Ich kann wirklich jedem Film von Steven Spielberg etwas abgewinnen. Dennoch freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn er nach etwas schwermütigeren Werken wieder ins Blockbuster-Fach wechselt – auch wenn meine absoluten Spielberg-Lieblingsfilme („Duell“, „Der weiße Hai“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und „Jurassic Park“) allesamt schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben. Und eigentlich ging ich bis vor Kurzem davon aus, dass es dem Gros der Cinephilen ähnlich gehen dürfte. Offenbar habe ich mich getäuscht.
Denn obwohl Spielberg für „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ vor der Kamera auf eine Riege von Stars und hinter der Kamera auf alte Vertraute setzte, mit denen er schon große Erfolge feierte, kam der Science-Fiction-Film nicht über 241 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen hinaus. Das soll laut Insider-Informationen nicht einmal gereicht haben, um den Break-Even-Point zu erreichen und damit schwarze Zahlen zu schreiben.
Bedauernswert ist das vor allem, weil der Film alle nennenswerten Qualitäten mitbringt, die einen Spielberg-Blockbuster ausmachen. Genau davon könnt ihr euch seit einiger Zeit bereits im Streaming* überzeugen. Am 17. September 2026 erscheint „Disclosure Day“ nun endlich auch auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray.
Ergänzend dazu wird dem Film außerdem eine limitierte Sammleredition im Steelbook* inklusive Blu-ray und 4K-Blu-ray spendiert – die die Verkaufscharts bereits vorab eroberte und so aktuell bei Amazon auch gar nicht mehr verfügbar ist. Mit ein wenig Verspätung scheint es nun also so, als würde der (Geheim-)Tipp doch noch seine verdiente Aufmerksamkeit bekommen …
"Disclosure Day": Eine Ode an die Empathie
„Glowing Auras And ‚Black Money‘: The Pentagon's Mysterious U.F.O. Program“: Das ist der 2017 erschienene Artikel aus der New York Times, der Steven Spielberg einige Jahre später dazu veranlasste, die Story für ein neues Sci-Fi-Projekt zu entwickeln, aus dem David Koepp schließlich das Drehbuch formte. Am Ende kam dabei die Geschichte der Wettermoderatorin Margaret Fairchild (Emily Blunt) heraus, deren Wunsch nach einer größeren Herausforderung im Leben eines Tages unverhofft wahr wird:
Während eines Live-Auftritts im Fernsehen wird sie plötzlich von einem unerklärlichen Phänomen heimgesucht – das nicht nur Margaret nicht loslässt, sondern bei allen Fragen aufwirft, die Zeuge des merkwürdigen Zwischenfalls wurden. Die Behörden unter der Leitung von Noah Scanlon (Colin Firth) setzen alles daran, die Wahrheit zu vertuschen. Margaret findet jedoch in dem Aktivisten Daniel Kellner (Josh O'Connor) einen Verbündeten, der bereits fleißig Beweise für die rätselhaften Geschehnisse sammelt, die er schon bald mit der Öffentlichkeit teilen will …
„Steven Spielberg sorgt – mal wieder! – für staunende Augen“, titelt FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reis in seiner Kritik zu „Disclosure Day“, für den er am Ende starke 4 von 5 Sternen locker macht. Warum der Film zwar durchaus kurzweiligen Bombast beschert, am Ende aber vor allem als Ode an die Empathie in Erinnerung bleibt, und was das Finale so denkwürdig macht, könnt ihr in seiner ausführlichen Kritik nachlesen.
Zu den großen Science-Fiction-Höhepunkten des Jahres 2026 zählt auch der kürzlich auf DVD und Blu-ray erschienene Hit, um den es im nachfolgenden Artikel geht:
Bildgewaltige Sci-Fi-Sensation neu im Heimkino: An diesem Film müssen sich 2026 "Dune 3" und Co. messen lassen*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.