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    "Der Herr der Ringe" & "Der Hobbit" endlich in 4K: 10 Fakten, die euch Mittelerde mit völlig neuen Augen sehen lassen! [Anzeige]
    Von Markus Trutt — 14.12.2020 um 15:45

    Passend zur 4K-Veröffentlichung von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ reisen auch wir noch einmal nach Mittelerde zurück und präsentieren euch zehn Fun Facts zu den beiden Trilogien, die ihr vielleicht noch nicht wusstet.

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    Mit seiner kongenialen Adaption von J.R.R. Tolkiens Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ hat Peter Jackson in den Jahren 2001 bis 2003 Filmgeschichte geschrieben und die Herzen unzähliger Zuschauer*innen auf der ganzen Welt erobert. Gemeinsam mit ihnen ist Jackson zehn Jahre später dann nochmal nach Mittelerde zurückgekehrt, um in der „Hobbit“-Trilogie Tolkiens gleichnamigen „Herr der Ringe“-Vorgänger-Roman zu verfilmen und somit die Vorgeschichte zum Ringkrieg nachzuliefern.

    Und nun erstrahlt Mittelerde in ganz neuem Glanz. Pünktlich zu Weihnachten 2020 gibt es beide Trilogien nämlich erstmals als 4K-Blu-ray und somit so gestochen scharf wie noch nie. Enthalten sind dabei sowohl die Kinofassungen als auch die beliebten Extended Editions.

    Während die „Hobbit“-4K-Box bereits am 3. Dezember 2020 erschienen ist, folgt die „Herr der Ringe“-UHD-Collection am 17. Dezember. Auf Amazon ist „Herr der Ringe“-4K sogar schon wieder vergriffen, über MediaMarkt ist die Edition aktuell allerdings noch zu haben. Aber vielleicht auch nicht mehr lange. Schnell zuschlagen lohnt sich also:

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    Den 4K-Release wollen wir zum Anlass nehmen, um in die Trivia-Gefilde der Tolkien-Saga abzutauchen und euch zehn der zahlreichen spannenden Fakten rund um die Reihe näherzubringen.

    Ein Anfang, sie zu knechten...

    Ursprünglich war es vorgesehen, dass der Prolog in „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ nicht von Galadriel, sondern von Frodo erzählt wird. Da der aber eigentlich nicht viel mit der Sequenz zu tun hat, fühlte es sich für Peter Jackson und Co. einfach nicht richtig an. Stattdessen sprang „Gandalf“ Ian McKellen ein, aber auch das wurde schließlich wieder verworfen.

    Letztendlich fiel die Wahl auf Galadriel, da die Zeitlosigkeit der Elben am geeignetsten schien, um etwas über die Geschichte Mittelerdes zu vermitteln.

    Aus Jahre werden Wochen

    Buchkennern ist das natürlich nicht entgangen, wer allerdings nur die „Herr der Ringe“-Filme kennt, dürfte überrascht sein, dass in der Romanvorlage zwischen dem Moment, als Gandalf das Auenland wieder verlässt, um Nachforschungen zu dem Einen Ring anzustellen, und dem Zeitpunkt seiner Rückkehr, bei der er Frodo schließlich auf sein Abenteuer schickt, ganze 17 (!) Jahre vergehen.

    In der Verfilmung wird die Zeitspanne zwar nicht genau beziffert, jedoch handelt es sich offenbar nur um ein paar Wochen. Derartige Verkürzungen bei Literaturverfilmungen sind beileibe nicht unüblich, um die Ereignisse ein wenig zusammenzustauchen und die Kontuinität beim Drehen besser wahren zu können.

    Peter Jackson ist in allen Mittelerde-Filmen

    Dass sich Peter Jackson mit kleinen Gastauftritten auch vor der Kamera in „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ verewigt hat, dürften viele bereits mitbekommen haben. Aber habt ihr auch wirklich alle Cameos des Regisseurs entdeckt? Denn tatsächlich ist Jackson in jedem der sechs Filme auf die eine oder andere Weise zu sehen.

    Sowohl in „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ als auch in „Der Hobbit - Smaugs Einöde“ ist er in der Menschenstadt Bree kurz auf den verregneten Straßen als karottenknabbernder Einwohner zu erspähen. In „Der Herr der Ringe - Die zwei Türme“ wirft er derweil als Teil der Verteidigungstruppen der Festung Helms Klamm einen Speer auf die angreifenden Uruk-hai.

