"Vielleicht können wir uns rehabilitieren": Robert Downey Jr. hat "Avengers 5" bereits gesehen und heizt die Vorfreude an
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Robert Downey Jr. hat bereits „Avengers: Doomsday“ gesehen und sein Urteil fällt – wenig überraschend – sehr positiv aus. Trotzdem dürfte es Fans freuen, zumal der neue Doctor Doom auch andeutet, wie viel für Marvel bei dem Film auf dem Spiel steht.

Sieben Jahre nach „Avengers: Endgame“ kehren die mächtigsten Heldinnen und Helden des Marvel Cinematic Universe endlich für ein neues gemeinsames Kinoabenteuer zurück. Doch ausgerechnet Robert Downey Jr., dessen Tony Stark sich damals für die Rettung des Universums opferte, steht dieses Mal auf der Gegenseite. In „Avengers: Doomsday“ verkörpert der frühere Iron-Man-Darsteller nämlich den Marvel-Superschurken Victor von Doom alias Doctor Doom.

Die Rückkehr des Mega-Stars soll auch das etwas kriselnde MCU retten. Dafür hat Downey Jr. nicht nur viel Geld, sondern wohl auch kreative Mitsprache und ungewöhnlichen Zugang erhalten. Kennt sonst bei Marvel-Blockbustern selbst der Cast oft nur Teile der Handlung, hat der Schauspieler sogar bereits die aktuelle Schnittfassung des fünften „Avengers“-Films gesehen.

Mit seiner Begeisterung darüber macht er Fans Hoffnung. Er verspricht nicht weniger als ein „absolut fantastisches“ Ergebnis. Gleichzeitig klingt ein anschließender Kommentar allerdings auch nach einer kleinen Spitze gegen die jüngere Vergangenheit des MCU: „Ich denke, vielleicht können wir uns rehabilitieren.“

Robert Downey Jr. kennt wohl nur eine frühe Fassung

Die Aussagen traf Downey Jr. in einem Video-Interview mit Entertainment Weekly. Im Anschluss an eine große Präsentation rund um das Filmprojekt und die Zukunft des MCU auf der Comic-Con 2026 waren Teile des gewaltigen Ensemble von „Avengers: Doomsday“ zum Gespräch bei Entertainment Weekly. Dort wurden die Stars gefragt, ob jemand von ihnen den fertigen Film bereits gesehen habe. Im Gegensatz zu seinen Kolleginnen und Kollegen, konnte sich sich Robert Downey Jr. zu Wort melden: „Ich bin näher dran“, begründete er, warum er im Gegensatz zu Chris Evans, Pedro Pascal und Co. den Film bereits sichten durfte.

Vor allem Red-Guardian-Darsteller David Harbour freuten die Aussagen von Downey Jr. Der stellte direkt eine Nachfrage und wollte wissen, ob der Film sogar besser sei als das Material, das Marvel zuvor im Rahmen der San Diego Comic-Con präsentiert hatte. Downey Jr. erklärte, die vollständige Fassung sei im Prinzip wie dieser Vorgeschmack, nur noch einmal umfangreicher, was Harbour mit geballter Faust und sichtbarer Freude aufnahm.

Wir dürfen aber davon ausgehen, dass Downey Jr. noch nicht die endgültig fertiggestellte Kinofassung kennt. Bis zum Start bleiben schließlich noch mehrere Monate für Schnitt, visuelle Effekte, Musik und weitere Nachbearbeitung. Dass Downey Jr. bereits jetzt einen Rohschnitt sehen konnte, deutet aber darauf hin, dass die grundsätzliche Struktur des Films inzwischen steht.

Darum muss sich Marvel "rehabilitieren"

Dass Downey Jr. darauf verwies, dass man sich vielleicht „rehabilitieren“ könne, sorgt natürlich für Aufsehen. Was er mit der Formulierung genau meint, führt er nicht weiter aus. Weil der Satz in einem lockeren Gespräch mit dem übrigen Ensemble fällt, kann es auch nur ein Scherz sein. Doch es dürfte vor allem darauf anspielen, dass Marvel zuletzt eine kleine Dürre zu verdauen hatte. Nach dem Höhepunkt mit „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ fehlte die klare Richtung und viele Fans bemängelten zu viel Masse statt Klasse.

Mit „Avengers: Doomsday“ will Marvel solche Stimmen nun zum Verstummen bringen. Darauf dürfte Downey Jr. anspielen und stimmt die Fans mit seiner Vorfreude optimistisch, dass dies gelingen wird. Dazu tragen vor allem aber auch neue Bilder aus dem Film bei.

Das enthüllte die Comic-Con zu "Avengers: Doomsday"

Wie erwähnt, wurde auf der Comic-Con am vergangenen Wochenende auch Material gezeigt. Dabei handelte es sich um exklusives brandneues Footage aus dem Film, das auch nicht online veröffentlicht wird. Es sorgte für große Begeisterung beim anwesenden Publikum. Die Szenen enthüllten, dass Doctor Doom die aus den Comics bekannte Rivalität mit Reed Richards (Pedro Pascal) auch im MCU hat. Man kennt sich schon lange und Sue Storm (Vanessa Kirby) macht ihr Entsetzen darüber deutlich, dass der einstige Freund und geniale Wissenschaftler nun ihr Widersacher ist.

Der wird vom Verlust seiner Familie getrieben und scheint nun auf einem Rachefeldzug. Er ist überzeugt, dass die X-Men, die Avengers und Co. „gestohlene Leben geführt“ haben und er ist nun da, um diese zurückzufordern. Dabei hat er mächtige Verbündete an seiner Seite. Die riesigen Sentinels – Maschinen, die in den Comics zum Töten von Mutanten erschaffen wurden – kämpfen an seiner Seite. Wie mächtig Doom ist, mache dabei eine Szene des Materials deutlich. Er belebe reihenweise bereits tote Sentinels wieder. Wer weiß, wie schwer es für die X-Men ist, nur einen Sentinel zu besiegen, kann ahnen, wie unmöglich ein siegreicher Kampf scheint, wenn die Riesenroboter einfach so zurückkehren können.

Laut Stimmen von Anwesenden gehöre das gezeigte Material zu den besten MCU-Szenen, die es bislang gab und sei ziemlich episch. Ob der Film das bestätigen kann? Das wird die Zukunft zeigen. Avengers: Doomsday“ kommt am 16. Dezember 2026 in die Kinos. Die dominiert aktuell ein anderer Blockbuster. Der wird jetzt von überraschender Seite kritisiert:

"Ich würde mich schämen": "Die Odyssee" erntet gnadenlose Kritik – ausgerechnet von einer Person, die großen Einfluss auf den Film hatte
Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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