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Wonder Woman
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
Wonder Woman
Von
Welchem Geschlecht die wahren Heulsusen meistens angehören, haben die Internet-Trolle ja erst in dieser Woche wieder hinreichend bewiesen, als sie wegen einer einzelnen Nur-für-Frauen-Vorstellung von „Wonder Woman“ im Alamo Drafthouse in Texas ausgerastet sind – es gab böse Briefe an den Bürgermeister von Austin und ein Männerrechtsaktivist reichte sogar formell Beschwerde bei einer Regierungsorganisation ein. Trotzdem verstehen wir schon, warum Männer unbedingt in diese Vorstellung wollen (einer hat sich sogar ein Ticket gekauft) - denn nachdem wir den Film nun in einer standesgemäß-gesitteten mittäglichen Pressevorführung gesehen haben, können wir uns nur allzu gut vorstellen, wie sehr „Wonder Woman“ dort in Austin abgefeiert werden wird! Der Superheldinnen-Blockbuster ist locker der beste DC-Film seit „The Dark Knight“: Patty Jenkins („Monster“) macht nicht nur so vieles richtig, was ihre Kollegen in den vergangenen Jahren immer wieder verbockt haben, sie entlarvt zugleich auch das ganze grüblerische Anti-Helden-Gehabe des DC-Kinouniversums als ziemlich pubertäres Jungsgetue, während sich Diana Prince alias Wonder Woman voll fokussiert um die wirklich wichtigen Dinge kümmert. Jetzt hat DC zumindest in einer Hinsicht die Nase vorn – wir sind gespannt, ob Marvel da mit dem für 2019 angekündigten „Captain Marvel“ etwas entgegenhalten kann.

Die Amazonenkönigin Hippolyta (Connie Nielsen) besteht darauf, dass ihre achtjährige Tochter Diana (Lilly Aspell) keinerlei Kampfunterricht erhält. Hippolytas Schwester Antiope (Robin Wright) ist da allerdings ganz anderer Meinung und trainiert ihre Nichte heimlich. Das zahlt sich spätestens aus, als Jahre später der amerikanische Spion Steve Trevor (Chris Pine) nahe der Amazoneninsel Themyscira mit seinem abgeschossenen Flugzeug ins Wasser stürzt – verfolgt von einem Kriegsschiff der deutschen Marine. Diana (jetzt: Gal Gadot) und die anderen Amazonen können die Soldaten zwar besiegen, aber sie hören auch zum ersten Mal davon, dass dort draußen in der Welt gerade ein fürchterlicher Krieg tobt, der bereits Millionen von Menschenleben gefordert hat. Diana ist sich sicher, dass hinter solch schrecklichen Gräueltaten nur einer stecken kann: der griechische Kriegsgott Ares. Sie begleitet Steve zurück nach London, um von dort aus die Fronten des Ersten Weltkriegs nach Ares abzusuchen und ihn ein für alle Mal zur Strecke zu bringen…



Historisch gesehen taugt Wonder Woman ebenso gut als karnevalstaugliches Sexsymbol wie als feministische Ikone, wobei in „Wonder Woman“ der zweite Aspekt glücklicherweise klar im Vordergrund steht. Nur kurzzeitig sieht Diana nach einer Amazonen-Version der legendären Kleideranprobier-Sequenz aus „Pretty Woman“ aus wie eine sexy Bibliothekarin aus einem Pornofilm, denn bei einer Schlägerei an der nächsten Straßenecke tritt sie die zum Outfit gehörige Brille auch schon wieder kaputt, während stattdessen Chris Pine („Star Trek“) als verführerische Waschbrett-Nymphe in einem fluoriszierenden Pool für das angemessene Eye Candy sorgt. Ein kurzer Abstecher ins britische Parlament (Zutritt für Frauen strengstens verboten) reicht zudem aus, um den verbohrten Schnurrbartträgern mal zu zeigen, was Tapferkeit wirklich bedeutet, während wir nach „Wonder Woman“ endlich wissen, warum das zerbombte Stück Land zwischen gegenüberliegenden Schützengräben im Englischen als No Man’s Land bezeichnet wird: Im Gegensatz zu den verschanzten Soldaten stürzt sich Wonder Woman nämlich ohne zu zögern in das feindliche Maschinengewehrfeuer, um die hilflosen Bewohner eines besetzen belgischen Dorfes zu retten (wenn auch nur vorübergehend, wobei die zivilen Verluste hier im Gegensatz zum oft kritisierten „Man Of Steel“-Finale tatsächlich ein angemessenes Gewicht erlangen).

Die erste knappe halbe Stunde auf der paradiesischen Insel Themyscira ist nett anzusehen, aber auch die schwächste des Films: Gerade Robin Wright (die patente Präsidentengattin aus „House Of Cards“) braucht mit ihrem narbenübersäten drahtigen Körper zwar nicht länger als einen Augenblick, um uns glaubhaft zu versichern, was für ein Badass Antiope ist, trotzdem bleibt der Soll-Diana-trainieren-oder-nicht-Konflikt zwischen ihr und ihrer Schwester emotional eher vage (auch die Auflösung folgt unerwartet plötzlich). Es wird eben eine Menge griechisch-göttlicher Exposition vor sommerlich-schöner Kulisse präsentiert, mehr nicht. Erst mit dem Absturz von Steve kommt dann richtig Schwung in die Sache – und den hält der Film dann auch die folgenden zwei Stunden bis zum Abspann bei. Los geht’s mit einer an klassische Western erinnernden, mit reichlich verdienten Zeitlupen gewürzten Kriegssequenz, in der die Amazonen mit Pfeil und Bogen gegen die mit Gewehren bewaffneten deutschen Soldaten anreiten – in „Wonder Woman“ wird gestorben, selbst im ersten Akt. Sowieso entfalten die Actionszenen insgesamt einfach viel mehr Wucht als man es aus dem DC-Universum gewohnt ist, egal ob beim Zusammenkrachen zweier Schwerter oder auf den zerfurchten Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs.

Mit dem Aufbruch gen London macht „Wonder Woman“ dann erst einmal einen Schlenker ins Genre der Fish-out-of-Water-Komödie – und zwar gleich im doppelten Sinne, schließlich kennt Diana weder Männer noch die moderne Zivilisation. Während Ex-Model und Ex-Soldatin Gal Gadot („Fast & Furious Five“) betont seriös auftreten muss, damit diese Art des Humors überhaupt funktionieren kann, nutzt Chris Pine die Gelegenheit zu einer schauspielerischen Sternstunde: Nie war er besser als hier, wenn er auf Dianas naive Nachfragen oder resolute Forderungen reagieren darf. So soll etwa ein nackter Steve darauf antworten, wie er sich denn so im Vergleich zu anderen Männern einschätzen würde - DC kann auch verdammt lustig sein, wer hätte das gedacht? Und nicht nur das: Zwischen Pine und Gadot sprühen auch die Funken, wie wir es derart glaubhaft bisher noch in keinem anderen Superheldenfilm erlebt haben. Vielleicht hat es zumindest dafür tatsächlich erst einer Frau auf dem Regiestuhl bedurft.

