Absoluter TV-Tipp: Der beste Abenteuerfilm aller Zeiten!
von Oliver Kube
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Fans des Abenteuer- und Action-Genres werden bei unserer Überschrift zum heutigen TV-Tipp von FILMSTARTS-Autor Oliver Kube schnell erahnen, um welches Werk es hier geht. Seid ihr dabei, wenn heute ein echtes Kino-Monument im Free-TV läuft?

Steven Spielbergs „Jäger des verlorenen Schatzes“ ist ein absolutes Meisterwerk, das jeder Filmfan kennen sollte. Am heutigen 19. Oktober 2026 läuft es um 20.15 Uhr auf ProSieben. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober um 0.55 Uhr. Alternativ könnt ihr euch den 1980er-Klassiker aktuell ohne Abo auf Joyn+* anschauen. Zudem ist er dieser Tage auch im Flatrate-Programm von WOW* enthalten. Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auch auf (4K-)Blu-ray und DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:

"Jäger des verlorenen Schatzes": Das ist die Story

1936: Der Archäologe Dr. Henry „Indiana“ Jones (Harrison Ford) wird vom US-Geheimdienst beauftragt, nach der sagenumwobenen Bundeslade zu suchen. Vertraulichen Informationen zufolge sind auch die Nazis auf der Suche nach dem Artefakt, dem übernatürliche Kräfte nachgesagt werden. Offenbar will Hitler mit seiner Hilfe eine Armee von unschlagbaren Supersoldaten erschaffen. Jones soll ihnen um jeden Preis zuvorkommen.

Mit Hilfe seiner Ex-Freundin Marion (Karen Allen aus „Manhattan“) und seines ägyptischen Kollegen Sallah (John Rhys-Davies, „Der Herr der Ringe“) gelangt Jones nach Kairo. Dort muss er feststellen, dass seine von dem skrupellosen Major Toht (Ronald Lacey, „Tanz der Vampire“) angeführten Konkurrenten bereits kurz vor der Entdeckung des Objekts stehen. Als die Nazis dann auch noch Marion entführen, muss er umgehend handeln: Jones schleicht sich in das Lager der Deutschen ein, um zu versuchen, mit der Bundeslade und Marion in einem Streich zu entkommen …

Jäger des verlorenen Schatzes
Jäger des verlorenen Schatzes
Starttermin 30. Oktober 1981 | 1 Std. 56 Min.
Von Steven Spielberg
Mit Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman
Pressekritiken
5,0
User-Wertung
4,5
Filmstarts
5,0
Im Stream

Zeitlos faszinierend – faszinierend zeitlos!

Keine Ahnung, wie oft ich „Jäger des verlorenen Schatzes“ in meiner Kindheit und Jugend gesehen habe. In dem von mir damals bevorzugt frequentierten Hamburger Programmkino lief er gefühlt alle paar Wochen, meistens an Sonntagvormittagen und oft in Kombination mit der beinahe ebenso großartigen Fortsetzung „Indiana Jones und der Tempel des Todes“. Später kam dann auch noch „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ dazu.

Für ein paar D-Mark war ich über Jahre fast jedes Mal dabei. Und ich war dort längst nicht der Einzige, der von den enorm unterhaltsamen, teilweise haarsträubenden Erlebnissen und Wagnissen des Dr. Henry „Indiana“ Jones Jr. einfach nicht genug bekommen konnte. Denn die sind so herrlich einfallsreich, spannend sowie oft auch überraschend humorvoll, dass niemals Langeweile aufkommt und man sich jederzeit in sie hineindenken kann. Wie in unserer natürlich 5 von 5 möglichen Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik analysiert, ist der Streifen zeitlos faszinierend.

Der Einfluss von „Jäger des verlorenen Schatzes“ auf das Abenteuer-Sujet ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Bis heute ist das 1981 von Steven Spielberg („Jurassic Park“) inszenierte und von „Star Wars“-Guru George Lucas (mit)erdachte Meisterwerk das große Vorbild zahlloser Filme. Es ist schwierig, sich einen perfekteren Vertreter seines Genres vorzustellen. Aus diesem Grund steht der Titel auch unangefochten auf Platz eins der FILMSTARTS-Rangliste der besten Abenteuerfilme aller Zeiten:

Die besten Abenteuerfilme aller Zeiten

Dabei musste sich „Jäger des verlorenen Schatzes“ seinen Status als Kultfilm nicht wie so viele andere erst über die Jahre erarbeiten, sondern funktionierte beim Publikum bereits während seiner Erstveröffentlichung grandios. Bei Produktionskosten von rund 18 Millionen US-Dollar spielte die extrem stimmig austarierte Mischung aus Action, Spannung und Spaß weltweit knapp 390 Millionen Dollar ein. Kein Wunder, dass diese noch vier Fortsetzungen sowie eine gelungene, dennoch leider ziemlich in Vergessenheit geratene TV-Serie nach sich zog.

Der Hut und die Peitsche der von Harrison Ford unnachahmlich verkörperten Hauptfigur sind ikonisch geworden, ebenso wie seine trocken-ironischen Kommentare, wenn die Situation aussichtslos erscheint. Heute kann man sich kaum noch jemand anderen in der Rolle vorstellen. Viele von euch werden dennoch wissen, wen Steven Spielberg und vor allem Autor und Produzent George Lucas eigentlich als „Indy“ haben wollten. Im folgenden Artikel erfahrt ihr, warum es damals nicht zur Wunschbesetzung kam:

ER sollte ursprünglich Indiana Jones spielen: Steven Spielberg über das vielleicht legendärste Beinahe-Casting der Filmgeschichte

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.
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