bei Produktionskosten von 170 Millionen Dollar kamen am internationalen Box Office gerade einmal 114 Millionen Dollar zusammen. Eine absolute Katastrophe – normalerweise. Die Amazon MGM Studios („Der Astronaut - Project Hail Mary“) priorisieren dabei nämlich bekanntlich nach Streaming-First-Methode. Will heißen: Das Kino-Einspiel ist Draufgabe, der Fokus liegt jedoch auf den digitalen Einnahmen auf der hauseigenen Plattform Amazon Prime Video. Und hier performt der seit wenigen Tagen im Abo enthaltene Fantasy-Spaß genauso stark wie erwartet.

Wie die neuesten Zahlen von FlixPatrol zeigen, belegt „Masters Of The Universe“ aktuell in ganzen 50 Ländern die Spitzenposition auf Amazon Prime Video – darunter auch in Österreich, Deutschland und in der Schweiz sowie in den großen und damit wichtigen Märkten USA und Großbritannien.

Wird "Masters Of The Universe 2" so doch noch möglich?

In Anbetracht des mauen Box-Office-Ergebnisses war es um die Fortsetzung, die der Film vorbereitet und am Ende unmissverständlich einläutet, zunächst nicht allzu gut bestellt. Ganz abschreiben sollte man „Masters Of The Universe 2“ aber wohl nicht. Kann sich der Film zum Prime-Video-Dauerbrenner entwickeln, dürften die Verantwortlichen am Ende womöglich nichts dagegen haben, einen weiteren Teil auf den Weg zu bringen.

Unbedingt sitzen bleiben: Wir erklären euch die zwei (!) "Masters Of The Universe"-Abspannszenen

Fans wie FILMSTARTS-Redakteur Stefan Geisler, den der Film in die unbeschwerten Samstagvormittage seiner Kindheit zurückversetzte, dürften sich über Nachschub sicherlich freuen. Auch wenn Regisseur Travis Knight („Bumblebee“) am Ende vielleicht ein wenig zu viel vom Marvel Cinematic Universe abgeschaut hat, hat er vor allem Anhänger*innen des 80er-Kults ein launiges, kurzweiliges Vergnügen beschert. Oder wie es im Fazit unserer 3-Sterne-Kritik heißt:

„Masters Of The Universe“ präsentiert sich visuell erfreulich unangepasst und zelebriert den liebenswerten Wahnsinn seiner Vorlage. Gleichzeitig folgt die Erzählung jedoch häufig bekannten und mittlerweile reichlich ausgetretenen Marvel-Pfaden – und erstickt gelungen Szenen zu oft mit einem Sicherheitsnetz aus selbstironischem Meta-Humor. Dennoch dürften Fans der Vorlage den Kinosaal kaum schlecht gelaunt verlassen. Dafür sorgen die rasante Action, die kreative Gestaltung der Fantasy-Welt und ein hervorragend aufgelegter Jared Leto als Knochenfürst Skeletor.

"Masters Of The Universe": Das ist die Story

Die unbeschwerte Kindheit von Prinz Adam (Artie Wilkinson-Hunt) nimmt ein jähes Ende, als der sinistre Skeletor (Jared Leto) die Hauptstadt seines Heimatplaneten Eternia verwüstet. Adam hat Glück im Unglück, überlebt und wird durch ein Portal auf die Erde geschickt. Dabei verliert er jedoch sein wertvolles Zauberschwert und damit die einzige Verbindung zu seiner Heimat.

Jahre später hält sich Adam (jetzt: Nicholas Galitzine) mehr schlecht als recht als HR-Manager über Wasser – bis er eines Tages den Hinweis bekommt, das seine verschollene Waffe ausgerechnet in einem Spielzeuggeschäft aufgetaucht ist…

Actionreicher Fantasy-Bombast erwartet euch derweil auch noch in einem anderen Film, der diese Woche im Eiltempo den Weg von der Leinwand auf die Bildschirme fand:

Kurz nach Kinostart jetzt schon im Abo streamen: Auf diesen brutalen Action-Kracher mussten wir 5 (!) Jahre warten

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren