"Jurassic Park" trifft "Yellowstone": Gleich zwei "Cobra Kai"-Stars verstärken verrückte Dino-Western-Serie

Ein ungewöhnliches Serienprojekt erweitert seinen Cast um prominente Verstärkung. Mit dabei sind gleich zwei bekannte Gesichter aus „Cobra Kai“ – und das ist längst nicht die einzige kuriose Überraschung des neuen Western-Abenteuers.

Splendid Film

Western-Filme erlebten nach ihrer großen Zeit in den 50er- und 60er-Jahren immer wieder Comebacks, auch in oft ungewöhnlichen Varianten. Statt auf klassische Revolverhelden setzten einige Produktionen auf wilde Genre-Mixe: So verband „Cowboys & Aliens“ den Wilden Westen mit Science-Fiction, „Bone Tomahawk“ verwandelte den Western in einen brutalen Horrorfilm und „Wild Wild West“ mischte Steampunk-Elemente unter das klassische Setting.

Genau in diese Kerbe schlägt auch ein neues Serienprojekt des australischen Regisseurs Luke Sparke, der zuletzt mit dem Dinofilm „Primitive War“ bei Genrefans für Begeisterung sorgte. Mit seiner neuen ambitionierten Independent-Produktion bleibt er den Urzeitechsen treu – und bringt sie in den Wilden Westen! Jetzt gibt es einen ersten Blick auf einen Teil der Besetzung für das ungewöhnliche Serienprojekt. Vor allem Fans des einstigen Netflix-Hits „Cobra Kai“ dürfen sich dabei über ein Wiedersehen mit gleich zwei bekannten Gesichtern freuen.

Mit Karate und Dinos

Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, gehören Martin Kove und sein Sohn Jesse Kove zum Ensemble von „Dinosaurs Of The Wild West“. Martin Kove, der bereits als John Kreese in „Karate Kid“ und „Cobra Kai“ Kultstatus erreichte, übernimmt die Rolle einer wichtigen Persönlichkeit in dieser alternativen Version des Wilden Westens. Jesse Kove wird dagegen einen der Schurken der Geschichte spielen.

Die Serie spielt in einer alternativen Version des Jahres 1879, in der Menschen und Dinosaurier Seite an Seite leben. Regisseur Sparke selbst beschreibt das Projekt als eine Mischung aus „House Of The Dragon“ und dem Neo-Western „Tombstone“. Zunächst sollen acht Folgen umgesetzt werden.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt außerdem ein prominenter Neuzugang außerhalb der Filmbranche: NFL-Star George Kittle gibt in der Serie sein Schauspieldebüt. Der Footballspieler der San Francisco 49ers übernimmt eine eigens für ihn geschriebene Figur – inklusive eines eigenen Dinosauriers als Begleiter. Laut Sparke entstand die Zusammenarbeit, nachdem sich Kittle öffentlich als Fan seines Films „Primitive War“ geoutet hatte.

Der in Deutschland direkt im Heimkino veröffentlichte Film erlangte schnell eine größere Fangemeinde. Trotz eines geringen Budgets waren viele begeistert von der Umsetzung und dem Mix aus Vietnam-Story und Dino-Action. Teilweise wird er sogar als bester Dino-Film außerhalb der „Jurassic Park“-Reihe gefeiert.

Die verkündeten Darsteller übernehmen dabei allesamt wichtigere Nebenrollen in „Dinosaurs Of The Wild West“. Die drei Hauptrollen der Serie sind hingegen noch nicht vergeben. Finanziert wird das Projekt über eine Kickstarter-Kampagne, mit der zunächst die Produktion der ersten Episoden ermöglicht werden soll.

Wenn wir an Dinos in Filmen denken, darf natürlich „Jurassic Park“ nicht fehlen. Regie-Legende Steven Spielberg hat erst kürzlich erzählt, dass sein Film die heimliche Fortsetzung zu einem bekannten Monster-Film ist. Um welchen Film es sich handelt, erfahrt ihr hier:

"Schäme mich nicht, das zu sagen": Laut Steven Spielberg ist "Jurassic Park" das heimliche Sequel zu einem der besten Monsterfilme aller Zeiten

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Tobias Kirchner
Tobias Kirchner
-Freier Autor
Tobias liebt das Kino, weil es ihn für ein paar Stunden in andere Welten entführt.
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