    Und in „Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs“ ist er Teil der Piraten-Crew, die den Truppen von Mordor zu Hilfe eilen, aber von Aragorn, Legolas und Gimli sowie ihrer neu rekrutierten Totenarmee aufgehalten werden. Legolas erschießt Jacksons Figur dabei mit einem „Warnschuss“ – zu sehen ist das allerdings nur in der Extended Edition.

    Warner Bros.
    Peter Jacksons Cameos in den drei „Der Herr der Ringe“-Teilen

    In „Der Hobbit - Eine unerwartete Reise“ und „Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere“ ist Peter Jackson wahrscheinlich am schwersten zu erkennen. Während er im Trilogie-Auftakt einer der (hinter viel Make-Up) verborgenen Zwerge ist, die zu Beginn des Films nach dem Angriff des Drachen Smaug aus dem Erebor fliehen, ist er im Trilogie-Abschluss nur mit viel gutem Willen ganz am Ende auszumachen. So soll das Porträt von Bilbos Vater, das der Hobbit in seinem Haus gerade rückt, ein Abbild von Jackson sein.

    Warner Bros.
    Peter Jacksons Cameos in den drei „Der Hobbit“-Teilen

    Rekord-Erfolgsgeschichte

    Sowohl „Der Herr der Ringe“ als auch „Der Hobbit“ schlugen an den Kinokassen voll ein. Beide Trilogien konnten weltweit jeweils fast drei Milliarden Dollar einspielen – und das im Fall von „Der Herr der Ringe“ sogar bei einem vergleichsweise überschaubaren Produktionsbudget von 281 Millionen Dollar (während „Der Hobbit“ stolze 745 Millionen kostete).

    Doch damit nicht genug, schrieb „Der Herr der Ringe“ doch obendrein auch noch Oscargeschichte. Die drei Filme wurden insgesamt für 30 Oscars nominiert, von denen sie ganze 17 gewinnen konnten – was beides Rekorde im Bereich von Filmtrilogien darstellt. „Die Rückkehr des Königs“ gehört mit elf Auszeichnungen zudem zu den drei Filmen, die in der bisherigen Filmgeschichte die meisten Oscars einheimsen konnten (neben „Titanic“ und „Ben Hur“).

    Auch „Der Hobbit“ war immerhin noch sieben Mal für einen Oscar nominiert, konnte am Ende aber keine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen.

    Sean Beans Flugangst

    Der „Herr der Ringe“-Cast musste zu abgelegenen Drehorten hin und wieder mit dem Helikopter eingeflogen werden. Boromir-Darsteller Sean Bean aber fliegt wegen seiner ausgeprägten Flugangst nur, wenn es absolut nötig ist. Und so ist er für die Szenen, in denen sich die Gefährten ihren Weg durch das Nebelgebirge bahnen, jeden Morgen zwei Stunden zu Fuß einen Berg hinaufgekraxelt – und das bereits in seinem Boromir-Outfit.

    Darüber hat der Cast auch in der herrlichen Online-Reunion noch einmal gescherzt, die in diesem Jahr für einen wohltätigen Zweck stattgefunden hat:

     

    "Sherlock"-Reunion

    „Der Hobbit - Smaugs Einöde“ bietet mit seinem spannenden Wortgefecht zwischen Bilbo und dem titelgebenden Drachen (zumindest in der Original-Fassung) eine tolle Reunion für „Sherlock“-Fans.

    In dem Serien-Hit ist Bilbo-Darsteller Martin Freeman bekanntlich als Sherlock Holmes' Partner Watson zu sehen. Holmes selbst wird derweil von Benedict Cumberbatch gespielt – der wiederum Smaug in der englischen „Der Hobbit“-Fassung seine markante sonore Stimme leiht und den Drachen auch per Motion Capture zum Leben erweckte.

    Sean Connery lehnte Gandalf-Rolle ab

    Für die Rolle von Gandalf war ursprünglich die kürzlich verstorbene Hollywood-Legende Sean Connery vorgesehen. Der lehnte den Part – trotz eines sehr lukrativen Angebots – jedoch wohl deswegen ab, weil er das Drehbuch nicht verstand (der Part ging dann bekanntlich an den damals wesentlich günstigeren Ian McKellen).

