Bierernst, schonungslos brutal, saucool oder einfach nur charmant: Hugh Jackman kann so ziemlich alles – das hat er im Laufe seiner Karriere immer wieder bewiesen. Doch auch wenn er mit Wolverine seit Jahrzehnten einen der größten Marvel-Publikumslieblinge überhaupt verkörpert und für seine Darstellung des Jean Valjean in „Les Misérables“ sogar eine Oscarnominierung einfuhr, war es gewiss auch für den erfahrenen Australier etwas Besonderes, in die Rolle einer Symbolfigur zu schlüpfen, die fast jeder Mensch kennt: Robin Hood.
Nun könnte man an dieser Stelle natürlich argumentieren, dass die Geschichte des Rächers der Enterbten mittlerweile allseits bekannt – und ja, auch ein Stück weit auserzählt – ist. Und doch kommen immer wieder Filmemacher um die Ecke, die den legendären Dieb, der von den Reichen nimmt, um den Armen zu geben, in ein neues Licht rücken. Das sehenswerte und überaus finstere neueste Beispiel: „The Death Of Robin Hood“!
Denn der ist nicht nur meilenweit vom unvergesslichen „Helden in Strumpfhosen“ entfernt, sondern lässt in Sachen Gewaltbereitschaft selbst den ebenfalls schon ziemlich geerdeten und düsteren „Robin Hood“ von Ridley Scott harmlos wirken. Dass der Film aber nicht nur überaus brutal ausfällt, sondern genau das bietet, was man sich von Regietalent Michael Sarnoski („Pig“) erhoffen durfte, könnt ihr nun auch im Heimkino feststellen. Nachdem der Mix aus Arthouse-Thriller und psychologischem (Historien-)Drama im vergangenen Juni deutschlandweit in die Kinos kam, erscheint „The Death Of Robin Hood“ am 25. September auf DVD und Blu-ray* sowie als Collector's Edition in 4K*:
Ihr wollt Robin Hood mal von seiner dunkelsten Seite erleben? Dann ist „The Death Of Robin Hood“ absolutes Pflichtprogramm!
"The Death Of Robin Hood": Abrechnung mit einer Legende
Robin Hood (Hugh Jackman) ist nicht der edle Volksheld, für den ihn viele halten. Gezeichnet von seiner Vergangenheit als skrupelloser Mörder blickt er, wird der alternde Kriminelle von den Dämonen seiner Vergangenheit gejagt. Auf seine alten Tage will er sich endlich lossagen von den schrecklichen Gräueltaten – und bekommt schließlich von der geheimnisvollen Brigid (Jodie Comer) die Chance auf Erlösung...
Muskelbepackt und mit buschigem Haar sowie Löwenmähne ist Hugh Jackman ein Robin Hood, wie man ihn noch nie gesehen hat – und dabei alles andere als ein Held. Stattdessen erwartet uns ein Mörder, der so viele Menschen unter die Erde gebracht hat, dass er sich an die meisten gar nicht mehr erinnern kann. Reumütig will er für seine Sünden, spät aber doch, büßen und dem endlosen Kreislauf des Tötens entgehen – und wenn es das Letzte ist, was er tut.
„The Death of Robin Hood“ lohnt sich alleine schon für den wie immer brillierenden Hugh Jackman, ist darüber hinaus aber auch ein von der ersten Minute an absolut einnehmendes Mood Piece. Michael Sarnoski taucht seine Robin-Hood-Fabel in kalte Farben – und verleiht damit nicht nur seinem Protagonisten eine gewisse Härte, sondern auch den oft nassen und in Nebel gehüllten Landschaften. Die kalte Natur gepaart mit der brutalen Gewalt des Mittelalters bildet den Grundstein für eine faszinierend-bedrohliche Welt, in die einen der Film ohne Kompromisse katapultiert – und in die man nur zu gerne eintaucht, wohl wissend, dass man sie nach zwei Stunden wieder heil verlassen darf…
Einen weiteren aktuellen Heimkino-Tipp für alle Fans von Hugh Jackman hat unser Autor Sidney Schering übrigens hier für euch:
Danach habe ich Hugh Jackman sogar "Deadpool & Wolverine" verziehen: Einer der schönsten Filme 2026 feiert Heimkino-Premiere*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.