Schließlich geht es dann dorthin, wo es Diana schon die ganze Zeit hinzieht: an die Front! Aber während man bei DC-Mastermind Zack Snyder („Man Of Steel“, „Batman V Superman“, „Justice League“) immer das Gefühl hat, dass er mit Heldenhaftigkeit einfach generell nicht sonderlich viel anfangen kann, schließlich darf bei ihm ja nicht mal Superman wirklich gut sein, inszeniert Patty Jenkins ihre Protagonistin nun volle Kanne als SuperHELDIN – und es ist genau diese Lebendigkeit, dieser Optimismus, diese Herzensgüte, die Wonder Woman zu einer so viel tragischeren und deshalb auch berührenderen Figur macht als die zynischen Selbstzweifler Batman und Superman. Schließlich ist dem Publikum schon ab dem Moment, in dem Diana hoffnungsfroh und voller Aufbruchsstimmung mit Steve Richtung London segelt, vollkommen klar, dass ihre Mission von Vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Immerhin geht sie ganz simpel davon aus, dass sie nur Ares aus dem Weg räumen muss, um damit zugleich auch die dunkle Seite der Menschheit zu beseitigen – während der Zuschauer im Kinosaal natürlich darum weiß, dass nur 21 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs der nächste globale Konflikt ausbrechen und erneut Millionen von Todesopfern fordern wird. Trotzdem fühlt sich Dianas zielstrebige, hoffnungsvolle, selbstlose Leidenschaft nie wie fehlgeleitetes naives Pathos an, sondern reißt tatsächlich mit - ihre Kameraden wie das Publikum. Und das liegt vor allem an Gal Gadot, der man eben nicht nur die Kampfkünste der Amazonenprinzessin, sondern auch ihre unumstößlichen Werte hundertprozentig abkauft.

Batman und Superman sind die Superhelden, die unsere abgefuckte Zeit verdient!

Wonder Woman ist die Superheldin, die unsere abgefuckte Zeit braucht!


Fazit: Obwohl sie nicht einmal im Titel auftauchte, ist Wonder Woman schon 2016 aus dem Giganten-Duell „Batman V Superman“ als heimliche Siegerin hervorgegangen – aber nach ihrem herausragenden Solofilm ist Gal Gadot als Diana Prince jetzt endgültig das größte Pfund der neuen Justice League.

Zur Frage 3D oder kein 3D: Wir haben den Film lediglich in 2D gesehen, aber gerade im ersten Drittel auf der Amazoneninsel gibt es einige Szenen, etwa wenn die Kämpferinnen in Zeitlupe durch die Luft wirbeln, in denen sich in 2D der Vordergrund in auffälliger Weise von dem Hintergrund abhebt. Die Szenen sind so offensichtlich auf 3D ausgelegt, dass es in 2D fast ein wenig stört. Wir können wie gesagt nichts dazu sagen, wie viel das 3D zusätzlich zu dem Film beiträgt, aber zumindest solche negativen Effekte ließen sich mit der Wahl einer 3D-Vorstellung wohl vermeiden.
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Kommentare

  • HalJordan

    Der Urlaub war schön. So schön Mallorca eben um diese Jahreszeit sein kann. ;-D Viel gesehen in diesen wenigen Tagen und dennoch erholt. So soll´s sein. ;-)

    Ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile schon, dass die Verantwortlichen des DCEU ihren Regisseuren mehr Freiheiten einräumen. Klar dürfte es - genauso wie bei anderen großen Filmuniversen - einen roten Faden geben, jedoch scheint WB ihren DCEU-Regisseuren (wieder?) mehr Spielraum zu gewähren. Natürlich können wir nur darüber spekulieren, allerdings sind zwei Regisseure an Bord (Whedon und Jenkins), die mit solchen Filmuniversen nicht die beste Erfahrung gemacht haben. Warum sollten sie sich das also antun, ohne nicht ein erhöhtes Maß an Mitspracherecht zu haben? Die anderen beiden Namen, die ich in diesem Zusammenhang erwähnen muss, sind James Wan und Matt Reeves. Vor allem von Letzterem hörte man, er hätte dem Batman-Solofilm bereits den Rücken gekehrt, weil er sich nicht vom Studio unterbuttern wollte. Mit Sicherheit haben diese Regisseure nicht die vollständige Kontrolle über ihr jeweiliges Filmprojekt, wie es Nolan seinerzeit bei der Dark Knight-Trilogie hatte, dennoch scheint inzwischen bei Warner ein Umdenken stattgefunden zu haben. Anders kann ich mir diese Regie-Personalien nicht erklären. Zumal ein Wan und ein Reeves sich mittlerweile ihre Projekte ganz genau heraussuchen können.

    Was BvS angeht, muss ich erst noch überzeugt werden. ;-) Du sprichst ein paar Punkte an, die in meinen Augen genau die kritischen Dinge waren. BvS braucht eine epische und fließende Story, aber genau da fängst das "Problem" schon an. Goyer wurde mit dem Schreiben des Drehbuchs beauftragt. Dann kam Affleck ins Boot, der wiederum Terrio mit an Bord brachte. Terrios Hinzunahme war also offensichtlich eine Entscheidung Afflecks, der zudem als Produzent ein paar Mitspracherechte hatte. Anstatt das Drehbuch komplett neu in Auftrag zu geben, ergänzte Terrio Goyers bisherigen Entwurf mit seinen Ideen. Und als Snyder diesen Film abgedreht hatte, musste er seinen UC um fast 30 Minuten herunterkürzen. Auch wenn BvS wahrlich nicht perfekt ist, die Kritiken wären wohlwollender ausgefallen, hätte der UC den Weg in die Lichtspielhäuser gefunden.

    Zack Snyder wird von manchen gerne als 2. Michael Bay abgetan, ich hingegen sehe eher Gemeinsamkeiten mit einem Ridley Scott. Letzterer ist vor allem dann am Stärksten, wenn er ein richtig starkes Drehbuch vorgesetzt bekommt. Ist das nicht der Fall, kann selbst ein Ridley Scott nur Durchschnittsfilme drehen. Und genauso verhält sich das auch bei Snyder.

    Für die JL vermute ich eher Snyders Handschrift. Whedon ist ja "nur" noch für die Nachdrehs und den Feinschliff verantwortlich. Möglicherweise wird er auch das Drehbuch an ein paar Stellen ein wenig optimieren. Darin liegt ja auch eine seiner Stärken. Evtl. spüren wir auch den Einfluss von Geoff Johns in seiner Funktion als Produzent. Wir werden sehen.
    Auch wenn ich mich nicht als Snyder-Fan bezeichnen würde, mochte ich seine bisherige Arbeit und insbesondere die Filme "Watchmen", "300" und "Man of Steel" werde ich positiv in Erinnerung behalten. Es würde mich ungemein freuen, wenn ihm mit der JL zum vorläufigen Abschluss ein richtiger Knaller gelingen würde.

