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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
Wonder Woman
Von
Welchem Geschlecht die wahren Heulsusen meistens angehören, haben die Internet-Trolle ja erst in dieser Woche wieder hinreichend bewiesen, als sie wegen einer einzelnen Nur-für-Frauen-Vorstellung von „Wonder Woman“ im Alamo Drafthouse in Texas ausgerastet sind – es gab böse Briefe an den Bürgermeister von Austin und ein Männerrechtsaktivist reichte sogar formell Beschwerde bei einer Regierungsorganisation ein. Trotzdem verstehen wir schon, warum Männer unbedingt in diese Vorstellung wollen (einer hat sich sogar ein Ticket gekauft) - denn nachdem wir den Film nun in einer standesgemäß-gesitteten mittäglichen Pressevorführung gesehen haben, können wir uns nur allzu gut vorstellen, wie sehr „Wonder Woman“ dort in Austin abgefeiert werden wird! Der Superheldinnen-Blockbuster ist locker der beste DC-Film seit „The Dark Knight“: Patty Jenkins („Monster“) macht nicht nur so vieles richtig, was ihre Kollegen in den vergangenen Jahren immer wieder verbockt haben, sie entlarvt zugleich auch das ganze grüblerische Anti-Helden-Gehabe des DC-Kinouniversums als ziemlich pubertäres Jungsgetue, während sich Diana Prince alias Wonder Woman voll fokussiert um die wirklich wichtigen Dinge kümmert. Jetzt hat DC zumindest in einer Hinsicht die Nase vorn – wir sind gespannt, ob Marvel da mit dem für 2019 angekündigten „Captain Marvel“ etwas entgegenhalten kann.

Die Amazonenkönigin Hippolyta (Connie Nielsen) besteht darauf, dass ihre achtjährige Tochter Diana (Lilly Aspell) keinerlei Kampfunterricht erhält. Hippolytas Schwester Antiope (Robin Wright) ist da allerdings ganz anderer Meinung und trainiert ihre Nichte heimlich. Das zahlt sich spätestens aus, als Jahre später der amerikanische Spion Steve Trevor (Chris Pine) nahe der Amazoneninsel Themyscira mit seinem abgeschossenen Flugzeug ins Wasser stürzt – verfolgt von einem Kriegsschiff der deutschen Marine. Diana (jetzt: Gal Gadot) und die anderen Amazonen können die Soldaten zwar besiegen, aber sie hören auch zum ersten Mal davon, dass dort draußen in der Welt gerade ein fürchterlicher Krieg tobt, der bereits Millionen von Menschenleben gefordert hat. Diana ist sich sicher, dass hinter solch schrecklichen Gräueltaten nur einer stecken kann: der griechische Kriegsgott Ares. Sie begleitet Steve zurück nach London, um von dort aus die Fronten des Ersten Weltkriegs nach Ares abzusuchen und ihn ein für alle Mal zur Strecke zu bringen…

Wonder Woman Trailer DF


Historisch gesehen taugt Wonder Woman ebenso gut als karnevalstaugliches Sexsymbol wie als feministische Ikone, wobei in „Wonder Woman“ der zweite Aspekt glücklicherweise klar im Vordergrund steht. Nur kurzzeitig sieht Diana nach einer Amazonen-Version der legendären Kleideranprobier-Sequenz aus „Pretty Woman“ aus wie eine sexy Bibliothekarin aus einem Pornofilm, denn bei einer Schlägerei an der nächsten Straßenecke tritt sie die zum Outfit gehörige Brille auch schon wieder kaputt, während stattdessen Chris Pine („Star Trek“) als verführerische Waschbrett-Nymphe in einem fluoriszierenden Pool für das angemessene Eye Candy sorgt. Ein kurzer Abstecher ins britische Parlament (Zutritt für Frauen strengstens verboten) reicht zudem aus, um den verbohrten Schnurrbartträgern mal zu zeigen, was Tapferkeit wirklich bedeutet, während wir nach „Wonder Woman“ endlich wissen, warum das zerbombte Stück Land zwischen gegenüberliegenden Schützengräben im Englischen als No Man’s Land bezeichnet wird: Im Gegensatz zu den verschanzten Soldaten stürzt sich Wonder Woman nämlich ohne zu zögern in das feindliche Maschinengewehrfeuer, um die hilflosen Bewohner eines besetzen belgischen Dorfes zu retten (wenn auch nur vorübergehend, wobei die zivilen Verluste hier im Gegensatz zum oft kritisierten „Man Of Steel“-Finale tatsächlich ein angemessenes Gewicht erlangen).

Die erste knappe halbe Stunde auf der paradiesischen Insel Themyscira ist nett anzusehen, aber auch die schwächste des Films: Gerade Robin Wright (die patente Präsidentengattin aus „House Of Cards“) braucht mit ihrem narbenübersäten drahtigen Körper zwar nicht länger als einen Augenblick, um uns glaubhaft zu versichern, was für ein Badass Antiope ist, trotzdem bleibt der Soll-Diana-trainieren-oder-nicht-Konflikt zwischen ihr und ihrer Schwester emotional eher vage (auch die Auflösung folgt unerwartet plötzlich). Es wird eben eine Menge griechisch-göttlicher Exposition vor sommerlich-schöner Kulisse präsentiert, mehr nicht. Erst mit dem Absturz von Steve kommt dann richtig Schwung in die Sache – und den hält der Film dann auch die folgenden zwei Stunden bis zum Abspann bei. Los geht’s mit einer an klassische Western erinnernden, mit reichlich verdienten Zeitlupen gewürzten Kriegssequenz, in der die Amazonen mit Pfeil und Bogen gegen die mit Gewehren bewaffneten deutschen Soldaten anreiten – in „Wonder Woman“ wird gestorben, selbst im ersten Akt. Sowieso entfalten die Actionszenen insgesamt einfach viel mehr Wucht als man es aus dem DC-Universum gewohnt ist, egal ob beim Zusammenkrachen zweier Schwerter oder auf den zerfurchten Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs.

Mit dem Aufbruch gen London macht „Wonder Woman“ dann erst einmal einen Schlenker ins Genre der Fish-out-of-Water-Komödie – und zwar gleich im doppelten Sinne, schließlich kennt Diana weder Männer noch die moderne Zivilisation. Während Ex-Model und Ex-Soldatin Gal Gadot („Fast & Furious Five“) betont seriös auftreten muss, damit diese Art des Humors überhaupt funktionieren kann, nutzt Chris Pine die Gelegenheit zu einer schauspielerischen Sternstunde: Nie war er besser als hier, wenn er auf Dianas naive Nachfragen oder resolute Forderungen reagieren darf. So soll etwa ein nackter Steve darauf antworten, wie er sich denn so im Vergleich zu anderen Männern einschätzen würde - DC kann auch verdammt lustig sein, wer hätte das gedacht? Und nicht nur das: Zwischen Pine und Gadot sprühen auch die Funken, wie wir es derart glaubhaft bisher noch in keinem anderen Superheldenfilm erlebt haben. Vielleicht hat es zumindest dafür tatsächlich erst einer Frau auf dem Regiestuhl bedurft.

