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    Joel Kinnaman verrät, was bei "Suicide Squad" falsch lief – und was man bei "Suicide Squad 2" besser machen könnte
    Von Julius Vietzen — 02.02.2018 um 18:30
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    „Suicide Squad“ wurde von vielen Fans und den meisten Kritikern schlimm gescholten. Auch Rick-Flag-Darsteller Joel Kinnaman weiß, dass der Superschurken-Film so seine Probleme hat, wüsste aber auch, was man bei „Suicide Squad 2“ besser machen könnte.

    2016 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC

    Suicide Squad“ war zwar ziemlich erfolgreich an den amerikanischen und internationalen Kinokassen, doch von vielen Fans und den meisten Kritikern wurde das Selbstmordkommando mit mäßigen bis harschen Wertungen abgestraft – einem Einspielergebnis von knapp 747 Millionen Dollar (laut Boxofficemojo) stehen ein Metascore von 40 von 100 Punkten bei 54 Kritiken und ein Tomatometer von 26% bei 325 gezählten Reviews gegenüber. Offenbar haben wir in unserer FILMSTARTS-Kritik mit 3 von möglichen 5 Sternen also noch eine der besseren Wertungen vergeben, auch wenn darin der eine oder andere Kritikpunkt anklingt. Und offenbar ist „Suicide Squad“ mittlerweile lange genug her, dass auch die Darsteller über die Probleme des Films sprechen dürfen.

    Das jedenfalls hat Joel Kinnaman, der in „Suicide Squad“ Rick Flag, den Aufpasser der Superschurken, spielt, kürzlich im Interview mit den Kollegen von Yahoo! Movies getan: Auf die Frage, was bei dem Film schieflief, antwortete der schwedische Schauspieler nämlich kurz und prägnant: „Der ganze dritte Akt.“ Doch Kinnaman beließ es nicht bei dieser Kritik des ersten Teils, sondern hatte auch noch Ideen anzubieten, was man bei „Suicide Squad 2“ besser machen könnte: „Teil 1 hatte eine großartige Idee und großartige Figuren. Wenn wir den zweiten Teil machen, würde es mich nicht überraschen, wenn wir eine bodenständigere Version des Films sehen.“ Das extreme Figurenensemble könnte seiner Meinung nach besser zur Geltung kommen, wenn man die unterschiedlichen Schurken nicht in einem Kontext mit Magie, sondern mit echten Leuten setzen würde.

    Was wir über „Suicide Squad 2“ wissen

    Noch ist zwar nicht bekannt, welche Richtung Regisseur Gavin O’Connor bei „Suicide Squad 2“ einschlagen wird, allerdings gehören die Bösewichte des ersten Teils, die von Cara Delevingne gespielte Zauberin Enchantress und ihr Bruder Incubus, zu den meistgescholtenen Elementen aus „Suicide Squad“. Es ist also davon ausgehen, dass Warner eher auf eine andere Art Bösewicht setzt – vielleicht ja tatsächlich Dwayne Johnson als Black Adam, wie immer wieder gemunkelt wird? Und die Verpflichtung von Michael De Luca (Oscar-Nominierungen für „The Social Network“, „Moneyball“ und „Captain Phillips“) als Produzent sollte hoffentlich bedeuten, dass „Suicide Squad 2“ nicht unter denselben erzählerischen Problemen leidet, die Kinnaman im Interview diagnostiziert.

    Die Dreharbeiten zu „Suicide Squad 2“ sollen allem Anschein nach noch dieses Jahr beginnen, ein Kinostart ist nämlich offenbar für das Jahr 2019 geplant. Und wenn wir ein jüngst auf Instagram geteiltes Bild von Kinnaman richtig verstehen, dann kehrt nicht nur Rick Flag, sondern auch eine eigentlich verstorben geglaubte Figur zurück. Doch auch in diesem Jahr erscheinen noch zahlreiche Superheldenfilme. Welche das sind und auf welche wir uns besonders freuen, seht ihr in diesem Video:

     

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