    Mal schauen, wann wir es wieder mit einem (Comic-) Bösewichten zu tun haben werden, der uns richtig umhauen wird. Zuletzt ging mir das bei Heath Ledgers Joker so und das ist bald zehn (!) Jahre her.

    Als Chris Pine damals für die Rolle des Steve Trevor gecastet wurde, wollte ich ihn lieber als GL sehen. Dennoch freute ich mich über seine Beteiligung, da ich Pine schon länger mochte. Kurz nach "Star Trek: Into Darkness" las ich ein Interview von ihm und dort machte er für mich einen richtig sympathischen und bodenständigen Eindruck. Er schien zu wissen, wo er herkommt und wem er den Erfolg zu verdanken hatte. So etwas gefällt mir. Sowohl als Kirk, als auch an der Seite von Denzel Washington (Unstoppable) machte er seine Sache sehr gut. Und sein aktuellster Film reiht sich nahtlos in diese Liste ein. Sein Zusammenspiel mit Gal Gadot war wirklich klasse. Eben genau wie Steve Trevor in "Wonder Woman", also besser als der Durchschnitt. *lach*

  • Sentenza93

    Hi, wie war der Urlaub? :)

    Dass das Studio die Finger im Spiel hatte bestreitet keiner. Und selbst eine Patty Jenkins, auch wenn es hieß sie hatte relativ freie Hand, glaub ich trotzdem nicht, dass sie da wirklich fast alles so durchsetzen konnte, wie sie wollte. Aber trotzdem spürt man ja immer noch irgendwie den Einfluss des Regisseurs. Und ich weiß nicht warum, aber ich glaube selbst mit freier Hand, wäre das nicht so viel besser geworden. Gerade eben für so einen Film wie BvS, der ja wirklich eine richtig epische, fließende Story braucht. Ich weiß nicht, bei sowas ist Snyder einfach auch nicht der Name, der einem als erstes in den Sinn kommt. Hatte ich GNS ja mal geschrieben, bei seinem Satz: "BvS war WB's Versagen!" Da befand ich mich echt in einer Zwickmühle. Weil, unschuldig ist der Regisseur auch nicht dran, aber andererseits haben sie ihn ja engagiert und hätten sich dann ja denken können, was kommen könnte. Deshalb auch der Gedankengang mit dem "Gesicht wahren".
    Was anderes hatten wir bei unserer Diskussion auch wieder mal, packt den Mann ins Kostüm- Make-up - oder Special Effects- Department. Oder alle drei. :) Ich glaube, da würde der sich richtig wohlfühlen, wie ein kleiner Junge im Süßwarenladen. :) Weil bei den meisten Designs kann man ihm nicht viel worwerfen. Das ist so immer unser Gedankengang.

    Ob WB "feiert" weiß ich auch nicht. Kann auch sein, dass wir hier bei uns daheim komplett falsch damit liegen, aber als wir die Diskussion nach WW hatten, so ganz bestreiten konnte ich es nicht. Eben auch wegen der Tatsache, dass er bei großer Story nicht der erste Name ist, der fällt. Bin einfach mal gespannt, was man dann im November mehr "spürt", also wessen Einfluss. Snyder's oder Whedon's. Ich wünsche Snyder auf jeden Fall, auch wenn ich seine Arbeit vielleicht nicht sonderlich mag, trotzdem alles Gute.

    Ja, irgendwie, es gab lange keinen Bösewicht mehr, der mich richtig umgehauen hat. Wo Du richtig mitgelitten hast, Dich eventuell vllt. sogar dabei ertappt hast: "Irgendwie hat er recht. Upps." :D
    Kann ich nicht so genau erklären, vielleicht war das Finale einfach wirklich zu "groß". Hab da irgendwie nicht mehr so mitgefiebert wie vorher.
    Bei der Chemie zwischen Pine und Gadot, vollste Zustimmung. Da kann ich mir auch vorstellen, die hatten richtig Spaß beim Dreh. Das merkt man in jeder Sekunde, gab lange kein so schönes Gespann mehr. :)

  • HalJordan

    Interessanter Gedankengang, allerdings muss ich dir beim Großteil höflichst widersprechen. *lach* Ja, Patty Jenkins hat sich in der Tat von Zack Snyders Stil inspirieren lassen, das wurde vor allem am Anfang auf der Amazoneninsel deutlich. Da gab es zahlreiche Slow Motion-Szenen. Ein paar weniger hätten es auch getan. ;-D

    Bei Ayer stimme ich zu, bei Snyder nicht. Warum? Ausgerechnet der
    vielgescholtene Regisseur Snyder war bei WW für die Story mitverantwortlich. Er mag kein wahnsinnig großer Geschichtenerzähler sein und als Drehbuchautor hat er bislang auch wahrlich keine Glanztaten vollbracht, jedoch musste er - für meine Begriffe - gerade in letzter Zeit zu oft "verbale Prügel" kassieren, obwohl er nichts dafür konnte. MoS gefiel mir sehr gut, allerdings erschien das Drehbuch an manchen Stellen ein wenig zu holprig. Wem hatten wir das Drehbuch zu verdanken? Richtig, David Goyer. Und doch meckerten viele über Snyder. Das sagt in meinen Augen schon alles. BvS litt in erster Linie unter der massiven Einmischung des Studios. Hier spreche ich nicht "nur" von der Kürzung des UCs auf die Kinoversion, sondern auch von dem raschen Aufbau, der mit diesem Film einhergehen sollte. Ursprünglich war MoS 2 angedacht, bevor WB unbedingt Batman mit dabei haben wollte und plötzlich nahmen die Dinge ihren Lauf. Natürlich ist Zack immer noch die Person, die letztendlich entscheidet, wie der fertige Film aussieht. Er ist schließlich der Regisseur. Dieser Film verdeutlichte allerdings wie kein Zweiter, dass das Studio immer noch am "längeren Hebel" sitzt. Und gerade der UC macht den Film deutlich besser, als die Kinovariante, auch wenn dieser immer noch zu
    überladen (Luthor, Doomsday und WW hätte es nicht gebraucht) und nicht perfekt war.
    So sehr ich Whedons Engagement im DCEU begrüße, so wenig kann ich mit Elfman als JL-Komponist anfangen. Bitte nicht falsch verstehen, ich schätze die Arbeiten eines Danny Elfman ungemein. "Big Fish" und "Edward mit den Scherenhänden" beispielsweise sind in meinen Augen wahre Meisterwerke was die Soundtracks angeht und diese Musik machen die Filme erst zu dem, was sie sind, aber Elfman hätte ich aus diesem Mammut-Projekt herausgelassen. Bekanntlich war er früher für die Batman-Theme verantwortlich und hätte sich gerne an Whedons "Batgirl" versuchen dürfen. Bei der JL möchte ich jedoch Junkie XL und die bisher eingeschlagenen Klänge weiter verfolgen. Wie da ein Danny Elfman hineinpassen soll, erschließt sich mir hier nicht ganz. Abgesehen davon, waren seine letzten Blockbuster-Arbeiten nicht gerade erinnerungswürdig.