Schließlich geht es dann dorthin, wo es Diana schon die ganze Zeit hinzieht: an die Front! Aber während man bei DC-Mastermind Zack Snyder („Man Of Steel“, „Batman V Superman“, „Justice League“) immer das Gefühl hat, dass er mit Heldenhaftigkeit einfach generell nicht sonderlich viel anfangen kann, schließlich darf bei ihm ja nicht mal Superman wirklich gut sein, inszeniert Patty Jenkins ihre Protagonistin nun volle Kanne als SuperHELDIN – und es ist genau diese Lebendigkeit, dieser Optimismus, diese Herzensgüte, die Wonder Woman zu einer so viel tragischeren und deshalb auch berührenderen Figur macht als die zynischen Selbstzweifler Batman und Superman. Schließlich ist dem Publikum schon ab dem Moment, in dem Diana hoffnungsfroh und voller Aufbruchsstimmung mit Steve Richtung London segelt, vollkommen klar, dass ihre Mission von Vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Immerhin geht sie ganz simpel davon aus, dass sie nur Ares aus dem Weg räumen muss, um damit zugleich auch die dunkle Seite der Menschheit zu beseitigen – während der Zuschauer im Kinosaal natürlich darum weiß, dass nur 21 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs der nächste globale Konflikt ausbrechen und erneut Millionen von Todesopfern fordern wird. Trotzdem fühlt sich Dianas zielstrebige, hoffnungsvolle, selbstlose Leidenschaft nie wie fehlgeleitetes naives Pathos an, sondern reißt tatsächlich mit - ihre Kameraden wie das Publikum. Und das liegt vor allem an Gal Gadot, der man eben nicht nur die Kampfkünste der Amazonenprinzessin, sondern auch ihre unumstößlichen Werte hundertprozentig abkauft.

Batman und Superman sind die Superhelden, die unsere abgefuckte Zeit verdient!

Wonder Woman ist die Superheldin, die unsere abgefuckte Zeit braucht!


Fazit: Obwohl sie nicht einmal im Titel auftauchte, ist Wonder Woman schon 2016 aus dem Giganten-Duell „Batman V Superman“ als heimliche Siegerin hervorgegangen – aber nach ihrem herausragenden Solofilm ist Gal Gadot als Diana Prince jetzt endgültig das größte Pfund der neuen Justice League.

Zur Frage 3D oder kein 3D: Wir haben den Film lediglich in 2D gesehen, aber gerade im ersten Drittel auf der Amazoneninsel gibt es einige Szenen, etwa wenn die Kämpferinnen in Zeitlupe durch die Luft wirbeln, in denen sich in 2D der Vordergrund in auffälliger Weise von dem Hintergrund abhebt. Die Szenen sind so offensichtlich auf 3D ausgelegt, dass es in 2D fast ein wenig stört. Wir können wie gesagt nichts dazu sagen, wie viel das 3D zusätzlich zu dem Film beiträgt, aber zumindest solche negativen Effekte ließen sich mit der Wahl einer 3D-Vorstellung wohl vermeiden.
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Kommentare

  • Tide G.

    ja 3/5 war auch noch großzügig finde Ich, da der Film das an manchen Stellen erreicht. 2,5/5 würde ingesamt eher passen.

  • Chewie1802

    Also, der Film ist definitiv um einiges besser als BvS, aber im Vergleich zu fast jedem Film aus dem MCU doch schlecht.
    Meine Kritikpunkte:
    1. Ich habe mich ja mittlerweile notgedrungen daran gewöhnt, daß die Deutschen gerne als das Urböse herhalten müssen, ist aber mittlerweile doch ziemlich ausgelutscht. Und da man nicht wieder die Nazis nehmen wollte, mussten nun die Soldaten des Kaisers herhalten. Der Film spielt aber vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs - und an diesem Krieg hatte quasi jede teilnehmende Nation Europas eine Mitschuld zu tragen (auch wenn das von den Siegern gerne verfälscht wurde). Aber in diesem Film sollte es ja eigentlich um die allgemein verkorkste Menschheit gehen - oder aber auch um die durch Ares korrumpierten Deutschen. Da hätte es sich aber angeboten zu zeigen, daß auf BEIDEN Seiten der Front Unmenschliches UND Gutes geschieht, denn nur so ist für mich WWs Glauben und Verständnis für die Menschheit erklärbar ("Sie sind all das, was du sagst, aber auch so viel mehr." WW zu Ares). Ein ganzes Volk als böse darzustellen und die anderen als gut widerspricht (meiner Meinung nach) dieser Haltung von WW.

    In diesem Zusammenhang hätte ich es z.B. besser gefunden, wenn in WWs "Truppe" auch ein Deutscher/Österreicher mit dabei gewesen wäre. Eben um zu zeigen, daß das auch nur Menschen wie du und ich sind. Bis zum Ende hin wurden die deutschen Soldaten entmenschlicht und kriegslüstern dargestellt. Erst ganz am Schluß wurden die "kleinen Jungs" unter den Gasmasken gezeigt.

    2. Der Anfang des Films hat mich sehr an den Anfang von Twins erinnert. Nur nicht ganz so lustig. Dafür irgendwie deplatziert... Eine ganze Insel voller Frauen, die seit Zeus' Tod dort leben und nur EIN Kind haben. Okay, WWs Quasi-Unsterblichkeit ist verständlich, aber wie ist das mit den anderen Frauen? Gewehrkugeln töten sie, also dürfte sie auch irgendwann der natürliche Tod holen, oder? Und wo kommt dann der Nachwuchs her? Ich habe ja nix gegen abgedrehte Hintergrundstories, sie sollten dann aber auch in sich schlüssig sein, um mich auf die Atmosphäre des Films einlassen zu können.

    3. Detail am Rande: In London ist in der Masse von weißen Soldaten ein farbiger Soldat zu sehen. Es wurden zwar im 1. WK farbige Soldaten eingesetzt, aber von den Briten eher weniger, da sie diese nur ungern bewaffnen wollten. Und selbst wenn sie Farbige eingesetzt haben sollten, dann sicher nicht zusammen in einer Einheit mit Weißen.
    Ich habe nichts gegen Farbige! Mich stört nur diese nachträgliche Geschichtsklitterung (siehe auch "Die Schöne und das Biest" oder "Cinderella" - aber da es sich dabei um Märchen handelt, ist es insoweit okay, wenngleich vor dem historischen Bezug nicht korrekt).

