Im Rahmen der Veröffentlichung des Romans „The Final Girl Support Group“ von Grady Hendrix wurde bereits im Juli 2021 bekannt, dass eine Serien-Adaption des Stoffes in Arbeit sei. Damals hieß es noch, dass das Format unter dem Banner von HBO Max entstehen würde. Außerdem sollten „ES“-Regisseur Andy Muschietti und „Die Odyssee“-Star Charlize Theron das Projekt produzieren.
Fünf Jahre sind eine lange Zeit, in der sich einiges verändern kann – so auch im Fall von „The Final Girl Support Group“. Denn wie das Branchenmagazin Deadline nun berichtet, wird der Stoff zwar nach wie vor adaptiert, allerdings nicht mehr als Serie, sondern als abendfüllender Spielfilm. Andy Muschietti bleibt dem Projekt als Produzent erhalten, und inzwischen wurde auch bereits ein Regisseur verpflichtet.
Wie Deadline ebenfalls exklusiv berichtet, wird Christopher Landon bei „The Final Girl Support Group“ nicht nur auf dem Regiestuhl Platz nehmen, sondern auch das Drehbuch verfassen. Landon zählt zu den wichtigsten kreativen Köpfen der „Paranormal Activity“-Reihe: Für die Teile 2 bis 4 schrieb er die Drehbücher, bevor er dann beim Ableger „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ auch die Regie übernahm.
In den vergangenen Jahren machte sich Landon vor allem mit Horror-Komödien einen Namen. Neben „Happy Deathday“ und „Happy Deathday 2“ inszenierte er auch den blutigen Körpertausch-Spaß „Freaky“ sowie „Heart Eyes“ und „Drop“.
Das ist "The Final Girl Support Group"
Der Roman versteht sich als Hommage an das klassische Horror-Kino rund um „Texas Chainsaw Massacre“, „Nightmare – Mörderische Träume“ und „Halloween“ und stellt Lynnette Tarkington in den Mittelpunkt. Die Frau hat einst ein Massaker überlebt und gilt damit als sogenanntes „Final Girl“. Seit mehr als zehn Jahren trifft sie sich regelmäßig mit fünf weiteren Final Girls in einer Selbsthilfegruppe für Überlebende, um gemeinsam die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Als eines Tages eine der Frauen nicht zu einem der Treffen erscheint, bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen der Gruppe: Jemand weiß von ihrer Existenz und ist fest entschlossen, das Leben der Teilnehmerinnen Stück für Stück zu zerstören. Allerdings hat die lange Tradition des Horror-Kinos eines immer wieder bewiesen: Ein Final Girl lässt sich nur schwer zur Strecke bringen – ganz gleich, wie scharf die Küchenmesser auch gewetzt wurden.
Übrigens: Kürzlich wurde auch der Bieterkrieg um einen potenziellen Horror-Hit entschieden, der ähnliche Wellen schlagen könnte wie „Backrooms“. Worum es dabei geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Wird das der nächste "Backrooms"? Bieterkrieg für potenziellen Horror-Hit entschieden!*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.