Heißt der nächste Xenomorph-Film „Alien: Romulus 2“ oder „Alien: Covenant 2“? Diese Frage beschäftigt Fans des Sci-Fi-Horror-Franchise nun schon einige Monate. Denn auch wenn „Alien: Romulus“ der zuvor etwas ermatteten Filmreihe neues Leben einhauchte und ein voller Erfolg an den Kinokassen war, häuften sich zuletzt die Berichte über Probleme bei der Fortsetzung. Im September 2026 ernannte sich dann Ridley Scott höchstpersönlich zum „Alien“-Heiland, weil das Franchise seine Hilfe brauche – obwohl die von Scott inszenierten Prequels „Prometheus“ und „Alien: Covenant“ nicht gerade zu den beliebtesten Teilen der Reihe gehören. Und wie es aussieht, hat sich Scott durchgesetzt:
Wie das US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter berichtet, befindet sich wirklich ein neuer „Alien“-Film von Ridley Scott in Arbeit, für den Aaron Guzikowski das Drehbuch schreibt. Es handelt sich dabei explizit nicht um „Alien: Romulus 2“, sondern um eine Fortsetzung von „Prometheus“ und „Alien: Covenant“.
Wie bereits in der Vergangenheit zu hören war, soll vor allem der von Michael Fassbender gespielte, größenwahnsinnige Androide David das zentrale Bindeglied sein und auch in dem noch unbetitelten neuen Film eine tragende Rolle spielen. Fassbender ist aber noch nicht in das Projekt involviert, so der Hollywood Reporter.
Drehbuchautor von "Raised By Wolves" & "Prisoners" schreibt neuen "Alien"-Film
Aaron Guzikowski und Ridley Scott kennen bereits von der Zusammenarbeit an der Science-Fiction-Serie „Raised By Wolves“. Zudem schrieb Guzikowski das Drehbuch für „Prisoners“. Der erste englischsprachige Film von Meisterregisseur Denis Villeneuve hat in der FILMSTARTS-Kritik hervorragende 4,5 Sterne erhalten und steht auch bei unserer Community hoch im Kurs – Durchschnittswertung 4,36 von 5 Sternen! Zumindest das lässt Großes für den neuen „Alien“-Film erwarten.
Scott ist bislang nur als Produzent an Bord, nicht als Regisseur. Das könnte sich jedoch schnell ändern, auch wenn er in der Vergangenheit zu Protokoll gab, keine weiteren „Alien“-Filme mehr inszenieren zu wollen. Bedenkt man, wie nachdrücklich der britische Filmemacher-Veteran das Franchise (wieder) an sich gerissen hat, würde es uns nicht überraschen, wenn Scott dann auch Regie führt – schließlich macht der 88-Jährige nach wie vor keine Anzeichen, es etwas langsamer angehen zu lassen.
Als nächstes widmet sich Ridley Scott übrigens der Verfilmung eines 143 Jahre alten Romanklassikers, der im besten Fall ein waschechter Konkurrent für die „Fluch der Karibik“-Reihe werden könnte. Mehr dazu erfahrt ihr in dem nachfolgenden Artikel:
Teurer als "Gladiator 2"? Ridley Scotts "Fluch der Karibik"-Konkurrent hat einen Starttermin – die Vorlage ist 143 Jahre alt!