    Ich wünsche mir für die JL ähnliche Kritiken, wie für WW. Das hoffe ich nicht nur für das DCEU und die ganzen Charaktere, sondern auch für den sympathischen Zack Snyder, der beruflich und privat viel durchmachen musste. Auch wenn er sich danach erstmal zurückziehen wird, würde ich ihm positive Kritiken für die JL von Herzen gönnen. Ob WB seinen Rückzug abfeiert, wage ich zu bezweifeln. Es wäre ja nicht das erste Mal, wenn ein Regisseur vom Studio gefeuert würde (siehe Lord & Miller beim SW Spin-Off). Mit anderen Worten, hätte sich da bestimmt etwas anderes gefunden, als den Trauerfall in der Familie. Ich weiß allerdings, worauf du hinaus möchtest.

    Mit den Antagonisten ist das so eine Sache. Mittlerweile glaube ich das ist auch etwas dem Gigantismus geschuldet. Alles soll größer und epischer werden. Da bleiben oftmals die Bösewichte auf der Strecke. Mal schauen, was hier noch in der Zukunft passiert. Weshalb war dir das Finale NICHT persönlich genug? Für meine Begriffe hätte es nicht persönlicher sein können. Gerade durch das Aufgreifen der gemeinsamen Augenblicke des Paares Diana und Steve, wurden die entscheidenden Szenen und damit das Finale des Films doch sehr persönlich. Nachdem ich die Filme 2 und 3 des DCEU bereits mit FS-Sternen versehen habe, gehe ich hier mit FS konform und würde WW 4,5 Sterne vergeben. U. a. auch wg. der tollen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern.

  • Silvio B.

    "...und wundere mich, dass offensichtlich Erwachsene Menschen sich für sowas begeistern..."

    Oh...der feine Herr.

  • Silvio B.

    Also ich kann jedem nur empfehlen, sich den Film im Kino anzusehen, oder später wenigstens mit einer guten Anlage. Der Film lebt von seiner Inszenierung und dabei muss es einfach richtig krachen :)

  • Sentenza93

    Nachdem ich WW gesehen habe, muss ich bei Synder's Regie noch mehr zustimmen. Hatten wir nach dem Kinobesuch von WW noch die Diskussion drüber. Kürzungen seitens WB in allen Ehren, auch Einfluss von Geoff Johns jetzt bei WW, aber dieser Film hat echt gezeigt, lasst ihn und Ayer da raus. Das war so unser erster Gedanke.

    Meine bessere Hälfte ging sogar noch weiter, da hab ich nicht schlecht gestaunt: Whedon für massive Reshoots, Elfman als neuer Komponist etc., wie gestern bekannt wurde. O-Ton von ihr: "Versuchen, die jetzt noch zu retten, was zu retten ist bei JL? Haben die gemerkt, wenn sie eine vernünftige Person für die Regie engagieren, kommt was bei rum? Mir tut es um seine Tochter wirklich leid (an dieser Stelle Einwurf von mir: Tut es wirklich, als wir das damals gelesen haben, hatte sie Tränen in den Augen), aber bei WB müssen diese Penner doch hinter geschlossenen Türen abfeiern, dass das passiert ist. So müssen sie ihn nicht feuern und wahren ihr Gesicht, da sie ihn ja für solche Mammutprojekte engagiert haben."

    WW war nicht perfekt, aber ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Noch etwas Feinjustierung, besserer Gegenspieler (warum kriegt das wirklich keine Comicverfilmung mehr richtig hin aktuell?), persönlicheres Finale, bisschen weniger Slow Motion noch und dann kann WW 2 gern kommen. 8/10.

  • Fain5

    'Ich dachte du meinst BvS. WW interessiert mich nicht genug fürs Kino.

  • ecki82

    Habe alle Hoffnungen in diesen Film gesteckt. Leider konnte aber auch dieser Versuch von DC mich nicht überzeugen. Kann die teils überragenden Kritiken nicht nachvollziehen. Von mir gibt es 2.5 von 5 Sternen.

  • Silvio B.

    Letztes Jahr? Wie denn das?

  • Fain5

    Ich hab den Film schon letztes Jahr gesehen und weiß trotzdem nicht was alle an ihr finden.

  • Silvio B.

    Ich hoffe du hast den Film mittlerweile gesehen und revidierst deine Aussage ;)
    Die beiden stehen locker auf Augenhöhe.

  • Frank F.

    Mmm Nicht ganz so schlecht wie Batman vs, Superman Amazonen ,Griechische Mytholgie BÖSE DEUTSCHE alles schon mal dagewesen Fazit einmal und nicht wieder
    achso und noch recht hübsche Hauptdarstellerin aber reicht das für ein wow Film

  • FAm Dusk Till Dawn

    " gegen die Nazis"

    AUA!!!!!

  • Micheal Knight

    Ich liebe Gal Gadot und bin dem DC Universe tendenziell verbundener als Marvels (Spidey und Wolverin außen vor)

    [top 5 favorite Superheroes:

    Batman
    Superman
    Spiderman
    Wolverin
    Lobo]

    könnte sein, dass sich in meinem persönlichen Ranking bald was ändert^^

    Hab mega Bock auf den Film bekommen und danke für die bärenstarke Kritik! Keep it up! :)

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Ich war vor paar Std ins Kino
    Also mehr muss man nicht sagen oder? Der Film ist in der Tat das beste, was dceu zu bieten hat. Ich gehe Sonntag normal hin ??

  • Hans H.

    Es war wohl nur meine erste, spontane Reaktion. Meine Freundin hat mich darüber aufgeklärt, dass das wohl keine Ausnahme ist. Gibt wohl hier und da Vorstellungen von Filmen, in die entweder nur Männer oder Frauen reindürfen. Naja. Lohnt wohl nicht, sich darüber aufzuregen. Bin da auch nicht so auf dem neuesten Stand. ;-)

  • Hans H.

    Hehe.... Bis auf das "weisse" (es zu benennen) trifft das wohl zu; auch wenn ich grün wäre. Aber ansonsten: Sehr amüsant ! ^^

  • niman7

    Ich komme soeben aus dem Kino und konnte nun endlich die Kritik lesen.
    Die Höhe der Bewertung empfinde ich als angemessen, aber der Inhalt ist schrecklich. Bei allen Respekt Herr Petersen, aber diese Kritik haben sie hier gründlich vermasselt! Wir haben es kapiert, dass es tatsächlich mal jemand wagt, eine Frau auf den Regiestuhl zu setzen und dann auch noch eine HeldIN einen von Männern geführten Krieg zu beenden, aber muss man das in gefühlt jedem zweiten Satz erwähnen?
    Der Verlust von zivilen Opfern haben ein angemessenes Gewicht? Ähm hier wird ein ganzes Dorf (in dem man 10 Minuten zuvor gemeinsam gefeiert hat) mit einer Gasbombe ausgelöscht?