    Soviel zum (mehr oder weniger) historischen Hintergrund. Nun zum eigentlichen Inhalt des Films:
    Der Beginn auf der Insel ist mir ein wenig zu öde und eindimensional: es geht nur darum, daß Diana kämpfen will. Erst wird das rigoros von ihrer Mutter abgelehnt und plötzlich - schwuppdiwupp - darf sie es. Hä?
    Mit der Ankunft des Protagonisten auf der Insel nimmt die Handlung Fahrt auf. Der Sturm der Deutschen auf die Insel ist schön inszeniert. Aber die Tatsache, daß nach X Jahrzehnten/Jahrhunderten Männer auf ihrer Insel sind, nehmen die Frauen ziemlich gelassen hin. Hätte man mehr draus machen können.
    Warum Dianas Mutter ihrer Tochter nix über ihren wahren Hintergrund erzählt, ist völlig Banane, schlecht erklärt und von vornherein als "große Überraschung" zu erkennen. Öde.
    Dann findet in der Nähe eines Schlachtfeldes in Frankreich eine große Feier mit dem deutschen Heerführer statt. Und mit zivilen Gästen. Kurz vor Kriegsende. Und die Wache lässt den Protagonisten einfach so passieren. Wenn dem Autor nix besseres einfällt, dann halt auf die billige Tour.
    WW kann die Schneide ihres Schwertes packen ohne zu bluten. Aber Kugeln muss sie mit ihren Armreifen abwehren. Ja nee, is klar.
    Die deutschen Soldaten schützen sich beim Verladen ihres Giftgases mit Gasmasken - die aber überhaupt nicht gegen dieses spezielle Gas helfen. Nun könnte man damit argumentieren, daß die Vorgesetzten ihre Soldaten damit in Sicherheit wiegen wollen. Macht aber keinen Sinn, wenn die Vorgesetzten keine Masken tragen. Außerdem erschweren die Masken das Atmen und Arbeiten - da die Deutschen aber unter Zeitdruck standen, also eine unsinnige Maßnahme und dient somit offensichtlich nur ihrer Entmenschlichung. Und ihrer "Rückverwandlung" am Ende des Films.
    Dann wäre da noch das Schicksal von Ludendorff... WW verhindert mit ihren Handlungen quasi dessen Zusammenkunft mit Hitler - verhindert sie dadurch nebenbei den 2. WK?? Diese Frage bleibt unbeantwortet.
    Ares' Motivation ist irgendwie total abwegig. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Aber gut, ich verstehe auch nicht, wieso er WW ihre wahre Herkunft erzählt - und sie auch noch darüber aufklärt, wie negativ das für ihn ist. Auch hier fiel dem Autor wohl nix besseres ein, als den Antagonisten dumm daherschwafeln zu lassen, wie man es aus alten Filmen kennt.

    Nun hat ja jeder Film so seine Logiklücken. Und über die kann ich auch oftmals hinwegsehen. Hier zerstören diese Lücken aber die eigentliche Botschaft des Films: "ALLE Menschen tragen Böses und Gutes in sich - und es lohnt sich, für dieses Gute zu kämpfen". Dazu kommt noch, daß der Film wenig Spaß bereitet (anders als die MCU-Filme), aber das entspricht im Groben dem DC-Universum, welches ich schon immer als düsterer und schwermütiger als Marvels Welt empfunden habe. Dafür ist die Action ordentlich präsentiert.
    Ich habe die 2 Stunden eigentlich ganz gut rumgebracht, aber aufgrund einiger Längen und dem zuvor genannten Zeugs mag ich mir den Film kein 2. Mal antun. 2,5 Sterne wären das Maximum von meiner Warte aus.

  • niman7

    Der Unterschied ist: Superman ist in Man of Steel kein Held! Er wird in den Kampf durch Zod und Co. gedrängt! Der Nachfolger (BVS) widmet sich anschließend den Opfern. Und das war sehr gut gelöst, denn so konnte man eine Diskussion über die Kräfte von Superman starten und wiederum Batman einführen und ihm eine plausible Begründung für sein Misstrauen gegenüber Superman geben. So ist auch ein nahtloser Übergang in den Nachfolger geglückt. Dagegen kommuniziert Diana immer wieder den Wunsch nach Außen, schon immer eine Heldin sein zu möchten. Wonder Woman will eine Heldin sein und alle retten. Dagegen wird Superman ins kalte Wasser geschmissen.

  • niman7

    also bei 3/5 würde ich nicht von einer Verschwendung reden, sondern von gut unterhalten.

  • Tide G.

    Spoiler: tut mir leid, aber der Film ist meiner Meinung nach völlig überbewertet. Ich bin ein großer und langer Filmstarts-Fan, aber dieser Film kommt aus meiner Sicht nicht über eine 3/5 Wertung hinaus. Ich kann den Hype um das Thema verstehen, aber Inhalt war für mich neben der traumhaften Amazonen-Insel und humorvollen britischen Sekretärin wirklich langweilig. Bitte nicht falsch verstehen, der Kampf um Emanzipation ist und war schon immer wichtig, allerdings tut mir die Naivität dieser Heldin weh im Herz. Wisst Ihr, was die mit Abstand beste Heldin in der Filmgeschichte ist, meiner Meinung nach? Ellen Ripley. Sie hat ihre Umwelt verstanden, sich angepasst und versucht ihre Mitstreiter mit Logik zu überzeugen. Wonder Woman aka Diana kommt in unsere Welt wie das Aquivalent zu Thor, bretzelt alles nieder, aber ist nicht so (verständlicherweise) ignorant wie Thor, sondern faselt etwas von der Korruption der unschuldigen Menschen durch Ares, aber hat nich ein Fünkchen schlechtes Gewissen, wieviele Menschen sie da eigentlich aschlachtet. Aber Liebe(!) ist dann ja der ganz große Wehmutstropfen am Ende dieses Films! Das ist schlimmer als ignorant, das ist hypokritisch. Ich dachte Ich sehe hier ein DC Glanzstück aka die Nolan Batman Trilogie. Tatsächlich hab Ich eigtentlich nur mein Geld für die Kinokarte verschwendet. Schade.

  • Aequitas

    Zum Glück kann ich mich mit 42 noch für einen solchen Film begeistern - Deine Arroganz gegenüber diesen Genüssen ist bemitleidenswert. Vor allem wirst Du wahrscheinlich nicht verstehen, dass man abseits von forderndem Berufsalltag, Familie sowie dem Konsum auch intellektueller Kost (Bücher wie Filme) auch solch reine Unterhaltungskost konsumieren und geniessen kann.

  • Aequitas

    Bösen Deutsche? Vielleicht hat Dir die "recht hübsche Hauptdarstellerin" so die Sinne verdreht, dass Du die Dialoge nicht gehört hast - im Gegensatz zu anderen Produktionen wird sogar explizit erwähnt, dass es die Schuld von allen ist. Jenkins versucht wie noch selten ein/e Regisseur/in zuvor die plakativen Schuldzuweisungen wegzulassen.

  • Aequitas

    Absolut, genau das hat mir an diesem Film so gefallen: Obwohl WW die klare Heldin war ist es nicht ansatzweise ein Film, welcher übermässig feministische Propaganda übermittelt - es ist genau so, wie es sein muss: Mal ist ein Mann der Held, dann eine Frau, ohne dass das andere Geschlecht deswegen erdniedrigt werden muss. Interessant ist, dass diese Balance der Gleichberechtigung bis anhin noch kein Helden-Film derart respektvoll umsetzen konnte wie jetzt Jenkins. Sowohl bei Superman als auch Batman ist man(n) zwar redlich bemüht aber es gelingt nicht wirklich.

  • Aequitas

    Ein weiterer Kommentar, in welchem Du es 100% auf den Punkt bringst (ich Duze jetzt mal, da wir das hier ja tun ;-)). Ich teile genau auch diese Ansicht: Wenn ich einen historisch korrekten Film sehen will, schaue ich mir mit Sicherheit keine Comicverfilmung an und wenn doch, dann sollte man so clever sein sich nicht über historische Unzulänglichkeiten aufzuregen. Dieses pseudointellektuelle Getue gewisser User die partout nicht zwischen Fiktion und Realität sowie Anspruch und Popcorn unterscheiden können, nervt teilweise unglaublich!

