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    Regisseur des Schockers "Der Goldene Handschuh" bringt Xatar-Biopic ins Kino: Erster Trailer zu "Rheingold"
    Stefan Geisler
    Stefan Geisler
    -Redakteur
    Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.

    Fatih Akın („Der Goldene Handschuh“) verfilmt das Leben des Gangsterrappers Xatar, der durch seinen Geldtransporter-Überfall bundesweit Berühmtheit erlangte. Jetzt gibt es einen ersten Trailer zu dessen Biopic „Rheingold“.

    Xatar gehört zu den einflussreichsten Rappern Deutschlands. Der Gründer und Inhaber der Labels Alles oder Nix Records kann auf eine lange und bewegte Geschichte in der deutschen Rap-Szene zurückblicken, was auch daran liegt, dass er immer wieder Talente wie SSIO, Schwesta Ewa, Eno und Mero entdeckt und über sein Label gefördert hat. Der breiten Öffentlichkeit dürfte der Musiker wohl insbesondere durch seinen spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter in Erinnerung geblieben sein, bei dem er mit seinen Komplizen knapp 1,7 Millionen Euro erbeutet hatte – von dem ergaunerten Vermögen fehlt bis heute jede Spur.

    Jetzt gibt es einen ersten Trailer zu „Rheingold“, der filmischen Umsetzung des autobiografischen Romans „Xatar – Alles oder Nix“, das auf dem ereignisreichen Leben des Rappers basiert. Regie führt „Soul Kitchen“-Regisseur Fatih Akin, der mit seinem letzten Film „Der goldene Handschuh“ bereits unter Beweis gestellt hat, dass er auch härtere Filmstoffe umsetzen kann.

    Darum geht es in "Rheingold"

    Giwar, der später als Xatar (Emilio Sakraya) Rap-Karriere in Deutschland macht, wird 1981 als Sohn des Musikprofessors Eghbal Hajabi im Iran geboren. Kurz nach seiner Geburt flüchtet die Familie in den nahe gelegenen Irak, doch hier erwarten sie als kurdische Minderheit nur Gewalt, Verfolgung und Gefängnis durch das Regime von Saddam Hussein. Erst Mitte der 1980er können die Hajabis dem Terror entkommen und sie gelangen als Asylbewerber nach Deutschland.

    Doch auch das neue Leben in Bonn ist hart für die Familie – zwar bekommt Giwar durch seinen Vater Musikunterricht, doch als dieser die Familie verlässt, rutscht der Jugendliche langsam auf die schiefe Bahn, denn der durch Armut und Ausgrenzung gezeichnete Teenager erliegt der Verlockung des schnellen Geldes und steigt schnell vom Kleinkriminellen zum Großdealer auf. Als jedoch eine Ladung flüssiges Kokain verloren geht, wird es ernst. Um nicht in der Schuld des Kartells zu stehen, plant Giwar mir einigen Komplizen einen Überfall auf einen Geldtransporter...

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    Wann startet "Rheingold" im Kino?

    Wir sind ganz ehrlich, nach dem ersten Trailer will der Funke noch nicht so richtig überspringen. Insbesondere „Bibi und Tina“-Star Emilio Sakraya kann in den ersten Bewegtbildern noch nicht als Gangsterrapper in spe überzeugen. Dennoch bleiben wir vorsichtig optimistisch, dass der vielfach ausgezeichnete Regisseur Fatih Akin mit „Rheingold“ ein stimmiges Xatar-Biopic geschaffen hat, das der kuriosen Lebensgeschichte des Rappers gerecht wird. „Rheingold“ startet am 27. Oktober 2022 in den deutschen Kinos.

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