Von den "Resident Evil"-Machern: Letztes Jahr erschienen, jetzt steht die Verfilmung fest – Sci-Fi-Videospiel schafft es auch ins Kino!

Am 17. Juli 2025 ist „The Drifter“ unter anderem für den PC sowie die Nintendo Switch erschienen. Nun, etwas mehr als ein Jahr später, steht fest, dass die Mischung aus Film Noir und Science-Fiction verfilmt wird!

Powerhoof

PlayStation-Konzern Sony hat natürlich auch auf dem Film- und Serienmarkt bereits mehrfach versucht, einem großen Publikum die Welten beliebter Videospiele näherzubringen. Neben „Uncharted“, „Gran Turismo“, „Until Dawn“ oder „The Last Of Us“ erwartet uns in diesem Jahr mit Zach Creggers mit Spannung erwarteter „Resident Evil“-Interpretation aus dem Hause Sony bereits das nächste Videospiel-Abenteuer auf der großen Leinwand. Damit aber noch lange nicht genug.

Wie das Branchenmagazin Deadline nun exklusiv bekannt gegeben hat, arbeitet Sony Pictures an einer Live-Action-Adaption von „The Drifter“. Das in 2D-Pixelgrafik gehaltene Point-and-Click-Adventure ist am 17. Juli 2025 für den PC sowie die Nintendo Switch erschienen und stieß bei der Gaming-Gemeinde auf positive Resonanz. Wer bei der geplanten Verfilmung die Regie übernehmen wird, ist bislang noch nicht bekannt. Dem Bericht zufolge sollen jedoch bereits mehrere namhafte Filmemacher großes Interesse an dem Projekt zeigen.

Das ist "The Drifter"

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Vagabund Mick Carter, der nach Jahren der Obdachlosigkeit anlässlich einer Beerdigung in seine Heimatstadt zurückkehrt. Kurz nach seiner Ankunft wird er Zeuge eines Mordes – und wenig später selbst getötet. Doch damit endet seine Geschichte nicht. Mick kommt plötzlich wieder zu sich und besitzt das Wissen darüber, was als Nächstes passieren wird.

Gefangen in einer mysteriösen Zeitschleife, wird Mick zunehmend in eine weitreichende Verschwörung hineingezogen. Um herauszufinden, was tatsächlich vor sich geht, muss er nicht nur die Ereignisse seiner eigenen Vergangenheit hinterfragen, sondern auch herausfinden, was real ist und wem er überhaupt noch vertrauen kann.

Als Spieler steuert man Mick durch verschiedene Umgebungen und muss zahlreiche Rätsel lösen. Je nachdem, welche Hinweise man entdeckt und welche Entscheidungen man trifft, erweitern sich dabei die Dialog- und Interaktionsmöglichkeiten. Eine zentrale Mechanik des Spiels besteht darin, dass Mick immer wieder stirbt und das Erlebte anschließend erneut durchlebt. Auf diese Weise kann er aus seinen vorherigen Erfahrungen lernen, neue Hinweise entdecken und Schritt für Schritt Antworten auf seine Fragen finden.

„The Drifter“ verbindet dabei nicht nur Elemente des Science-Fiction-Genres mit einer mysteriösen Zeitschleifen-Handlung, sondern versteht sich ebenso als Film-Noir-Geschichte. Auch Themen wie Identität, Trauma und die Suche nach der eigenen Wahrheit spielen dabei eine zentrale Rolle.

Übrigens: Auch 50 Cent arbeitet derzeit an der Umsetzung eines beliebten Videospiels. Warum es sich dabei möglicherweise um ein neues „Haus des Geldes“ handeln könnte, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Kommt hier das nächste "Haus des Geldes"? 50 Cent setzt beliebtes Videospiel als Serie um

Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
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