  • Tinyghost

    Danke für Ihre Worte, stimme vollends zu. Als Mann sage ich mal ganz salopp - die Männer, die sogleich in Panik verfallen, weil eine Frau mal etwas bekommt, was sie (vermeintlich) nicht bekommen, sind für mich keine richtigen Männer, sondern Pussies ;) Wie kann man sich nur darüber aufregen, wenn es mal eine Frauenkinovorstellung gibt...Fakt ist zB., dass Frauen immer noch (in den USA wie auch in Deutschland) bei gleicher Arbeit schlechter bezahlt werden. Aber ja, dafür scheint keiner dieser Herren auf die Barrikaden zu gehen. In meinem Lieblingskino hier in Berlin (eine Großkino) gibt's jede Woche Frauenvorstellungen. Bisher hatte noch niemand damit ein Problem. Ist auf dem Land vielleicht noch eher ungewohnt, da gehört die Frau halt noch an den Herd ;)

  • Tinyghost

    "Der Verlust von zivilen Opfern haben ein angemessenes Gewicht? Ähm hier wird ein ganzes Dorf (in dem man 10 Minuten zuvor gemeinsam gefeiert hat) mit einer Gasbombe ausgelöscht?" >> Schade, dass Sie hier den Gedanken nicht verstanden haben. Es geht darum, dass zB. bei Man of Steel halbe Großstädte ausgelöscht werden, aber die tausenden Opfer weder visuell, noch emotional auch nur erwähnt werden. Und bei Wonder Woman gibt es natürlich Opfer, das von Ihnen erwähnte Dorf wird mit seinen Menschen ganz explizit dargestellt, eine Identifikation ist durch die Szenerie am Abend sogar möglich, also auch emotionale Betroffenheit, als man dann sieht, dass alle darin nun tot sind. Und genau hier unterscheidet sich dieser Film von den anderen.

  • Tinyghost

    Ihr wirrer Trutherquark hat nun wirklich nichts im Reviewbereich eines Superheldenfilms zu suchen und ich werde auf diesen nicht weiter eingehen. Was die Filmkritik angeht: Ich habe Geschichte studiert und kenne mich sehr gut damit aus. Aber ich erwarte bestimmt keine historisch akkurate Darstellung in einem Film um eine Göttin mit magischer Peitsche. Ich erwarte comichafte Unterhaltung. Und genau das bietet Wonder Woman. Wenn ich zwei Stunden Geschichtsdoku haben will, dann wende ich mich an andere Quellen. /facepalm

  • Tinyghost

    Herr "Dr Abdul", wenn Sie diese Art Film nicht mögen, schauen Sie sich ihn einfach nicht an. Es ist ein Superheldenfilm, was erwarten Sie davon? Er will gar nichts anderes sein. Er basiert auf Superheldencomics, welche immer nach dem gleichen Muster gestrickt sind, das ist einfach deren Natur. Gut gegen Böse, etwas Pathos, Action und Humor. That's it. Und wer Spass daran hat, der schaut sich diesen Stoff genau deshalb an. Hollywood hat viele großartige (und ja, auch intellektuell anspruchsvolle) Produktionen geliefert, gerade in den letzten Jahren. Ich schätze genauso anspruchsvolles Kino wie gutes Popcornkino (und genau das hat Wonder Woman geboten) Aber um Himmelswillen ersparen Sie doch allen Ihren überheblichen hate-rant, wenn Sie von vornherein nichts mit diesem Genre anfangen können. Ich schau mir doch auch nicht ein Fußballspiel an und beschwere mich dann, dass da ja nur Männer von links nach rechts und zurück mit einem Ball herumlaufen.

  • HalJordan

    Danke für den Tipp. Ich habe mir den Film auf meine Amazon-Wunschliste gepackt. ;-) Sobald der Streifen im "Prime"-Angebot landet oder günstiger zu haben ist, schlage ich zu. :-)

    Bin gespannt auf den Film, der ja auch für die Oscars nominiert war. Die Besetzung stimmt schon einmal und insbesondere Chris Pine und Jeff Bridges sind mir sehr sympathisch. :-)

  • GamePrince

    Heute den Film gesehen und muss sagen: Die Kritik hat eine Menge Lücken.
    Da fehlen so viele wichtige Punkte aus dem Film, welche eine Erwähnung verdient hätten.

  • Hermse

    zu 1. ...rot und blau. Wie die Rüstung von der Hauptperson.
    Die auch noch im totalen Gegensatz zu der farblichen Gestaltung aller anderen
    Amazonen steht. Welch unglaublicher Zufall.

    zu 2. Es ging darum das sie sie von gewalttätigen Handlungen und von dem
    Verlassen der Insel abhalten wollte. Und dann einfach: Ja ich weiß. Viel Spaß
    mein Schatz. Völlig unglaubwürdig.

    zu 3. Und trotzdem weiß die Deutsche Marine und damit die gesamte Welt von der
    Amazoneninsel und Wonder Women. Und alle
    haben so eine unglaubliche Sensation (allein schon der „Schutzschirm“) einfach
    mal vergessen.

    zu 4. Das ist korrekt. Aber die Motivation der Handlungen der Hauptperson sind
    absoluter Quatsch. Sie kann nicht denken, dass die deutschen Soldaten
    unschuldig seien und dann einfach mal zig Leute mit dem Schwert niederstrecken.

    zu 5. Es ging mir nicht um die grafische Darstellung sondern um die Moral der
    Hauptperson. Immer noch. Klar muss der Film FSK-12 sein damit auch ja alle ein
    Ticket kaufen. Das man da nicht zeigen kann was wirklich passiert wenn man
    einen Schützenpanzer auf Menschen wirft, ist ja klar. Oder jemanden mit
    Superkräften mit einem Schwert niederstreckt.

    zu 6. Und wieviel Gesichter des Kanonenfutters konntest du trotz nicht
    vorhandener Gasmaske erkennen? Gasmaske hin oder her, die "bösen"
    waren mehr Monster als Menschen. Was bedeutet die Story ist einfach Mist. Man
    kann nicht vom Helden behaupten er/sie hätte eine göttliche Moral aber im
    gleichen Zug in 20 min 100 Menschen umbringen lassen.

  • Hermse

    Kann der Kritik nicht zustimmen. Überhaupt nicht. Wo soll denn bitte diese unglaubliche
    Innovation zu den 100 vergangenen Superheldenfilmen sein? Wo bitte? Bis auf den
    Geschlechtertausch ist alles zu 100% beim Altem. Es stimmt einfach nicht was
    hier geschrieben wurde.

    Die Logik glänzt mal wieder mit völliger Abwesenheit, aber die Moral ist hier
    total unter die Räder gekommen. Wenn es in vorherigen Filmen noch wenigstens
    ansatzweise den Helden in Konflikte brachte, ist es hier frei nach dem Motto:
    Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.

    Laut Aussage der Heldin sind die deutschen Soldaten quasi unschuldig weil sie
    von Ares verführt und missbraucht werden. Aber das sie mind. 100 von ihnen auf
    brutalste Art und Weise dahin metzelt ist dann ok?!? Das soll Lebendigkeit,
    Optimismus und Herzensgüte sein? Aber nur nach US-amerikanischen Verhältnissen.

    Dieser Zwiespalt wird auch sehr deutlich wenn man feststellt, dass die deutschen
    Soldaten völlig entmenschlicht wurden. Die sehen mehr wie Zombies oder Monster
    aus. Durch die omnipräsente Gasmaske auch völlig gesichtslos. Man soll ja
    schließlich auch nicht auf den Gedanken kommen das es so gar nicht heldenhaft
    ist als übermächtige Instanz seine Überlegenheit anderer gegenüber in Gewalt zu
    äußern. Wie hat es der Onkel von Spider-Man gesagt?!?: Mit großen Fähigkeiten
    kommt auch große Verantwortung.

