Menschenjagd-Action vom Macher eines Netflix-Hits: 150 Minuten, brutal & mit Anleihen an einen der spannendsten 1990er-Thriller
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Mit „Rebel Ridge“ hat Jeremy Saulnier 2024 einen echten Netflix-Hit abgeliefert. Sein neuer Film verspricht erneut packendes Genre-Kino zu werden. Dieser hat nun einen neuen Titel und zudem wurden einige Handlungsdetails bekannt gegeben.

Netflix
Von Pascal Reis

Jeremy Saulnier zählt zu den spannendsten Stimmen des gegenwärtigen Genre-Kinos. Mit seinen kompromisslosen, düsteren und handwerklich versierten Filmen wie „Blue Ruin“, „Green Room“, „Wolfsnächte“ und dem Netflix-Hit „Rebel Ridge“ (siehe unser Artikelbild) hat er sich einen Namen gemacht. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf seinen neuen Film, der ursprünglich unter dem Titel „October“ angekündigt wurde.

Nun scheint das Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Fertigstellung gemacht zu haben: Wie es heißt, wurde der Film erstmals intern vorgeführt. Im Zuge dieses Screenings sollen einige interessante Informationen rund um das bislang weitgehend unter Verschluss gehaltene Projekt ans Licht gekommen sein. Tatsächlich könnte Jeremy Saulniers neuer Streich sogar unter einem anderen Titel erscheinen. Anstatt „October“ soll der Film nun wohl „Slayground“ heißen. Doch das ist längst nicht die einzige Neuigkeit.

Eine Menschenjagd in Überlänge?

„Slayground“ soll das bislang ambitionierteste Werk von Jeremy Saulnier darstellen und auf eine beeindruckende Laufzeit von zweieinhalb Stunden kommen. Auch erste Plot-Details sind bekannt: Es handelt sich um einen Action-Thriller, der ein dramatisches Fluchtszenario rund um Halloween ins Zentrum rückt. Im Mittelpunkt steht ein von Cory Michael Smith gespielter Mordverdächtiger, dem die Flucht aus dem Polizeigewahrsam gelingt. Nach dem Ausbruch versucht er verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen, während eine unerbittliche Hetzjagd auf ihn entbrennt.

„Slayground“ soll dabei Erinnerungen an den thematisch verwandten Thriller „Auf der Flucht“ mit Harrison Ford wecken. Gleichzeitig scheint Saulnier seinem rauen und kompromisslosen Stil treu zu bleiben. Berichten zufolge soll der Regisseur erneut jene grimmige, intensive Energie entfesseln, die bereits „Green Room“ zu einem derart eindringlichen Genre-Erlebnis gemacht hat. Ein weiteres bemerkenswertes Detail betrifft den Auftakt: Der Film soll mit einer extrem beeindruckenden Plansequenz beginnen.

Falls euch noch ein letztes Argument für den Hype fehlt: Auch die Beteiligung des Kult-Studios A24 dürfte für mächtig Vorfreude sorgen. Das Studio zählt zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Produktionshäusern des gegenwärtigen Kinos und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche gefeierte Werke hervorgebracht. Dazu gehören unter anderem „Der Leuchtturm“ und der Oscar-Abräumer „Everything Everywhere All At Once“. Auch der diesjährige Megahit „Backrooms“ stammt aus dem Hause A24.

Übrigens: Gerade hat Blumhouse für einen Horrorfilm so richtig tief in die Tasche gegriffen. Warum es sich dabei womöglich um den neuen „Obsession“ handelt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Ist das der neue "Obsession"? Für diesen gefeierten Horrorfilm wurden gerade 10 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
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