  • Bobby L.

    kino-tipp der woche? danke, hätt ich sonst garnicht gemerkt, dass der im kino läuft.

  • Stephan Sch?r

    Schade, kein Totalausfall, aber auch nicht der erwartete (sehr) gute Film. Erste Drittel sehr gut. Einführung der Charaktere mit Charme und Witz sehr gut gelungen. Das zweite Drittel flacht sehr ab. Der Gegenspieler will auch nicht so richtig zünden. Im Nachhinein wünschte ich mir es hätte gar keinen richtigen "Superheldengegner" gegeben, und man hätte den Film eher etwas geerdeter zu Ende geführt. Im letzten Drittel gibts halt Action. Gewohnte explosionen plus Flugeinlagen, nichts besonderes halt. Bei mir eher so 3,5/5

  • Silvio B.

    Ehrlich nicht? Ok, man kann nicht alles wissen :)
    DC ist die Abkürzung von Detective Comics, dem Comicverlag der Wonder Woman rausgebracht hat. Genau wie Batman, Superman usw...
    DC ist der größte Konkurrent zu Marvel.
    Im Filmbereich hast du vielleicht schon vom DCEU gehört, das DC Extendend Universe. Dazu gehört der Film, neben Batman v Superman, Suicide Squad und Man of Steel.

  • Hans H.

    Alleine der erste Satz treibt mir ja schon die Kotze hoch! Sowas hätte man bei Batman mal machen sollen, eine Vorstellung nur für Männer. In welchen Zeiten leben wir bitteschön ?!?!

  • Aequitas

    Ach immer dieses Shitshorm-Argument, das greift nicht Fain5! Du siehst, ja, dass es auch bei der Männerklage gegen das Kino einen Shitstorm gibt, den hast Du heute ja sowieso, egal was Du proklamierst.

    Einfach mal zur Erinnerung, um auf die Kernfrage zurückzukommen von wegen "heutige Männer": Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz erst 1971 eingeführt, im Kanton Appenzell glaube ich sogar noch später (Landsgemeinde). Es tun hier immer alle so, wie wenn alles Eitel Sonnenschein ist, wir sind noch weit davon entfernt Gleichberechtigung zu haben auch wenn sich viele Dinge jetzt auch zu Ungunsten der Männer entwickelt haben (z.B. Sorgerecht).

    Schaue, ich will jetzt gar nicht weiter diskutieren, es geht hier um Filme, wenn jemand die Genderfrage anders sieht, kann ich das mit ihm persönlich ausdiskutieren aber ein Filmforum ist wahrscheinlich der falsche Ort dafür :-).

  • Aequitas

    Klar waren es soziale Normen aber die wurden von Männern und weitgehendst auch von der Kirche so festgelegt. Dann erzähl mir doch, was Deiner Meinung nach die wahren Ursachen dieser Ungerechtigkeiten sind? Ich gehe auch mit Dir einig: man sollte nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Ethnie, Religion oder sexueller Ausrichtung urteilen sondern den Menschen selbst, sein Handeln, seine Taten, seine Ansichten - leider denkt und handelt die Gesellschaft aber nach wie vor in diesen strengen Kategorien (sicher viel weniger als früher). Ich finde es einfach etwas beschämend wie man versucht das Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern der letzten Jahrhunderte (es war nicht immer so und in vielen Kulturen liefs auch anders rum) zu verschleiern indem man jegliche "Schuld" des männlichen Geschlechts von sich weist. Es geht ja grundsätzlich nicht um Schuldzuweisungen, wir leben in der Gegenwart und es gilt hier und jetzt so zu leben, dass ein gleichberechtigtes Nebeneinander möglich ist. Nur ist der Sache nicht gedient, wenn man die Vergangenheit nicht aufarbeitet und es waren sicher nicht Ausserirdische, die uns diese gesellschaftlichen Normen aufgezwungen haben sondern engstirniges Denken und Machtansprüche. Schau nach Amerika, da regiert ein Präsident, ein Fossil aus alten Zeiten, der Frauen als Freiwild betrachtet und er ist nicht alleine - was wundert es Dich da, dass der Geschlechterkampf nach wie vor geführt wird und selbstverständlich gibts auch auf der anderen Seite massenweise Übertreibungen - aber ganz sicher nicht 4 Kinovorstellungen. Es ist diese Kleingeistigkeit deswegen eine Klage einzureichen, die mich auf 180 bringt! :-)

  • Fain5

    Ich verstehe es vollkommen, dass man diese Klage als lächerlich empfindet. Aber ich sage gleiches Recht für alle. Denn genau das ziehen viele Feministinnen mit allgemeiner gesellschaftlicher Akzeptanz schon seit Jahren durch. Finde ich beides lächerlich. Nur darf man das dann meistens bei Feministinnen nicht äußern ohne einen Shitstorm zu riskieren.

    Nichts desto trotz bist du meiner Kernfrage ausgewichen was deinen Bezug zu der jahrhundert langen Unterdrückung der Frau angeht. Dir war es irgendwie wichtiger die Phrase mit dem getroffenen Hund auszugraben.

  • Aequitas

    Du fühlst Dich angegriffen? Wie sagt man so schön: Wenn man den Hund trifft, dann bellt er! Mir gehts um die Männer die eine Klage einreichen weil ihnen vier Kinovorstellungen vorenthalten werden und dann Rumheulen wie ungerecht die Welt ist und von Emanzen regiert wird! Aber was diskutiere ich mit Leuten die ein derart antiquiertes Verständnis von Gleichberechtigung haben und Jaulen, als wenn man ihnen (wortwörtlich) auf den Schwanz getreten wäre!

  • Aequitas

    Peinlich, ich meine natürlich Christoph! Ein Klassiker ;-)

  • Fain5

    Hast du jetzt gerade Wolfgang geschrieben, weil er mit Nachnamen Petersen heißt? :D

  • Fain5

    Ok was haben heutige Männer mit den hunderten von Jahren der Unterdrückung von Frauen zu tun noch wie partizipieren sie denn heute davon? Das wäre ja so, als ob man sagt, jetzt dürfen erstmal die Schwarzen die Weißen versklaven... Immer dieser Rachegedanke, das ist der wahre Grund, warum viele gegen Emanzen sind. Aber schön dass du auch direkt polemisch wirst und von "Rumgeheule" sprichst wenn Männer mal was anmerken, was ihnen missfällt. Sehr erwachsen.