    Dass die Insel von einer kleinen Flotte entdeckt und dann diese Flotte einfach vergessen wurde, die Königin eine Kehrtwende vollzieht welche eigentlich nur mit einer
    gespaltenen Persönlichkeit zu erklären ist und eine Halbgöttin der griechischen Mythologie die Farben von Stars & Stripes trägt, lassen wir einfach Mal dahin gestellt.

    Der Film ist sicherlich um Längen besser als Batman vs. Superman, aber man hat alles schon unzählige Mal gesehen. Innovation gleich Null.

  • HalJordan

    Der Urlaub war schön. So schön Mallorca eben um diese Jahreszeit sein kann. ;-D Viel gesehen in diesen wenigen Tagen und dennoch erholt. So soll´s sein. ;-)

    Ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile schon, dass die Verantwortlichen des DCEU ihren Regisseuren mehr Freiheiten einräumen. Klar dürfte es - genauso wie bei anderen großen Filmuniversen - einen roten Faden geben, jedoch scheint WB ihren DCEU-Regisseuren (wieder?) mehr Spielraum zu gewähren. Natürlich können wir nur darüber spekulieren, allerdings sind zwei Regisseure an Bord (Whedon und Jenkins), die mit solchen Filmuniversen nicht die beste Erfahrung gemacht haben. Warum sollten sie sich das also antun, ohne nicht ein erhöhtes Maß an Mitspracherecht zu haben? Die anderen beiden Namen, die ich in diesem Zusammenhang erwähnen muss, sind James Wan und Matt Reeves. Vor allem von Letzterem hörte man, er hätte dem Batman-Solofilm bereits den Rücken gekehrt, weil er sich nicht vom Studio unterbuttern wollte. Mit Sicherheit haben diese Regisseure nicht die vollständige Kontrolle über ihr jeweiliges Filmprojekt, wie es Nolan seinerzeit bei der Dark Knight-Trilogie hatte, dennoch scheint inzwischen bei Warner ein Umdenken stattgefunden zu haben. Anders kann ich mir diese Regie-Personalien nicht erklären. Zumal ein Wan und ein Reeves sich mittlerweile ihre Projekte ganz genau heraussuchen können.

    Was BvS angeht, muss ich erst noch überzeugt werden. ;-) Du sprichst ein paar Punkte an, die in meinen Augen genau die kritischen Dinge waren. BvS braucht eine epische und fließende Story, aber genau da fängst das "Problem" schon an. Goyer wurde mit dem Schreiben des Drehbuchs beauftragt. Dann kam Affleck ins Boot, der wiederum Terrio mit an Bord brachte. Terrios Hinzunahme war also offensichtlich eine Entscheidung Afflecks, der zudem als Produzent ein paar Mitspracherechte hatte. Anstatt das Drehbuch komplett neu in Auftrag zu geben, ergänzte Terrio Goyers bisherigen Entwurf mit seinen Ideen. Und als Snyder diesen Film abgedreht hatte, musste er seinen UC um fast 30 Minuten herunterkürzen. Auch wenn BvS wahrlich nicht perfekt ist, die Kritiken wären wohlwollender ausgefallen, hätte der UC den Weg in die Lichtspielhäuser gefunden.

    Zack Snyder wird von manchen gerne als 2. Michael Bay abgetan, ich hingegen sehe eher Gemeinsamkeiten mit einem Ridley Scott. Letzterer ist vor allem dann am Stärksten, wenn er ein richtig starkes Drehbuch vorgesetzt bekommt. Ist das nicht der Fall, kann selbst ein Ridley Scott nur Durchschnittsfilme drehen. Und genauso verhält sich das auch bei Snyder.

    Für die JL vermute ich eher Snyders Handschrift. Whedon ist ja "nur" noch für die Nachdrehs und den Feinschliff verantwortlich. Möglicherweise wird er auch das Drehbuch an ein paar Stellen ein wenig optimieren. Darin liegt ja auch eine seiner Stärken. Evtl. spüren wir auch den Einfluss von Geoff Johns in seiner Funktion als Produzent. Wir werden sehen.
    Auch wenn ich mich nicht als Snyder-Fan bezeichnen würde, mochte ich seine bisherige Arbeit und insbesondere die Filme "Watchmen", "300" und "Man of Steel" werde ich positiv in Erinnerung behalten. Es würde mich ungemein freuen, wenn ihm mit der JL zum vorläufigen Abschluss ein richtiger Knaller gelingen würde.

    Mal schauen, wann wir es wieder mit einem (Comic-) Bösewichten zu tun haben werden, der uns richtig umhauen wird. Zuletzt ging mir das bei Heath Ledgers Joker so und das ist bald zehn (!) Jahre her.

    Als Chris Pine damals für die Rolle des Steve Trevor gecastet wurde, wollte ich ihn lieber als GL sehen. Dennoch freute ich mich über seine Beteiligung, da ich Pine schon länger mochte. Kurz nach "Star Trek: Into Darkness" las ich ein Interview von ihm und dort machte er für mich einen richtig sympathischen und bodenständigen Eindruck. Er schien zu wissen, wo er herkommt und wem er den Erfolg zu verdanken hatte. So etwas gefällt mir. Sowohl als Kirk, als auch an der Seite von Denzel Washington (Unstoppable) machte er seine Sache sehr gut. Und sein aktuellster Film reiht sich nahtlos in diese Liste ein. Sein Zusammenspiel mit Gal Gadot war wirklich klasse. Eben genau wie Steve Trevor in "Wonder Woman", also besser als der Durchschnitt. *lach*

  • Sentenza93

    Hi, wie war der Urlaub? :)

    Dass das Studio die Finger im Spiel hatte bestreitet keiner. Und selbst eine Patty Jenkins, auch wenn es hieß sie hatte relativ freie Hand, glaub ich trotzdem nicht, dass sie da wirklich fast alles so durchsetzen konnte, wie sie wollte. Aber trotzdem spürt man ja immer noch irgendwie den Einfluss des Regisseurs. Und ich weiß nicht warum, aber ich glaube selbst mit freier Hand, wäre das nicht so viel besser geworden. Gerade eben für so einen Film wie BvS, der ja wirklich eine richtig epische, fließende Story braucht. Ich weiß nicht, bei sowas ist Snyder einfach auch nicht der Name, der einem als erstes in den Sinn kommt. Hatte ich GNS ja mal geschrieben, bei seinem Satz: "BvS war WB's Versagen!" Da befand ich mich echt in einer Zwickmühle. Weil, unschuldig ist der Regisseur auch nicht dran, aber andererseits haben sie ihn ja engagiert und hätten sich dann ja denken können, was kommen könnte. Deshalb auch der Gedankengang mit dem "Gesicht wahren".
    Was anderes hatten wir bei unserer Diskussion auch wieder mal, packt den Mann ins Kostüm- Make-up - oder Special Effects- Department. Oder alle drei. :) Ich glaube, da würde der sich richtig wohlfühlen, wie ein kleiner Junge im Süßwarenladen. :) Weil bei den meisten Designs kann man ihm nicht viel worwerfen. Das ist so immer unser Gedankengang.

