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    "Fast & Furious"-Streit mit Vin Diesel: Dwayne Johnson bereut seine Äußerung – und gießt dann nur noch mehr Öl ins Feuer
    13.10.2021 um 13:00
    Tobias Mayer
    Tobias Mayer
    -Redakteur
    Tobias liebt „Star Wars 8“ – und noch sehr, sehr viele andere Filme. Kino ist dabei immer eine gute Idee (zu jeder Jahreszeit).

    Dwayne Johnson hat den „Fast“-Filmen seinen breiten Rücken zugekehrt und teilte zuvor öffentlich gegen Vin Diesel aus. Nun sagt er, dass es ein Fehler gewesen sei, den Ärger öffentlich zu machen. Aber Diesel kann er trotzdem nicht leiden.

    Universal Pictures

    Der Streit zwischen den Action-Stars Dwayne Johnson und Vin Diesel gehört zu den seltenen, zumindest teilweise öffentlich ausgetragenen Fehden zweier Top-Stars. Die beiden kamen am Set der „Fast & Furious“-Filme nicht gut miteinander zurecht.

    Diese Fehde der glatzköpfigen Muskelmänner, wie wir sie in der Redaktion nennen, hat dazu geführt, dass Dwayne Johnson für „Fast 8“ durchsetzte, keine gemeinsamen Szenen mit Diesel zu haben – und anschließend verabschiedete sich der Superstar komplett aus der Hauptreihe, die mit „Fast & Furious 10“ und „Fast & Furious 11“ enden soll (Johnson könnte nur in „Hobbs & Shaw 2“ zurückkehren, dort spielt Diesel ja nicht mit).

    Ein bisschen Reue

    Höhepunkt der Auseinandersetzung war ein Post von Dwayne Johnson auf Instagram, den er vor dem Kinostart von „Fast & Furious 8“ 2017 absetzte und in dem er „einem männlichen Co-Star“ unprofessionelles Verhalten am Set vorwarf.

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    Wie Johnson nun gegenüber Vanity Fair deutlich machte, geht es Johnson mit diesem Post mittlerweile so, wie vielen anderen Menschen auch, die vorschnell etwas auf Sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Er bereue die Veröffentlichung:

    „Das war einfach nicht mein bester Tag“, meint Johnson. „Ich hätte das nicht teilen sollen. Am Ende des Tages geht das gegen meine DNA. Ich teile so etwas nicht. Ich kümmere mich um solchen Bullshit abseits der Öffentlichkeit.“ Doch es gibt ein großes Aber…

    Johnson bereut die Veröffentlichung, nimmt aber nichts zurück

    Wer glaubt, dass sich Dwayne Johnson und Vin Diesel für das große Finale in „Fast 10“ und „Fast 11“ noch mal zusammenraufen, zumal Diesel öffentlich deutlich nettere Worte über Johnson sagt als umgekehrt, der hat dieser Tage wenig Grund zur Hoffnung. Denn Johnson mag zwar bereuen, den Instagram-Post abgesetzt und damit den Zoff öffentlich gemacht zu haben, davon abgesehen hat sich an seiner Einstellung zu Vin Diesel aber offenbar absolut nichts geändert und er stichelt sogar noch weiter:

    Interessanterweise kam es mir [nach dem Instagram-Post] so vor, als hätte jedes einzelne Mitglied der Crew seinen Weg zu mir gefunden und mir entweder im Vertrauen gedankt oder mir eine Nachricht geschickt“, kann sich Johnson einen weiteren Seitenhieb gegen Diesel nicht verkneifen. Und das Treffen zwischen Johnson und Diesel, das im Anschluss an den delikaten Post stattfand, konnte die Wogen auch nicht glätten, ganz im Gegenteil:

    „Ich würde es kein friedliches Meeting nennen. Ich würde aber sagen, dass danach Klarheit herrschte. Er und ich haben uns in meinem Trailer unterhalten, anschließend war es einfach kristallklar, dass wir die zwei unterschiedlichen Enden eines Spektrums sind. Wir waren uns einig, es dabei zu belassen.“

    Unterschiedliche Philosophien

    Allerdings belässt es Dwayne Johnson in dem neuen Artikel von Vanity Fair eben ganz und gar nicht dabei und gießt eher noch mehr Öl ins Feuer. Er und Vin Diesel seien nämlich „zwei unterschiedliche Menschen, die sehr unterschiedlich mit dem Geschäft des Filmemachens umgehen.“ Und wenn Dwayne Johnson dann seine Arbeitsphilosophie beschreibt, muss man sich nur das Gegenteil vorstellen, um zu verstehen, was er über Diesel denkt:

    „Meine Philosophie ist, jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Jeden wie einen gleichberechtigte Partner zu betrachten. Und die Studios wie gleichberechtigte Partner zu betrachten. Und jeden in der Crew, egal wo, als gleichberechtigten Partner zu betrachten – mit Respekt und Demut. Es geht darum, den Prozess zu respektieren und jeden Menschen, der genauso viel Zeit und Schweiß – wenn nicht sogar mehr – in die Arbeit investiert. Und ich glaube, es war mir immer wichtig, jemandem in die Augen schauen zu können. Und Verspechen einzuhalten."

    „Fast & Furious 10“ mit Vin Diesel und ohne Dwayne Johnson startet am 6. April 2023 in den Kinos. „Hobbs & Shaw 2“ hat bisher keinen Starttermin. Wenn ihr diesen und andere wichtige Neustarts, egal ob Kino, Streaming oder Heimkino, auf gar keinen Fall verpassen wollt, dann abonniert unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

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