Mit Kult-Regisseur Luc Besson als Produzent im Rücken gelang Louis Leterrier mit „The Transporter“ vor fast 25 Jahren der große Durchbruch. Seitdem probierte sich der Franzose ganz schön aus, drehte unter anderem mit Jet Li („Unleashed“), für Marvel („Der unglaubliche Hulk“) und legte mit „Die Unfassbaren - Now You See Me“ den Grundstein für eine der beliebtesten Filmreihen der vergangenen Jahre. Nach „Fast & Furious 10“ wird er aktuell natürlich vor allem mit „Fast & Furious 11“ in Verbindung gebracht, den er ebenfalls inszenieren wird – auch wenn keiner so genau zu wissen scheint, wann denn nun endlich...
"Ich würde gerne die ganze Wahrheit sagen, aber das geht nicht": Regisseur von "Fast & Furious 11" weiß noch immer nicht, wann die Dreharbeiten startenErst einmal haut uns Leterrier aber seine jüngste Kollaboration mit Netflix um die Ohren. Nachdem er für den Streaming-Riesen bereits mehrfach auf dem Regiestuhl Platz nahm (u.a. für „Lupin“ und „Der dunkle Kristall: Ära des Widerstands“), startet mit „The Last House“ der neueste Film von Louis Leterrier am heutigen 7. August exklusiv bei Netflix.
Das ist "The Last House"
In „The Last House“ erzählt er die Geschichte von Riley (Greta Lee), Jason (Wagner Moura) und ihren Kindern, die eines Tages das Haus verlassen wollen – und schließlich feststellen, dass ihnen das nicht möglich ist. Denn die Haustür ist fest verschlossen, auch die Fenster sind verriegelt und lassen sich partout nicht öffnen. Einen Notruf abzusetzen, gelingt ebenfalls nicht.
Während sich im Inneren des Hauses Panik langsam breit macht, scheinen auch die Nachbarn von dem Phänomen betroffen zu sein. Und es dauert nicht lange, bis auf den ersten Schock die tragische Einsicht folgt: Irgendwann werden die Nahrungsvorräte zur Neige gehen… und dann?
Das alles klingt nach einem Kammerspiel, das zwar durchaus Potenzial für ein Spektakel birgt, zunächst aber weit kleiner als Leterrieres Blockbuster anmutet. Der Cast um Wagner Moura („The Secret Agent“, „Civil War“) und die aus „Past Lives“, „A House Of Dynamite“ und „Tron: Ares“ bekannten Greta Lee stimmt aber in jedem Fall zuversichtlich – und die Prämisse macht ebenfalls Lust auf mehr. Ab heute könnt ihr euch selbst ein Bild machen.
Bis zum Netflix-Start von „The Continuing Adventures Of Cliff Booth“ (25. November) müssen wir uns derweil zwar noch etwas länger gedulden. Warum die von David Fincher inszenierte Fortsetzung von Quentin Tarantinos „Once Upon A Time In Hollywood“ aber überhaupt im Streaming landete, könnt ihr schon jetzt im nachfolgenden Artikel lesen.
Das war nicht verhandelbar: Darum kommt Quentin Tarantinos "Once Upon A Time In Hollywood"-Fortsetzung zu Netflix