    Aus demselben Grund soll der „James Bond“-Star zudem bereits die Morpheus-Rolle in „Matrix“ abgelehnt haben. Nachdem beide Filme Welthits und auch die jeweiligen Figuren gefeiert wurden, soll sich Connery übrigens angeblich geschworen haben, beim nächsten unverständlichen Skript trotzdem einfach zuzusagen – weswegen er schließlich in dem Flop „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ landete, seiner letzten Filmrolle vor der Kamera.

    Effekt-Pionierarbeit

    „Der Herr der Ringe“ leistete in mehreren Gebieten technische Pionierarbeit. So gehörte die Reihe zu den ersten Filmen, die das Computerprogramm MASSIVE nutzten. Das erleichterte die Realisierung der aufwändigen Schlachten mit Tausenden Figuren erheblich.

    Statt jede Bewegung der in den Massenszenen oftmals animierten Kämpfer händisch umsetzen zu müssen, konnten diese mithilfe des Programms quasi „denken“ und sich unabhängig gegenseitig bekriegen, da sie auch zwischen Freund und Feind unterscheiden konnten und die verschiedenen Spezies sogar unterschiedliche Kampfstile an den Tag legten.

    Daneben entwarf man für die Erstellung von Gollum zudem eine neuartige Technik, besonders realistisch wirkende Haut am Computer zu erstellen. Und mit Andy Serkis, der Gollum in einem speziellen Anzug tatsächlich mit Leib und Seele verkörperte (obwohl die Figur selbst später natürlich aus dem Rechner kam), wurde die Motion-Capture-Darstellung computeranimierter Figuren ohnehin auf ein neues Level gehoben.

    Warner Bros.
    Computeranimierter Gollum mit Andy Serkis' echter Spucke

    Fun Fact zum Fun Fact: In der Szene in „Die zwei Türme“, in der Gollum angewidert auf den Boden spuckt, weil Sam Hasen kocht (und sie nicht roh verzehren will), ist es tatsächlich Andy Serkis‘ echte Spucke, die durchs Filmbild fliegt.

    Echte Verletzungen

    Dass sich Schauspieler beim Dreh auch mal verletzen, kommt vor. Dass diese Missgeschicke am Ende aber auch im fertigen Film landen, ist eher eine Seltenheit, im Fall der Mittelerde-Saga aber gleich mehrfach geschehen.

    Am prominentesten dürfte der Schmerzenschrei von „Aragorn“ Viggo Mortensen in „Die zwei Türme“ sein, nachdem er glaubt, dass Merry und Pippin gestorben sind. Dabei handelte es sich nämlich nicht (nur) um gutes Schauspiel. Da sich Mortensen beim Wegtreten eines Helms tatsächlich zwei Zehen gebrochen hat, war der Schrei absolut echt. Weitergedreht hat er trotzdem.

    Zudem ist auch die Stelle, in der sich Ian McKellen als Gandalf in „Die Gefährten“ in Bilbos Haus (zum zweiten Mal) den Kopf stößt, so nicht geplant gewesen.

    Nicht nur schärfer: "Herr der Ringe" & "Der Hobbit" bekommen in 4K auch einen neuen Look – Peter Jackson erklärt

    In „Der Hobbit - Eine unerwartete Reise“ hat es indes ein Unfall von Thorin-Darsteller Richard Armitage geschafft. Während der Dreharbeiten zur Schlacht zwischen Zwergen und Orks vor den Toren Morias hat er sich mit seinem Schild so sehr selbst ins Gesicht geschlagen, dass er seine Unterlippe komplett durchbiss. Wenn man genau hinschaut, kann man diese Verletzung sehen, als Thorin wütend und verzweifelt aufschreit, nachdem Ober-Ork Azog ihm den Kopf seines Großvaters vor die Füße wirft.

    Letzter Drehtag erst nach dem Oscar-Regen

    Die allerletzte Szene für die „Herr der Ringe“-Trilogie wurde kurioserweise erst über einen Monat nach dem Kinostart von „Die Rückkehr des Königs“ (und somit auch drei Wochen nach dem Oskar-Rekord) gedreht.

    So hielt es Peter Jackson für nötig für eine Einstellung der Schädel auf dem Pfad der Toten in der Extended Edition von „Die Rückkehr des Königs“ nochmal die Kamera anzuschmeißen. Ansonsten bestehen die verlängerten Fassungen der Filme aus Szenen, die bereits während der eigentlichen Dreharbeiten gefilmt, für die Kinofassungen aber rausgeschnitten wurden.

     

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