  • Aequitas

    Das ist Deine Meinung und Ansicht, akzeptiere ich, deckt sich aber nicht mit meiner. Deinen Zusatz "faktisch fragwürdig" kannst Du Dir sparen, Deine Ausführungen wiedersprechen nicht meinen Bemerkungen. Wer heute behauptet die Frauen hätten die letzten Jahrhunderte den sozial gleichen Stellenwert wie die Männer gehabt ist nicht informiert oder verbreitet gezielt Falschinformationen. Was meinen Satz zum Intellekt angeht, da habe ich nicht behauptet "alle Frauen" (Du merkst den Unterschied, oder?) ist aber auch Provokation zu all den Kommentaren von Männern die immer noch meinen, sie wären mehr Wert als Frauen. Ja, das gibt es und leider sogar in meinem Bekannten- und (noch schlimmer) Verwandtenkreis.

    Ich bin übrigens ein Mann!

  • Aequitas

    Vielleicht meint Wolfgang den Unterschied von Heldenhaftigkeit und und Heldenpathos - sind zwei verschiedene paar Schuhe. Snyders Helden begleitet eine "depressive Aura" mit dem Hang zur Selbst(auf)opferung, das kann auf die Dauer anstrengend sein. Diana scheint eine positive und dadurch vielleicht sogar eine etwas naive Heldin zu sein, finde ich aber erfrischend. Gepaart mit der Tatsache, dass sie zum ersten mal auf das männliche Geschlecht stösst macht ihre wohltuende Naivität auch glaubwürdiger.

  • Aequitas

    Seine Bemerkung über den "pupertierenden Schreibstil" die sich offensichtlich auf die Gleichberechtigungs-Thematik bezieht.

  • Aequitas

    Pupertierend sind die Antworten gewisser User (dabei bist nicht Du gemeint), die sich von einem Hauch Östrogen gleich bedroht fühlen und dann plump betonen müssen, dass sie nichts gegen Frauen haben aber wohl gegen den Kampf derselben für Gleichberechtigung. Der Kampf ist nun mal real und er war und ist notwendig (heute sicher weniger als früher). Es gibt auf beiden Seiten immer wieder mal Übertreibungen aber das Rumheulen gewisser Männer, wenn mal die Waagschale zugunsten des weiblichen Geschlechts ausschlägt, ist einfach nur peinlich! Offenbar waren hunderte von Jahren der Geschlechterunterdrücken nicht genug für diese testosterongeschwängerte Machos.

  • Fain5

    Ok dem Regisseur von 300 zu attestieren, er könnte generell nichts mit Heldenhaftigkeit anfangen ist jetzt auch mal ein Griff ins Klo.

  • Fain5

    So weit würde ich nicht gehen. Christoph kann super Kritiken schreiben und ich bin durch ihn schon zu manchem Geheimtipp gekommen. Aber er verfängt sich zu oft in seinem idealistischen Weltbild und meint das in seinen Kritiken unterbringen zu müssen. Das ist dann das was mich stört. Aber generell stört mich dann so eine Star Wars Kritik von Carsten viel mehr.

  • Fain5

    Ist klar Christoph dann sag mir doch mal was ein Satz darüber, welches Geschlecht die größten Memmen hat, bei einem Super Helden Film zu suchen hat außer mal wieder um zu polemisieren. Es gibt wie viele Kritiken deiner Kollegen hier auf FS, die keinen weltpolitischen Zusammenhang ziehen? Sind die alle schlecht? Ist ja schön, dass du das so siehst, aber dir wurde auch schon oft genug gesagt, dass das meistens nur stört, da du es nicht bekommst neutral zu schreiben und immer mit dem Holzhammer deine eigene Ansicht dem Leser einprügeln willst.

  • Deliah C. Darhk

    Nein, das "wir" stand stelkvertretend für Frauen im Allgemeinen, so wie das "shoppen" synonym zu beliebiger anderer Beschäftigung.
    Eine grosse Kinokette bei uns in der Nähe veranstaltet regelmässig auch Gentlemen only Vorführungen. Will mein Mann da rein, bleibe ich bei dem Kleinen. Kein Gejammer.
    Wollen mehrere unserer Kerle zusammen da rein, treffen wir uns zum Mädelsabend. Dann jammert nur meine Tochter, weil die ihren Bruder bewachen muss.
    Insbesondere Mütter sind da gemeinhin viel zu pragmatisch, um über so eine Exklusiv-Veranstaltung zu jammern. Im Gegenteil, hat frau mal sturmfrei. Ist nicht das Schlechteste.

  • Modell-101

    Lachgas getankt?

  • Fain5

    Ich verstehe bis heute nicht, warum alle WW in BvS so feiern. War euch der Film echt so langweilig dass ich alles neue abfeiert? Naja Figur und Trailer haben mich bis jetzt nicht überzeugt. Da hat Marvel mit Black Widdow die bessere Vorzeigefrau.

  • Fain5

    Tja diese Kritik übe ich schon seit Jahren hier auf der Seite und besonders Herr Petersen scheint seine politische Schiene immer gerne in seinen Kritiken unter bringen zu müssen.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Snyder und Allen henberg haben die Story Entwicklt. Allen Hernberg und DC mastermind Geoff Johns haben das Drehbuch geschrieben und Snyder hat auch mitproduziert. Aber rein reden bei Jenkins, tat er nicht.. WW war nicht sein Baby :)

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Bisher in der USA wird er nicht nur geliebt? Sondern von den Fans und Kinogänger auch...vielen Lob kamt auch Richtung mcu Regisseuren, bis zu Schauspielerin und Whedon ist begeistert darüber

  • Da HouseCat

    oh gott. hoffentlich wird der unsichtbare jet nie zum einsatz kommen.

    also dass das theme nicht genommen wird, macht sinn, aber es sollte aufjedenfall evtl am ende kommen. das teil geht einfach ins mark.

    btw: bin richtig gespannt auf das ende, hoffentlich düster. eigentlich müsste es unsagbar düster sein, dass sie sich einfach mal 100 jahre zurück zieht.

  • Da HouseCat

    beste szene: doomsday will batman grillen und dann steht sie da und ihr theme kommt...epic of epic epicness.

  • Deliah C. Darhk

    Hängt davon ab wie viel Sonne ich hatte.

  • Deliah C. Darhk

    Genau so war's gemeint. :)

  • Deliah C. Darhk

    Ja, habe ich gesehen. :)

    Christoph KANN sehr eloquent ausformulieren. Aber manchmal vermittelt er mir den Eindruck, als meine er, ausschliesslich für bildungsarme Unterschichten-Kiddies zu schreiben.
    Dieser Art von Texten wirkt auf mich mitunter unauthentisch und nichtssagend. So auch hier.

  • Deliah C. Darhk

    Ich meine die Figur an sich.
    (Mein Hautton ist etwa der von Raj azs TBBT).

  • Deliah C. Darhk

    Puuuha....
    Ich will jetzt nicht um des Schiessens Willens schiessen, aber ehrlich Christoph, bei dieser Kritik hast Du nen schlechten Tag erwischt.
    Hoffentlich lag es daran, dass lediglich der Hammer-Eindruck des Films deine Konzentration abgelenkt hat.

