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    Kein Lex Luthor, aber ein epischer Film: Erste Reaktionen aus Testvorführungen von "Justice League"

    In den USA fanden in den vergangenen Tagen die ersten Testvorführungen von „Justice League“ statt. Danach geisterten ein paar Stimmen durchs Internet, die Fans des DC-Universums Mut machen sollten.

    Warner Bros.

    Joss Whedon, der für Zack Snyder eingesprungen ist, nachdem dieser sich aus familiären Gründen zurückziehen musste, hat scheinbar eine erste Schnittfassung von „Justice League“ erstellt, die nun in den USA bereits getestet wird. In solchen Testvorführungen will man herausfinden, wie das Publikum auf bestimmte Elemente reagiert, um anschließend im Schnitt noch einmal nachzubessern und zum Beispiel Szenen zu straffen.

    Wer an einem solchen Testscreening teilnimmt, muss sich eigentlich verpflichten, darüber nichts zu sagen. Meist darf man nicht einmal verraten, dass man den Film gesehen hat, und wer in der Branche arbeitet (Filmjournalisten und -blogger zum Beispiel) ist ohnehin von einer Teilnahme meist ausgeschlossen. Daher gibt es natürlich keine direkten Reaktionen aus den Testvorführungen, aber die Betreiber der etablierten Fanseite Batman-News.com behaupten, dass sie von drei verschiedenen Leuten Feedback bekamen. Diese haben den Film geliebt. Er sei „episch“. Eine ihrer Quellen mag angeblich „Batman V Superman“ und „Suicide Squad“ überhaupt nicht, liebe aber „Justice League“.

    Diese Stimmen sind unbedingt mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Zum einen ist die Auswahl mit gerade mal drei Reaktionen sehr, sehr niedrig. Zum anderen kann nicht eingeschätzt werden, ob diese Leute den Film wirklich gesehen haben. Und am Ende haben sie nicht die finale Fassung, sondern nur eine Testversion gesehen, die sich auch noch ändern kann.

    Kein Jesse Eisenberg in "Justice League"

    Aus den Testvorführungen erreicht uns derweil aber noch eine andere Nachricht. Wie ebenfalls die Betreiber von Batman-News.com unter Verweis auf die Testvorführungen erfahren haben, ist Jesse Eisenberg als Lex Luthor nicht im Film. In diesem Fall berichten sie aber zusätzlich, dass sie via Insider-Quellen auch bestätigen können, dass Eisenberg nicht Teil des Films ist.

    Zu vermuten ist daher, dass der Schauspieler und seine Figur des legendären Superman-Antagonisten aus dem Film gestrichen wurde. Bei einer offiziellen Cast-Ankündigung zu „Justice League“, die von Warner herausgegeben wurde, als die Dreharbeiten schon weit fortgeschritten waren, wurde Eisenberg nämlich noch als Teil der Besetzung gelistet. Sein Mitwirken war also zumindest zu diesem Zeitpunkt noch geplant.

    „Justice League“ kommt am 16. November 2017 in die Kinos.

     

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