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    Robert Pattinson wäre beinahe bei "Twilight" rausgeschmissen worden
    Von Björn Becher — 30.05.2017 um 17:59

    Die „Twilight“-Reihe mit anderen Schauspielern als Robert Pattinson und Kristen Stewart in den Rollen von Edward und Bella? Für viele Fans unvorstellbar, doch es wäre laut Pattinson beinahe dazu gekommen. Er habe kurz vor dem Rauswurf gestanden.

    Summit Entertainment
    Am Rande der Filmfestspiele von Cannes sprach Robert Pattinson mit der New York Times über seinen Film „Good Time“ und die Wende, die seine Karriere in den vergangenen Jahren genommen hat. Dabei enthüllte der Star, dass es mit dem „Twilight“-Ruhm für ihn fast schon vorbei gewesen wäre, bevor dieser überhaupt begonnen hatte. Während des Drehs des ersten Teils sei er beinahe gefeuert worden. Sein Agent sei damals extra eingeflogen und habe ihm gehörig den Kopf gewaschen. Warum er fast gefeuert wurde, verriet Pattinson nicht. Allerdings gestand er bereits vor einigen Jahren – mit dem Abschluss der Fantasy-Romantikreihe – Fehler ein. Damals erklärte er, dass er sich viel zu sehr in die Rolle hineingesteigert hatte, sie zu ernst nahm und auch bei ausgeschalteten Kameras in ihr blieb, sodass er in bester Method-Acting-Manier allen am Set auf den Geist gegangen sei. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum sich die Macher vielleicht beim ersten Film noch überlegten, ob sie wirklich den richtigen Darsteller an Bord hatten.

    Im Interview mit der New York Times nennt Pattinson nun aber die Zeit bei „Twilight“ einen „unglaublichen Luxus“ und bezeichnet es als „großes Glück“, dass er daran beteiligt sein durfte. Und es öffnete ihm viele Pforten. Ein wichtiger Meilenstein sei dabei David Cronenbergs „Cosmopolis“ gewesen. „Es war das erste Mal, dass ich an etwas gearbeitet habe, was wirklich komplex war", so der Star. Und das habe ihn beeinflusst: „Es war ein großer Wendepunkt für mich. Ich habe erkannt, dass es das ist, was ich machen will.“

    Seitdem hat Pattinson viele Kritiker von einst verstummen lassen und ist als Schauspieler oft in Werken deutlich abseits des Mainstreams unterwegs. In Cannes beeindruckte er so Kritiker und Publikum im eingangs erwähnten „Good Time“, wo er – siehe unsere FILMSTARTS-Kritik – so gut ist wie noch nie zuvor.

    Während noch unklar ist, wann „Good Time“ in die hiesigen Kinos kommt, dürften seine deutschen Fans übrigens darauf hoffen, Robert Pattinson in naher Zukunft in einem Film einer einheimischen Regisseurin zu sehen. Auf die Frage, mit wem er gerne mal zusammenarbeiten will, nannte er Maren Ade, die zuletzt mit ihrem Meisterwerk „Toni Erdmann“ für Furore sorgte.

     

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