Er veröffentlichte sein Buch einfach selbst: 3,5 Millionen Verkäufe später macht Tom Hanks aus seinem Hit einen Kinofilm

Eigentlich bietet die Geschichte von Allen Levi selbst schon Stoff für einen Hollywood-Film. Doch jetzt soll erst mal sein Sensations-Bestseller „Theo in Golden“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt werden.

Sony Pictures

Mit Ende 60 schrieb Allen Levi sein erstes Buch. Eigentlich wollte er es nicht einmal veröffentlichen, doch Freunde überzeugten ihn vom Gegenteil. Da er keinen Verlag hatte, brachte er „Theo Of Golden“ 2023 zunächst mit der Hilfe seiner Nichte einfach selbst heraus. Die rührte zudem in Facebook-Gruppen und Buchclubs ein wenig die Werbetrommel. 3.000 Exemplare wurden verkauft, man war stolz. Doch das Buch sprach sich herum. Im Jahr 2024 fanden bereits 25.000 Exemplare begeisterte Leser*innen, und schließlich meldete sich sogar ein Verlag bei dem fast 70-jährigen Debütautor.

Danach wurde aus dem ursprünglichen kleinen Selfpublishing-Projekt ein echtes Phänomen. Allein im ersten Halbjahr 2026 war „Theo Of Golden“ mit knapp 1,2 Millionen verkauften Print-Exemplaren sogar das meistverkaufte Buch in den USA. Mittlerweile wurden allein in Nordamerika mehr als 3,5 Millionen Exemplare abgesetzt und „Theo Of Golden“ tritt seinen Siegeszug rund um die Welt an. In 43 Sprachen wurde das Buch bereits übersetzt, ab dem 4. September gibt es den Roman unter dem Titel „Theo in Golden“ auch in Deutschland.

Wahrscheinlich ist diese Geschichte selbst zu kitschig für einen Hollywood-Film. Aber immerhin gibt ja den Roman, den man verfilmen kann. Genau das soll jetzt passieren. Warner steht kurz davor, sich die Filmrechte zu sichern. Laut Deadline werden gerade die Verträge vorbereitet. Für die Verfilmung hat man schon einen Star an der Angel. Tom Hanks wird produzieren und vor allem selbst die Hauptrolle spielen.

Tom Hanks soll zu Theo werden

„Theo in Golden“ erzählt von einem älteren Fremden, der eines Tages in der kleinen US-Stadt Golden auftaucht. In einem Café entdeckt Theo 92 Bleistiftporträts von Menschen aus dem Ort. Er kauft die Bilder und macht sich daran, sie den jeweils Porträtierten zu schenken. Aus diesen zunächst kleinen Begegnungen entwickeln sich immer neue Geschichten und Beziehungen. Während Theo das Leben der Menschen um ihn herum beeinflusst, wird nach und nach auch deutlich, dass er selbst eine Tragödie aus seiner Vergangenheit mit sich herumträgt.

Einen Regisseur oder eine Regisseurin sowie Angaben dazu, wer das Drehbuch verfassen könnte, gibt es bislang noch nicht. So ist auch noch nicht abzusehen, bis wann „Theo in Golden“ in die Kinos kommen könnte.

Eine Neuerscheinung für Heimkino-Sammler stellen wir euch derweil im folgenden Artikel vor:

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Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Lesen ist eine große Leidenschaft von Björn. Bei vielen Romanverfilmungen kennt er daher die Bücher, hofft im Kino aber trotzdem überrascht zu werden.
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