    Ob WB "feiert" weiß ich auch nicht. Kann auch sein, dass wir hier bei uns daheim komplett falsch damit liegen, aber als wir die Diskussion nach WW hatten, so ganz bestreiten konnte ich es nicht. Eben auch wegen der Tatsache, dass er bei großer Story nicht der erste Name ist, der fällt. Bin einfach mal gespannt, was man dann im November mehr "spürt", also wessen Einfluss. Snyder's oder Whedon's. Ich wünsche Snyder auf jeden Fall, auch wenn ich seine Arbeit vielleicht nicht sonderlich mag, trotzdem alles Gute.

    Ja, irgendwie, es gab lange keinen Bösewicht mehr, der mich richtig umgehauen hat. Wo Du richtig mitgelitten hast, Dich eventuell vllt. sogar dabei ertappt hast: "Irgendwie hat er recht. Upps." :D
    Kann ich nicht so genau erklären, vielleicht war das Finale einfach wirklich zu "groß". Hab da irgendwie nicht mehr so mitgefiebert wie vorher.
    Bei der Chemie zwischen Pine und Gadot, vollste Zustimmung. Da kann ich mir auch vorstellen, die hatten richtig Spaß beim Dreh. Das merkt man in jeder Sekunde, gab lange kein so schönes Gespann mehr. :)

  • HalJordan

    Interessanter Gedankengang, allerdings muss ich dir beim Großteil höflichst widersprechen. *lach* Ja, Patty Jenkins hat sich in der Tat von Zack Snyders Stil inspirieren lassen, das wurde vor allem am Anfang auf der Amazoneninsel deutlich. Da gab es zahlreiche Slow Motion-Szenen. Ein paar weniger hätten es auch getan. ;-D

    Bei Ayer stimme ich zu, bei Snyder nicht. Warum? Ausgerechnet der
    vielgescholtene Regisseur Snyder war bei WW für die Story mitverantwortlich. Er mag kein wahnsinnig großer Geschichtenerzähler sein und als Drehbuchautor hat er bislang auch wahrlich keine Glanztaten vollbracht, jedoch musste er - für meine Begriffe - gerade in letzter Zeit zu oft "verbale Prügel" kassieren, obwohl er nichts dafür konnte. MoS gefiel mir sehr gut, allerdings erschien das Drehbuch an manchen Stellen ein wenig zu holprig. Wem hatten wir das Drehbuch zu verdanken? Richtig, David Goyer. Und doch meckerten viele über Snyder. Das sagt in meinen Augen schon alles. BvS litt in erster Linie unter der massiven Einmischung des Studios. Hier spreche ich nicht "nur" von der Kürzung des UCs auf die Kinoversion, sondern auch von dem raschen Aufbau, der mit diesem Film einhergehen sollte. Ursprünglich war MoS 2 angedacht, bevor WB unbedingt Batman mit dabei haben wollte und plötzlich nahmen die Dinge ihren Lauf. Natürlich ist Zack immer noch die Person, die letztendlich entscheidet, wie der fertige Film aussieht. Er ist schließlich der Regisseur. Dieser Film verdeutlichte allerdings wie kein Zweiter, dass das Studio immer noch am "längeren Hebel" sitzt. Und gerade der UC macht den Film deutlich besser, als die Kinovariante, auch wenn dieser immer noch zu
    überladen (Luthor, Doomsday und WW hätte es nicht gebraucht) und nicht perfekt war.
    So sehr ich Whedons Engagement im DCEU begrüße, so wenig kann ich mit Elfman als JL-Komponist anfangen. Bitte nicht falsch verstehen, ich schätze die Arbeiten eines Danny Elfman ungemein. "Big Fish" und "Edward mit den Scherenhänden" beispielsweise sind in meinen Augen wahre Meisterwerke was die Soundtracks angeht und diese Musik machen die Filme erst zu dem, was sie sind, aber Elfman hätte ich aus diesem Mammut-Projekt herausgelassen. Bekanntlich war er früher für die Batman-Theme verantwortlich und hätte sich gerne an Whedons "Batgirl" versuchen dürfen. Bei der JL möchte ich jedoch Junkie XL und die bisher eingeschlagenen Klänge weiter verfolgen. Wie da ein Danny Elfman hineinpassen soll, erschließt sich mir hier nicht ganz. Abgesehen davon, waren seine letzten Blockbuster-Arbeiten nicht gerade erinnerungswürdig.

    Ich wünsche mir für die JL ähnliche Kritiken, wie für WW. Das hoffe ich nicht nur für das DCEU und die ganzen Charaktere, sondern auch für den sympathischen Zack Snyder, der beruflich und privat viel durchmachen musste. Auch wenn er sich danach erstmal zurückziehen wird, würde ich ihm positive Kritiken für die JL von Herzen gönnen. Ob WB seinen Rückzug abfeiert, wage ich zu bezweifeln. Es wäre ja nicht das erste Mal, wenn ein Regisseur vom Studio gefeuert würde (siehe Lord & Miller beim SW Spin-Off). Mit anderen Worten, hätte sich da bestimmt etwas anderes gefunden, als den Trauerfall in der Familie. Ich weiß allerdings, worauf du hinaus möchtest.

    Mit den Antagonisten ist das so eine Sache. Mittlerweile glaube ich das ist auch etwas dem Gigantismus geschuldet. Alles soll größer und epischer werden. Da bleiben oftmals die Bösewichte auf der Strecke. Mal schauen, was hier noch in der Zukunft passiert. Weshalb war dir das Finale NICHT persönlich genug? Für meine Begriffe hätte es nicht persönlicher sein können. Gerade durch das Aufgreifen der gemeinsamen Augenblicke des Paares Diana und Steve, wurden die entscheidenden Szenen und damit das Finale des Films doch sehr persönlich. Nachdem ich die Filme 2 und 3 des DCEU bereits mit FS-Sternen versehen habe, gehe ich hier mit FS konform und würde WW 4,5 Sterne vergeben. U. a. auch wg. der tollen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern.

  • Silvio B.

    "...und wundere mich, dass offensichtlich Erwachsene Menschen sich für sowas begeistern..."

    Oh...der feine Herr.

  • Silvio B.

    Also ich kann jedem nur empfehlen, sich den Film im Kino anzusehen, oder später wenigstens mit einer guten Anlage. Der Film lebt von seiner Inszenierung und dabei muss es einfach richtig krachen :)

  • Sentenza93

    Nachdem ich WW gesehen habe, muss ich bei Synder's Regie noch mehr zustimmen. Hatten wir nach dem Kinobesuch von WW noch die Diskussion drüber. Kürzungen seitens WB in allen Ehren, auch Einfluss von Geoff Johns jetzt bei WW, aber dieser Film hat echt gezeigt, lasst ihn und Ayer da raus. Das war so unser erster Gedanke.

    Meine bessere Hälfte ging sogar noch weiter, da hab ich nicht schlecht gestaunt: Whedon für massive Reshoots, Elfman als neuer Komponist etc., wie gestern bekannt wurde. O-Ton von ihr: "Versuchen, die jetzt noch zu retten, was zu retten ist bei JL? Haben die gemerkt, wenn sie eine vernünftige Person für die Regie engagieren, kommt was bei rum? Mir tut es um seine Tochter wirklich leid (an dieser Stelle Einwurf von mir: Tut es wirklich, als wir das damals gelesen haben, hatte sie Tränen in den Augen), aber bei WB müssen diese Penner doch hinter geschlossenen Türen abfeiern, dass das passiert ist. So müssen sie ihn nicht feuern und wahren ihr Gesicht, da sie ihn ja für solche Mammutprojekte engagiert haben."

