Im Vorfeld hätte man von „Drive“ durchaus einen atemlosen Action-Kracher erwarten können. Doch es kam anders. Besser. Denn der bis heute wohl berühmteste Film von „Pusher“-Regisseur Nicolas Winding Refn bot zwar packende Verfolgungsjagden, brannte sich am Ende aber vor allem als unfassbar stylischer und stimmungsvoller Neo-Noir-Thriller ins kollektive Gedächtnis. Wie populär der Film bis heute ist, zeigt unter anderem eine durchschnittliche Bewertung der FILMSTARTS-User von herausragenden 4,4 Sternen (während es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik die Höchstnote gab).
In den Jahren darauf stand Hauptdarsteller Ryan Gosling für „Only God Forgives“ einmal mehr vor Refns Kamera, bevor er bei „Lost River“ schließlich erstmals – sichtlich inspiriert von der Arbeit des dänischen Filmemachers – selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm. Seitdem aber hat sich einiges getan. Nun aber finden die beiden erneut zueinander.
Gosling und NWR drehen eine Komödie
Während Ryan Gosling mit Filmen wie „Blade Runner 2049“, „Barbie“ und „Der Astronaut - Project Hail Mary“ inzwischen zu einem der gefragtesten Superstars der Traumfabrik aufgestiegen ist, der mit „Starfighter“ 2027 auch Teil des „Star Wars“-Universums wird, verdingte sich der auch als NWR bekannte Kult-Regisseur mit Projekten verschiedenster Couleur – von Serien über Musikvideos bis hin zu Kurzfilmen. Doch jetzt enthüllte Refn in einem Interview mit France 24, dass die beiden für ihre nächste Kollaboration eine Komödie geplant haben.
Gerade im Hinblick auf die bisherigen Zusammenarbeiten von Gosling und Refn wirkt das zunächst überraschend, schließlich sind „Drive“ und Co. durchaus schwere, harte und finstere Kost. Der „La La Land“-Star verkündete allerdings bereits vor einigen Jahren, künftige Projekte mit Rücksicht auf seine Familie auszuwählen – und widmete seine Ken-Performance in „Barbie“ so seinen Töchtern.
Wann wir das neueste Gosling/Refn-Team-up zu sehen bekommen, steht jedoch noch in den Sternen. Worum es im Film gehen soll, wird ebenfalls noch unter Verschluss gehalten, der die Geheimniskrämerei mit Weihnachten vergleicht: „Es ist besser, wenn man noch nicht weiß, was man kriegt. Denn dann ist man viel glücklicher.“
Während sich der eine gerade von Großprojekt zu Großprojekt hangelt und als Ghost Rider schon bald auch ins Marvel Cinematic Universe stoßen wird, will der andere mit „Maniac Cop“ hingegen einem verstörenden Horror-Klassiker neues Leben einhauchen:
Remake eines lange indizierten Horror-Klassikers: Das ist der neue Film des "Drive"-Regisseurs