  • Deliah C. Darhk

    XD
    Was er geschrieben hat stimmt bei Einigen aber mehr als so was von!
    ;D

  • Deliah C. Darhk

    Doctor Strange ist Schei$e. ;)

  • Deliah C. Darhk

    Doch, es gab schon Frauenproteste gegen solche Clubs, sogar mit erzwungener Erstürmung(sversuche) der Türen.
    Stand mal was drüber in der Zeitung. Ging, glaube ich, um einen londoner Club.

  • Deliah C. Darhk

    Nope. Wir gehen in der Zeit einfach schoppen.

  • Modell-101

    Ich wusste es, ich hab nur "Christoph Petersen" gelesen und wusste, ich muss mit einer primitiv formulierten Kritik rechnen. Aber gleich im ersten Satz, das ist schon der Hammer.

    Und solche Slogans wie von irgendwelchen Dichtern oder Politikern "welche Helden die abgefu... Welt heute braucht oder verdient" finde ich an dieser Stelle eher peinlich.

    Verglichen mit anderen Kritiken ist das hier echt n' Witz.

  • Thomas Y.

    Bin verwundert über die positive Kritik :-) ..ich freu mich jedenfalls auf den Film.Gadot war klasse in BVS.

  • Thomas Y.

    Auf zur TARDIS ! :-D

  • Jens85

    4,5? LOL nice! :D
    Der Ganze Shitstorm im Vorfeld hat hier wohl einige umso mehr beflügelt! :)

  • Da HouseCat

    oi, 4,5??? ja fett.

  • Jimmy V.

    Meiner Meinung nach war weniger die Inszenierung von BvS das Problem, sondern das überladene Drehbuch. Ganz spontan wäre mein Vorschlag zur Rettung des Projekts gewesen: Streicht einfach Lex Luthor, lasst Batman und Superman sich ordentlich auf die Fresse hauen, und dann soll WW auftauchen. Diese wäre dann diejenige, die von einer größeren Bedrohung erfahren hat und beide zusammenbringt.
    Ich mag Zack Snyder eigentlich. Er ist auf jeden Fall ein Regisseur mit eigenem Stil, was jetzt auch gar nicht so häufig ist.

  • Aequitas

    Wobei es bei dieser Aktion ja gar nicht darum ging die Männer zu diffamieren und als Böse darzustellen, solche maskulinen Gruppierungen manövrieren sich ja selber ins Abseits mit ihrem lächerlichen Verhalten. Ganz ehrlich: Ein normal tickender Mann der keine Probleme mit Frauen hat wird sich ob diesen wenigen Kinovorstellungen nur mit Frauen sicher nicht aufregen. Und was ist mit all diesen Business-Clubs oder bei uns in der Schweiz die Kantonsschüler-Verbindungen, in welchen nur Männer zugelassen sind? Ich habe diesbezüglich noch nie von eimem Frauenprotest gehört, der das anprangert.

  • Jimmy V.

    Freue mich! Sieht gut aus! Ich würde zwar nicht sagen, dass WW jetzt in BvS die besondere Figur war - dazu war sie einfach zu wenig zu sehen. Doch wenn ihr eigener Film umso besser ausfällt, soll es mir recht sein! Die Kritik liest sich gut, der Bösewicht scheint aber wirklich redundant zu sein. Doch die Kombination aus Genres und der vorsichtige Optimismus gefallen mir. 4,5 liest sich damit schon erst einmal richtig. Und ich freue mich auch, dass Gal Gadot es den Kritikern einigermaßen gezeigt zu haben scheint. Mir hat sie bisher schon als WW gefallen.

  • Jimmy V.

    Du hast mit deiner Einschätzung zu Frauen recht. Zumindest ein ganz klein wenig kann ich die "Heulsusen" aber schon verstehen - eben gerade wegen solcher Formulierung wie "Heulsusen". Sicherlich, diese Aktion dort war schon arg dämlich. Daran will ich mich auch gar nicht aufhängen. Aber ich kann Männer verstehen (im Sinne von: nachvollziehen; nicht zwangsläufig Zustimmung!), die sich dadurch genervt fühlen dauernd als die Übeltäter und Bösewichte herhalten halten zu müssen. Was ja auch unsinnig ist.

  • HalJordan

    Das ist wirklich eine tolle Bewertung, auch wenn es sich bei WW nicht um den ersten DCEU-Film mit einer postivien FS-Wertung handelt. MoS erhielt ja immerhin 4 Sterne. Ich weiß allerdings, was du meinst. ;-)

    Damit steigt bei mir auch automatisch die Vorfreude auf die JL, auch wenn ich hier zunächst ebenfalls den "Ball flach halten" werde.

  • HalJordan

    Ja und davon gibt es etliche in den bisherigen DCEU-Filmen. Man kann von Snyders Arbeiten halten was man möchte, aber als bekennender Comic-Nerd baut er gerne solche Dinge in seine Werke ein. Einfach, um ein Lächeln auf das Gesicht der Zuschauer zu zaubern. Hoppla, das war ja selbst ein ungewollter Spruch aus einem Batman-Film (TDK). Zumindest in etwas abgewandelter Form. ;-)

  • niman7

    Ich freue mich gigantisch über diese äußerst positive Bewertung. Endlich mal was Gutes für das DCU! WW war für mich in BVS auch mit der Höhepunkt. Allerdings will ich hier den Ball schön flach halten, denn ich habe hier schon die Befürchtung, dass ein großer Frauenbonus im Spiel ist!

  • niman7

    Ich kanns immer noch nicht glauben! :D Wo bleiben nur die Bechstechungstheoretiker! :D

  • niman7

    Hier solltest du in der Regel VOR dem Sehen nur das Fazit lesen.

  • Aequitas

    Da gebe ich Dir absolut recht! Es nervt sowohl das Anti-Helden-Getue als auch die patriotisierende Heldenverehrung, offenbar zeigt Jenkins, dass es den goldenen Mittelweg eben gibt: Eine echte, aufrichtige Heldin die aber von der Realität eingeholt wird und dennoch aufrichtig und stark bleibt! So muss es sein!! Was mich besonders freut, dass Gal Gadot schauspielerisch offenbar überzeugen kann - keine Selbstverständlichkeit mit der Vorgeschichte als Soldatin und Model!

  • Aequitas

    Danke für eine andere Sicht auf den Film obwohl ich ein riesiger Fan von Gal und Wonder Woman bin und mich wie schon lange nicht mehr auf den Film freue! Aber Du schreibst auch konstruktiv, was Dir nicht gefällt. Danke, so kann man sich ein sehr gutes Bild davon malen. Bitte mehr von dieser konstruktiven Sichtweise, das hilft viel mehr als dieses infantile "Gehate" :-).