    WW war nicht perfekt, aber ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Noch etwas Feinjustierung, besserer Gegenspieler (warum kriegt das wirklich keine Comicverfilmung mehr richtig hin aktuell?), persönlicheres Finale, bisschen weniger Slow Motion noch und dann kann WW 2 gern kommen. 8/10.

  • Fain5

    'Ich dachte du meinst BvS. WW interessiert mich nicht genug fürs Kino.

  • ecki82

    Habe alle Hoffnungen in diesen Film gesteckt. Leider konnte aber auch dieser Versuch von DC mich nicht überzeugen. Kann die teils überragenden Kritiken nicht nachvollziehen. Von mir gibt es 2.5 von 5 Sternen.

  • Silvio B.

    Letztes Jahr? Wie denn das?

  • Fain5

    Ich hab den Film schon letztes Jahr gesehen und weiß trotzdem nicht was alle an ihr finden.

  • Silvio B.

    Ich hoffe du hast den Film mittlerweile gesehen und revidierst deine Aussage ;)
    Die beiden stehen locker auf Augenhöhe.

  • Frank F.

    Mmm Nicht ganz so schlecht wie Batman vs, Superman Amazonen ,Griechische Mytholgie BÖSE DEUTSCHE alles schon mal dagewesen Fazit einmal und nicht wieder
    achso und noch recht hübsche Hauptdarstellerin aber reicht das für ein wow Film

  • FAm Dusk Till Dawn

    " gegen die Nazis"

    AUA!!!!!

  • Micheal Knight

    Ich liebe Gal Gadot und bin dem DC Universe tendenziell verbundener als Marvels (Spidey und Wolverin außen vor)

    [top 5 favorite Superheroes:

    Batman
    Superman
    Spiderman
    Wolverin
    Lobo]

    könnte sein, dass sich in meinem persönlichen Ranking bald was ändert^^

    Hab mega Bock auf den Film bekommen und danke für die bärenstarke Kritik! Keep it up! :)

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Ich war vor paar Std ins Kino
    Also mehr muss man nicht sagen oder? Der Film ist in der Tat das beste, was dceu zu bieten hat. Ich gehe Sonntag normal hin ??

  • Hans H.

    Es war wohl nur meine erste, spontane Reaktion. Meine Freundin hat mich darüber aufgeklärt, dass das wohl keine Ausnahme ist. Gibt wohl hier und da Vorstellungen von Filmen, in die entweder nur Männer oder Frauen reindürfen. Naja. Lohnt wohl nicht, sich darüber aufzuregen. Bin da auch nicht so auf dem neuesten Stand. ;-)

  • Hans H.

    Hehe.... Bis auf das "weisse" (es zu benennen) trifft das wohl zu; auch wenn ich grün wäre. Aber ansonsten: Sehr amüsant ! ^^

  • niman7

    Ich komme soeben aus dem Kino und konnte nun endlich die Kritik lesen.
    Die Höhe der Bewertung empfinde ich als angemessen, aber der Inhalt ist schrecklich. Bei allen Respekt Herr Petersen, aber diese Kritik haben sie hier gründlich vermasselt! Wir haben es kapiert, dass es tatsächlich mal jemand wagt, eine Frau auf den Regiestuhl zu setzen und dann auch noch eine HeldIN einen von Männern geführten Krieg zu beenden, aber muss man das in gefühlt jedem zweiten Satz erwähnen?
    Der Verlust von zivilen Opfern haben ein angemessenes Gewicht? Ähm hier wird ein ganzes Dorf (in dem man 10 Minuten zuvor gemeinsam gefeiert hat) mit einer Gasbombe ausgelöscht?

  • Bobby L.

    kino-tipp der woche? danke, hätt ich sonst garnicht gemerkt, dass der im kino läuft.

  • Stephan Sch?r

    Schade, kein Totalausfall, aber auch nicht der erwartete (sehr) gute Film. Erste Drittel sehr gut. Einführung der Charaktere mit Charme und Witz sehr gut gelungen. Das zweite Drittel flacht sehr ab. Der Gegenspieler will auch nicht so richtig zünden. Im Nachhinein wünschte ich mir es hätte gar keinen richtigen "Superheldengegner" gegeben, und man hätte den Film eher etwas geerdeter zu Ende geführt. Im letzten Drittel gibts halt Action. Gewohnte explosionen plus Flugeinlagen, nichts besonderes halt. Bei mir eher so 3,5/5

  • Silvio B.

    Ehrlich nicht? Ok, man kann nicht alles wissen :)
    DC ist die Abkürzung von Detective Comics, dem Comicverlag der Wonder Woman rausgebracht hat. Genau wie Batman, Superman usw...
    DC ist der größte Konkurrent zu Marvel.
    Im Filmbereich hast du vielleicht schon vom DCEU gehört, das DC Extendend Universe. Dazu gehört der Film, neben Batman v Superman, Suicide Squad und Man of Steel.

  • Hans H.

    Alleine der erste Satz treibt mir ja schon die Kotze hoch! Sowas hätte man bei Batman mal machen sollen, eine Vorstellung nur für Männer. In welchen Zeiten leben wir bitteschön ?!?!

  • Aequitas

    Ach immer dieses Shitshorm-Argument, das greift nicht Fain5! Du siehst, ja, dass es auch bei der Männerklage gegen das Kino einen Shitstorm gibt, den hast Du heute ja sowieso, egal was Du proklamierst.

    Einfach mal zur Erinnerung, um auf die Kernfrage zurückzukommen von wegen "heutige Männer": Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz erst 1971 eingeführt, im Kanton Appenzell glaube ich sogar noch später (Landsgemeinde). Es tun hier immer alle so, wie wenn alles Eitel Sonnenschein ist, wir sind noch weit davon entfernt Gleichberechtigung zu haben auch wenn sich viele Dinge jetzt auch zu Ungunsten der Männer entwickelt haben (z.B. Sorgerecht).

    Schaue, ich will jetzt gar nicht weiter diskutieren, es geht hier um Filme, wenn jemand die Genderfrage anders sieht, kann ich das mit ihm persönlich ausdiskutieren aber ein Filmforum ist wahrscheinlich der falsche Ort dafür :-).

  • Aequitas

    Klar waren es soziale Normen aber die wurden von Männern und weitgehendst auch von der Kirche so festgelegt. Dann erzähl mir doch, was Deiner Meinung nach die wahren Ursachen dieser Ungerechtigkeiten sind? Ich gehe auch mit Dir einig: man sollte nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Ethnie, Religion oder sexueller Ausrichtung urteilen sondern den Menschen selbst, sein Handeln, seine Taten, seine Ansichten - leider denkt und handelt die Gesellschaft aber nach wie vor in diesen strengen Kategorien (sicher viel weniger als früher). Ich finde es einfach etwas beschämend wie man versucht das Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern der letzten Jahrhunderte (es war nicht immer so und in vielen Kulturen liefs auch anders rum) zu verschleiern indem man jegliche "Schuld" des männlichen Geschlechts von sich weist. Es geht ja grundsätzlich nicht um Schuldzuweisungen, wir leben in der Gegenwart und es gilt hier und jetzt so zu leben, dass ein gleichberechtigtes Nebeneinander möglich ist. Nur ist der Sache nicht gedient, wenn man die Vergangenheit nicht aufarbeitet und es waren sicher nicht Ausserirdische, die uns diese gesellschaftlichen Normen aufgezwungen haben sondern engstirniges Denken und Machtansprüche. Schau nach Amerika, da regiert ein Präsident, ein Fossil aus alten Zeiten, der Frauen als Freiwild betrachtet und er ist nicht alleine - was wundert es Dich da, dass der Geschlechterkampf nach wie vor geführt wird und selbstverständlich gibts auch auf der anderen Seite massenweise Übertreibungen - aber ganz sicher nicht 4 Kinovorstellungen. Es ist diese Kleingeistigkeit deswegen eine Klage einzureichen, die mich auf 180 bringt! :-)

  • Fain5

    Ich verstehe es vollkommen, dass man diese Klage als lächerlich empfindet. Aber ich sage gleiches Recht für alle. Denn genau das ziehen viele Feministinnen mit allgemeiner gesellschaftlicher Akzeptanz schon seit Jahren durch. Finde ich beides lächerlich. Nur darf man das dann meistens bei Feministinnen nicht äußern ohne einen Shitstorm zu riskieren.

