„The Magic Faraway Tree“ lief am 21. August 2026 in den US-Kinos an und konnte dort an seinem Startwochenende nicht mehr als 1,3 Millionen Dollar einspielen – bei stolzen Produktionskosten von kolportierten 80 Millionen Dollar. Und das obwohl er in immerhin 1.611 Filmtheatern zu sehen war. Das bedeutet einen der schlechtesten US-Starts der vergangenen Jahre für einen Film dieser Größenordnung.
Ihr habt von dem Film – wie wohl auch viele andere – noch nie gehört? Dann liegt das wohl nur zum Teil an dem Umstand, dass er hierzulande unter dem Titel „Der Wunderweltenbaum“ firmiert. Auch in Deutschland war der Fantasy-Film von Regisseur Ben Gregor („Cuckoo“), der auf der „The Faraway Tree“-Romanreihe der britischen Schriftstellerin Enid Blyton basiert, nicht von Erfolg gekrönt. Bei uns startete die britische Produktion bereits im vergangenen April, doch wurden nicht mehr als 194.362 Tickets gelöst. Laut InsideKino macht das den derzeit 42. Rang in den deutschen Kino-Jahrescharts 2026.
Zumindest in seiner Heimat Großbritannien lockte die Adaption aber doch einige Leute in die Kinos, sodass aktuell wenigstens 33,6 Millionen Dollar zu Buche stehen. Katastrophal ist das aber immer noch, müsste „Der Wunderweltenbaum“ doch weit über 100 Millionen Dollar einspielen, um am Ende schwarze Zahlen zu schreiben. Von Profit ganz zu schweigen. Dass ihm das bei Weitem nicht gelingen wird, ist auch in Anbetracht der namhaften Besetzung durchaus erstaunlich:
Zum Cast gehören so unter anderem „The Amazing Spider-Man“-Hauptdarsteller Andrew Garfield, die aus der „Mission: Impossible“-Reihe sowie der „Dune“-Saga bekannte Rebecca Ferguson und Claire Foy, Hauptdarstellerin der gefeierten Netflix-Serie „The Crown“.
Lohnt sich "Der Wunderweltenbaum"?
Wer nun aber versucht, aus dem Box-Office-Scheitern auf einen kreativen Totalausfall zu schließen, irrt. „Der Wunderweltenbaum“ ist am Ende zwar kein großer Wurf, nicht zuletzt für Fans der Vorlage aber durchaus sehenswert. Oder wie es im Fazit der offiziellen FILMSTARTS-Kritik (3 von 5 Sternen) heißt: „Fantasievolle und moderne Adaption des Kinderbuchklassikers, die einige unnötige Stereotype allerdings besser hätte vermeiden sollen. Trotz aller magischen Wunderwelten bleibt die warmherzige Familie das eigentliche Herzstück der Geschichte.“
Die Geschichte von Polly und Tim Thompson, die mit ihrer Rasselbande aus dem lebhaften London in eine baufällige Scheune auf dem Land zieht und dabei auf einen magischen Baum stößt, klingt ganz nach eurem Geschmack? Der obige Trailer lässt euch neugierig werden? Dann könnt ihr den Film sogar noch heute Abend von eurer Watchlist streichen – denn „Der Wunderweltenbaum“ ist kürzlich bereits auf DVD und Blu-ray* sowie digital* erschienen!
Ob die im Mai bestätigten zwei (!) Fortsetzungen in Anbetracht der wirtschaftlichen Bruchlandung wirklich noch kommen, bleibt derweil abzuwarten. Sicher ist hingegen, dass euch am morgigen 27. August der neue Science-Fiction-Film von Ridley Scott in den heimischen Lichtspielhäusern erwartet. Der für „Alien“ und „Blade Runner“ bekannte Meisterregisseur versprach bereits vorab Großes – und sollte nicht ganz Unrecht haben. In der FILMSTARTS-Kritik gab es für „Das Ende der Sterne“ respektable 3,5 Sterne.
Erwartet uns ein neues Meisterwerk? Regie-Legende spricht in höchsten Tönen von seinem kommenden Sci-Fi-Thriller*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.