  • Aequitas

    Frauen haben nun mehrere Jahrhunderte lang als Geschlecht zweiter Klasse leben müssen und sich diesem unfairen, auf rückständigem Denken basierendem Schicksal mit erhobenem Hauptes ergeben bis halt in den Sechziger Jahren irgendwann genug war! Männer die das nicht (ein)sehen können und wollen und jetzt im Zuge der Gleichberechtigung rumheulen wie kleine Kinder, weil ein paar wenige Kinoeintritte nur für Frauen sind - die kann ich sowas nicht für Voll nehmen, das ist einfach nur Lächerlich!

    Und damit nicht auch gleich wieder das Geheule losgeht: Ich bin männlich (und gerne ein Mann), heterosexuell und ich habe überhaupt nichts gegen Männer - bin aber ein grosser Fan des weiblichen Geschlechts. Ein Aspekt davon ist erotischer Natur - ich sehe halt viel lieber eine attraktive, intelligente Amazone kämpfen als einen zwar auch attraktiven und intelligenten aber für mich weniger erotischen Captain America. Der andere Grund ist, weil ich grosse Hochachtung vor den Frauen habe, wie sie ihr Schicksal die letzten Jahrhunderte ertrugen. Und entgegen aller patriarchischen Klischees finde ich, dass Frauen intellektuell vielen Männern weitaus überlegen sind (wie immer kann man sowas aber nicht Verallgemeinern) aber der Mann hat seine Dominanz nicht durch intellektuelle Überlegenheit errungen sondern durch den Umstand, dass er seine grundsätzlche physische Überlegenheit ausnutzte und mit Gewalt den Intellekt niederrang - für einmal war das Schwert stärker als die Feder (aber eben nicht für immer) ;-).

  • Joerg Off

    Ja das Fazit lese ich auch immer

  • HA456

    habe ich mir schon fast gedacht, dass ein(e) andere(r) regisseur(in) frischen wind in das dc universum bringen wird. und zack snyder halte ich immer noch als nicht geeignet für das dc universum. er hat zwar stil und weiß wie man atmosphärische bilder inszeniert, aber von dramaturgie und charakterentwicklung hat er keine ahnung ;/

  • King 35

    Nicht Spoilerfrei. Hab selbst nur bis zur Brille gelesen. Ich finde das unverschämt. Auf einer anderen Filmseite hätte man den Verantwortlichen dafür gesteinigt.

  • King 35

    "Nur" 4 1 1/2 Sterne? Wegen einer halben Stunde zu Beginn die als Einführung in fast jedem Film zu finden ist? Finde ich persönlich kleinkariert. Das Haar in der Suppe zu suchen!

  • The_Lavender_Town_Killer

    Keine Welt hat Snyders/Goyers Version von Batman und Superman verdient

  • The_Lavender_Town_Killer

    Man möchte glatt meinen, dass FS diesmal keinen Check von Disney und Marvel bekommen hat! (Achtung sarkastischer, ironischer Humor ist in diesem Kommentar verborgen)

  • HalJordan

    Ja, wieso?

  • HalJordan

    Das finde ich ebenfalls. Die Teaser zu MoS, einmal gesprochen von Jonathan Kent und einmal von Jor-El sind jedenfalls sehr gelungen.

    Und da soll nochmal einer sagen, BvS hätte nur einen nennenswerten Dialog zu bieten gehabt ("Martha"). ;-)

  • HalJordan

    Sie gehört immerhin zur Justice League. Und wo die JL hingeht, ist auch Superman nicht weit. Wie wurde es bei MoS schön erklärt, das ist kein "S", sondern ein Familienwappen und das steht für Hoffnung. Also gibt es auch noch Hoffnung für das DCEU. ;-)

  • Sentenza93

    Schon klar. :)

    Aber man muss echt sagen, dass das WONDER in Wonder Woman nun echt groß geschrieben wer muss. Sie hat es wohl vollbracht. :)

  • HalJordan

    Das klingt sehr vielversprechend. Freue mich sehr für Patty Jenkins, Gal Gadot und dem überaus sympathischen Chris Pine.

    Passend zu den Kritiken, die das DCEU in den vorherigen Filmen erhielt, lässt sich auch Jor-Els Zitat aus Man of Steel perfekt darauf ummünzen. Und das obwohl das damals bekanntlich auf Kal-El bezogen war: You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they
    will join you in the sun. In time, you will help them accomplish WONDERS. ;-)

    Jetzt gilt es noch zwei Wochen auszuharren, bis ich den Film endlich zum ersten Mal zu Gesicht bekomme. Dafür ist die Vorfreue nur weiter gestiegen....

  • Sentenza93

    Danke für die Zahl. :)

  • Alfred Jodocus Kwak

    2 Sterne für B v S, 3 Sterne für den definitiv schlechteren Suicide Squad und jetzt gleich 4,5 für Wonder Woman? Kann keiner der Wertungen so recht zustimmen. Wonder Woman ist ganz sicher der beste Beitrag zum DCEU, aber auch er hat seine Schwächen. Auf die vergessenswerten Bösewichte beispielsweise wird hier erst gar nicht eingegangen. Und auf die zu lang geratene Laufzeit und den mittelprächtigen CGI-Overload-Showdown auch nicht. Für mich käme WW aber immer noch auf solide 4 Sterne und damit etwas vor Man of Steel (3,5, wenn es nach mir geht). Allein wegen des phänomenalen Scores von Rupert Gregson-Williams (hätte auf jeden Fall eine Erwähnung verdient!) und der hammermäßigen Slow-Mo-Action muss man WW im Kino gesehen haben. Und Gal ist natürlich auch supi. :-)

  • Sentenza93

    Wenn verdient, warum nicht? :)

  • Sentenza93

    Oder sie freuen sich, dass wohl endlich mal ein Topfilm kommt. :)
    Die Variante gibt es auch. :)

    Edit: Jetzt hoffe ich nur noch, dass nicht der gegenteilige Fall eintritt, dass die Kritiker ihn lieben, aber die Zuschauer nicht. :D
    Aber um einen Kollegen zu zitieren: "Harren wir der Dinge, die da kommen." :)

  • GenieNolanSnyder

    Sind alle DC charakteren. Daher wird schon in odrdnung sein :P

  • GenieNolanSnyder

    Man lernt nie im leben ^^

  • GenieNolanSnyder

    Hab korrekiert xD

  • Sentenza93

    "Patty Jenkins („Monster“) macht nicht nur so vieles richtig, was ihre Kollegen in den vergangenen Jahren immer wieder verbockt haben, sie entlarvt zugleich auch das ganze grüblerische Anti-Helden-Gehabe des DC-Kinouniversums als ziemlich pubertäres Jungsgetue, während sich Diana Prince alias Wonder Woman voll fokussiert um die wirklich wichtigen Dinge kümmert."
    Danke, der Absatz reicht mir. Jetzt will ich erst recht ins Kino. :D :)

  • GenieNolanSnyder

    Da seid ihr platt oder ? Die alte rock die budde. Das muss DC-Hater v GG hater-Nörgler weh tun.. :P :-)

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