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    Zu viele Köche verderben den Brei: Marvel-Star Chadwick Boseman über "Batman V Superman"
    Von Markus Trutt — 17.09.2016 um 14:05

    Mit „The First Avenger: Civil War“ wurde Chadwick Boseman in diesem Jahr selbst zum Comichelden. Als frischer Teil von Marvels Filmuniversum hat er sich nun zu den Defiziten des Konkurrenzwerks „Batman V Superman“ geäußert.

    Walt Disney Company
    Mit der Erweiterung ihres filmischen Comic-Universums in Form von „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ und „Suicide Squad“ konnten Warner und DC in diesem Jahr trotz des Erfolgs an den Kinokassen längst nicht alle Zuschauer zufriedenstellen. Schon mehrere Filmschaffende haben sich zu Aussagen über die Defizite der Projekte hinreißen lassen. Geoff Johns, der mittlerweile die Aufsicht über das sogenannte DC Extended Universe hat und in dessen Bildung auch aktiv als Autor involviert ist, hat eingeräumt, dass der bisherige Ansatz der Filme zu düster war und Besserung für künftige Projekte wie „Justice League“ versprochen. Nun haben die Kollegen von Radio Times sich mit Chadwick Boseman auch bei einem Vertreter des Konkurrenten Marvel nach dessen Meinung über „Batman V Superman“ erkundigt.

    Auch Boseman war anscheinend nicht vollends von DCs Action-Spektakel überzeugt und hat auf Nachfrage von Radio Times spekuliert, was auf dem Weg schiefgelaufen sein könnte. Obwohl er es schwierig finde, dies zu beurteilen, sei es in seinen Augen das Hauptproblem, dass es einfach zu viele Leute gegeben hätte, die irgendetwas entschieden haben und es keine klare Stimme eines Regisseurs gab: „Beim Anschauen von Filmen bemerkt man hin und wieder, dass die Produzenten etwas sagen, jemand anderes etwas sagt, die Regisseure etwas sagen. Und manchmal funktioniert das einfach nicht. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich der Grund ist, dass es nicht so gut ankam, ob vielleicht der Regisseur nicht seine Schnittfassung durchsetzen konnte.“ Ergänzend fügte Boseman jedenfalls hinzu, dass im Falle von Marvel in erster Linie die Regisseure die Filme machen. Ähnliches betont auch „Guardians Of The Galaxy“-Regisseur James Gunn gerne, obgleich die Oberaufsicht durch Produzent Kevin Feige unbestritten ist und Beispiele aus der Vergangenheit wie Edgar Wrights Ausstieg aus „Ant-Man“ auch etwas anderes gezeigt haben.

    Ob Boseman als Titelheld in seinem eigenen Comic-Leinwand-Abenteuer „Black Panther“ auf mehr Gegenliebe als „Batman V Superman“ stoßen wird, erfahren wir ab dem 15. Februar 2018. Dass es in dem Film von Ryan Coogler („Creed - Rocky's Legacy“) ebenfalls düster zur Sache geht, hat der Hauptdarsteller in dem erwähnten Interview schon jetzt in Aussicht gestellt. Seinen ersten Auftritt als kampferprobter Herrscher über das geheimnisvolle Königreich Wakanda hatte er bereits in diesem Jahr in „The First Avenger: Civil War“, der am 6. Oktober 2016 hierzulande auf DVD und Blu-ray erscheint. 



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