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    "Hüter der Erinnerung 2": So geht die Geschichte von "The Giver" weiter!
    Von Christoph Petersen — 23.05.2020 um 15:00
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    Wenn heute Abend „The Giver“ auf ProSieben läuft, können wir euch eigentlich nur raten, besser nicht einzuschalten. Falls ihr es aber doch getan habt, wollen wir euch an dieser Stelle zumindest verraten, wie die Geschichte weitergegangen wäre.

    StudioCanal

    Hüter der Erinnerung – The Giver“ steht in einer Reihe mit „Chroniken der Unterwelt“, „Ich bin Nummer Vier“, „Die 5. Welle“, „Eragon“, „Mitternachtszirkus“, „Fallen – Engelsnacht“ und vielen weiteren Young-Adult-Verfilmungen, die an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, weshalb letztendlich statt der ganzen Roman-Reihe nur der erste Band verfilmt wurde.

    Immer, wenn die Story gerade anfängt, in Schwung zu kommen, ist speziell im YA-Genre sehr oft gleich schon wieder Schluss – und wie ich zu dieser Hollywood-Unart stehe, habe ich im folgenden Video mal deutlich gemacht:

    Aber es ist wie es ist! Und wer den mit Jeff Bridges und Meryl Streep gerade in den Nebenrollen herausragend besetzten „Hüter der Erinnerung – The Giver“ trotz Vorwarnung gesehen hat, der möchte ja eventuell trotzdem wissen, wie die Geschichte eigentlich weitergeht, selbst wenn der Dreh eines zweiten Teils schon seit Jahren endgültig vom Tisch ist.

    Im Gegensatz zu anderen Romanreihen wie „Harry Potter“, die sich in allen Bänden um denselben Titelhelden drehen, stellt der Autor Lois Lowry in jedem seiner vier „The Giver“-Romane, die in Deutschland unter den Titeln „Hüter der Erinnerung“, „Auf der Suche nach dem Blau“, „Die Gabe des Boten“ und „Der Sohn“ erschienen sind*, einen anderen Protagonisten in den Mittelpunkt. Gemeinsam haben die Bücher, dass sie alle in derselben dystopischen, nur scheinbar perfekten Welt angesiedelt sind.

    See Also The Giver Kritik

    In der Welt von „The Giver“ leben die Bewohner in einer scheinbar perfekten Gesellschaft, in der es keine Kriege, kein Leid und keine Armut gibt. Alle Menschen sind gleich und zufrieden und verfolgen von einem Ältestenrat vorgezeichnete Lebenswege. In „Hüter der Erinnerung“ wird dem 16-jährigen Jonas (Brenton Thwaites) bei einer feierlichen Zeremonie mitgeteilt, dass er zum „Hüter“, der stellvertretend für alle anderen die Wahrheit über die Zeit vor der Gleichheit kennt, bestimmt ist. Sein Amtsvorgänger (Jeff Bridges) vermittelt ihm daraufhin all seine Erinnerungen und Jonas erkennt, dass die Menschen früher großes Leid und Schmerz kannten, aber auch Liebe, Begeisterung, Kampfgeist und Hoffnung…

    Der Plot von "Auf der Suche nach dem Blau"

    Wir wollen euch jetzt natürlich nicht die Inhaltsangaben aller drei weiteren Bücher runterbeten – aber euch mit dem Plot des zweiten Bandes „Auf der Suche nach dem Blau“ doch zumindest einen Eindruck liefern, in welche Richtung sich die Geschichte nach dem Ende von „Hüter der Erinnerung“ weiterentwickelt.

    Statt Jonas steht hier Kira im Mittelpunkt. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie Angst, dass sie von der Gemeinschaft ausgestoßen wird – aber der Rat der Alten hat andere Pläne für sie.

    Es gibt nämlich einen Sänger, dessen Aufgabe es ist, nicht nur die Historie der Welt in seinen Liedern zu erzählen – sondern zugleich auch noch die Zukunft des Volkes vorherzusagen. Kira wird nun dazu ausgewählt, den Mantel des Weissagers zu besticken – während der gleichaltrige Thomas einen Stab für den Sänger schnitzen und die jüngere Jo ihn schließlich sogar ersetzen.

    Ein kluges Märchen

    Nach und nach kristallisiert sich dabei heraus, welche Pläne hier tatsächlich verfolgt werden: Der Rat der Weisen will den Sänger loswerden und ihn durch leichter zu kontrollierende und vom Rat gesteuerte Kinder ersetzen. So soll das Volk kontrolliert werden, ohne dass es davon überhaupt etwas merkt…

    Das klingt doch wirklich gar nicht doof – aber zugleich eben auch nach klassischer Märchenkost und nicht unbedingt nach dem perfekten Stoff für einen aufregenden Fantasy-Blockbuster. „The Giver – Hüter der Erinnerung“ läuft jedenfalls am heutigen Samstag ab 22.35 Uhr auf ProSieben – und wenn ihr euch den Film lieber ohne Werbung ansehen wollt, könnt ihr das bei Amazon Prime Video tun*.

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