Wir haben "Resident Evil" gesehen – hat uns der neue Kinofilm zum Kult-Horror-Videospiel begeistert?
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Unser „Resident Evil“-Experte Markus Trutt hat gerade das Kino verlassen und Zach Creggers neue Adaption der Videospielreihe gesehen. Während er an der ausführlichen Kritik sitzt, wollen wir euch natürlich jetzt schon wissen lassen, was er denkt.

Von Björn Becher

Zach Cregger hat sich in wenigen Jahren zu einem der spannendsten Namen des modernen Horrorkinos entwickelt. Nach „Barbarian“ und „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ wagte er sich nun ausgerechnet an eine Reihe, an der sich Hollywood schon mehrfach versucht hat: „Resident Evil“. Für Cregger ist das allerdings kein bloßer Franchise-Auftrag. Der Filmemacher ist selbst großer Fan der Videospiele und erfüllte sich mit der Neuverfilmung einen persönlichen Traum. Dabei entschied er sich bewusst gegen eine direkte Adaption eines einzelnen Games und erzählt stattdessen eine neue Geschichte im bekannten Universum.

Im Mittelpunkt steht der Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams), der eigentlich nur einen Routineauftrag erledigen soll: Er muss ein medizinisches Paket in ein Krankenhaus in Raccoon City bringen. Wer „Resident Evil“ kennt, dürfte bereits ahnen, dass aus dieser vermeintlich einfachen Lieferung sehr schnell ein Albtraum wird.

Der bislang beste "Resident Evil"-Film?!

Für FILMSTARTS-Redakteur und „Resident Evil“-Experte Markus Trutt ist die Sache eindeutig: Creggers „Resident Evil“ ist der bislang beste Kinofilm des Franchise. Vor allem inszenatorisch hat ihn die Neuauflage überzeugt. Cregger setzt auf eine starke, stimmungsvolle Bildsprache, die sich immer wieder sichtbar von den Videospielen inspirieren lässt. Gleichzeitig geht es bei dem blutigen und ekligen Film erfreulich kompromisslos zur Sache.

Dabei legt „Resident Evil“ ein enormes Tempo vor. Für Markus ist der neue „Resident Evil“ daher ein atemloses Horror-Spektakel, das für knackige 90 Minuten mit Vollgas über die Leinwand prescht. Ganz ohne Abstriche wird seine Kritik allerdings nicht auskommen, so viel dürfen wir schon verraten. So ist die erste Hälfte stärker als die zweite. Dass Cregger auch auf Humor setzt, macht den Film zwar unterhaltsam, nimmt einigen seiner eigentlich wirkungsvollen Horror-Momente aber auch etwas von ihrem Punch.

Unterm Strich bleibt dennoch ein ausgesprochen positiver erster Eindruck und vor allem eine „Resident Evil“-Adaption, die ihre Videospielwurzeln offenbar deutlich stärker verinnerlicht hat als viele ihrer Vorgänger.

Unsere ausführliche "Resident Evil"-Kritik folgt heute Abend

Wer genauer wissen möchte, warum Creggers Film für Markus die bisherigen „Resident Evil“-Verfilmungen hinter sich lässt und wo genau die Schwächen liegen, muss sich nicht mehr lange gedulden.

Die ausführliche FILMSTARTS-Kritik erscheint noch im Laufe des heutigen Abends – passend zu den ersten Previews, die bereits am heutigen 16. September 2026 stattfinden. Am morgigen 17. September 2026 ist dann der offizielle Kinostart von „Resident Evil“. Weitere erste Stimmen gibt es im folgenden Artikel:

"Eine der besten Videospielverfilmungen aller Zeiten!": Die ersten Reaktionen zum neuen "Resident Evil"-Film sind da!

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Fan von Hochspannungskino, Thriller dabei lieber als Horror und eine besonders große Liebe für Klassiker von Hitchcock und das Kino der 70er & 80er - vor allem aus Europa.
Mitarbeit von:
Markus Trutt
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