    Nichts desto trotz bist du meiner Kernfrage ausgewichen was deinen Bezug zu der jahrhundert langen Unterdrückung der Frau angeht. Dir war es irgendwie wichtiger die Phrase mit dem getroffenen Hund auszugraben.

  • Aequitas

    Du fühlst Dich angegriffen? Wie sagt man so schön: Wenn man den Hund trifft, dann bellt er! Mir gehts um die Männer die eine Klage einreichen weil ihnen vier Kinovorstellungen vorenthalten werden und dann Rumheulen wie ungerecht die Welt ist und von Emanzen regiert wird! Aber was diskutiere ich mit Leuten die ein derart antiquiertes Verständnis von Gleichberechtigung haben und Jaulen, als wenn man ihnen (wortwörtlich) auf den Schwanz getreten wäre!

  • Aequitas

    Peinlich, ich meine natürlich Christoph! Ein Klassiker ;-)

  • Fain5

    Hast du jetzt gerade Wolfgang geschrieben, weil er mit Nachnamen Petersen heißt? :D

  • Fain5

    Ok was haben heutige Männer mit den hunderten von Jahren der Unterdrückung von Frauen zu tun noch wie partizipieren sie denn heute davon? Das wäre ja so, als ob man sagt, jetzt dürfen erstmal die Schwarzen die Weißen versklaven... Immer dieser Rachegedanke, das ist der wahre Grund, warum viele gegen Emanzen sind. Aber schön dass du auch direkt polemisch wirst und von "Rumgeheule" sprichst wenn Männer mal was anmerken, was ihnen missfällt. Sehr erwachsen.

  • Aequitas

    Das ist Deine Meinung und Ansicht, akzeptiere ich, deckt sich aber nicht mit meiner. Deinen Zusatz "faktisch fragwürdig" kannst Du Dir sparen, Deine Ausführungen wiedersprechen nicht meinen Bemerkungen. Wer heute behauptet die Frauen hätten die letzten Jahrhunderte den sozial gleichen Stellenwert wie die Männer gehabt ist nicht informiert oder verbreitet gezielt Falschinformationen. Was meinen Satz zum Intellekt angeht, da habe ich nicht behauptet "alle Frauen" (Du merkst den Unterschied, oder?) ist aber auch Provokation zu all den Kommentaren von Männern die immer noch meinen, sie wären mehr Wert als Frauen. Ja, das gibt es und leider sogar in meinem Bekannten- und (noch schlimmer) Verwandtenkreis.

    Ich bin übrigens ein Mann!

  • Aequitas

    Vielleicht meint Wolfgang den Unterschied von Heldenhaftigkeit und und Heldenpathos - sind zwei verschiedene paar Schuhe. Snyders Helden begleitet eine "depressive Aura" mit dem Hang zur Selbst(auf)opferung, das kann auf die Dauer anstrengend sein. Diana scheint eine positive und dadurch vielleicht sogar eine etwas naive Heldin zu sein, finde ich aber erfrischend. Gepaart mit der Tatsache, dass sie zum ersten mal auf das männliche Geschlecht stösst macht ihre wohltuende Naivität auch glaubwürdiger.

  • Aequitas

    Seine Bemerkung über den "pupertierenden Schreibstil" die sich offensichtlich auf die Gleichberechtigungs-Thematik bezieht.

  • Aequitas

    Pupertierend sind die Antworten gewisser User (dabei bist nicht Du gemeint), die sich von einem Hauch Östrogen gleich bedroht fühlen und dann plump betonen müssen, dass sie nichts gegen Frauen haben aber wohl gegen den Kampf derselben für Gleichberechtigung. Der Kampf ist nun mal real und er war und ist notwendig (heute sicher weniger als früher). Es gibt auf beiden Seiten immer wieder mal Übertreibungen aber das Rumheulen gewisser Männer, wenn mal die Waagschale zugunsten des weiblichen Geschlechts ausschlägt, ist einfach nur peinlich! Offenbar waren hunderte von Jahren der Geschlechterunterdrücken nicht genug für diese testosterongeschwängerte Machos.

  • Fain5

    Ok dem Regisseur von 300 zu attestieren, er könnte generell nichts mit Heldenhaftigkeit anfangen ist jetzt auch mal ein Griff ins Klo.

  • Fain5

    So weit würde ich nicht gehen. Christoph kann super Kritiken schreiben und ich bin durch ihn schon zu manchem Geheimtipp gekommen. Aber er verfängt sich zu oft in seinem idealistischen Weltbild und meint das in seinen Kritiken unterbringen zu müssen. Das ist dann das was mich stört. Aber generell stört mich dann so eine Star Wars Kritik von Carsten viel mehr.

  • Fain5

    Ist klar Christoph dann sag mir doch mal was ein Satz darüber, welches Geschlecht die größten Memmen hat, bei einem Super Helden Film zu suchen hat außer mal wieder um zu polemisieren. Es gibt wie viele Kritiken deiner Kollegen hier auf FS, die keinen weltpolitischen Zusammenhang ziehen? Sind die alle schlecht? Ist ja schön, dass du das so siehst, aber dir wurde auch schon oft genug gesagt, dass das meistens nur stört, da du es nicht bekommst neutral zu schreiben und immer mit dem Holzhammer deine eigene Ansicht dem Leser einprügeln willst.

  • Deliah C. Darhk

    Nein, das "wir" stand stelkvertretend für Frauen im Allgemeinen, so wie das "shoppen" synonym zu beliebiger anderer Beschäftigung.
    Eine grosse Kinokette bei uns in der Nähe veranstaltet regelmässig auch Gentlemen only Vorführungen. Will mein Mann da rein, bleibe ich bei dem Kleinen. Kein Gejammer.
    Wollen mehrere unserer Kerle zusammen da rein, treffen wir uns zum Mädelsabend. Dann jammert nur meine Tochter, weil die ihren Bruder bewachen muss.
    Insbesondere Mütter sind da gemeinhin viel zu pragmatisch, um über so eine Exklusiv-Veranstaltung zu jammern. Im Gegenteil, hat frau mal sturmfrei. Ist nicht das Schlechteste.

  • Modell-101

    Lachgas getankt?

  • Fain5

    Ich verstehe bis heute nicht, warum alle WW in BvS so feiern. War euch der Film echt so langweilig dass ich alles neue abfeiert? Naja Figur und Trailer haben mich bis jetzt nicht überzeugt. Da hat Marvel mit Black Widdow die bessere Vorzeigefrau.

  • Fain5

    Tja diese Kritik übe ich schon seit Jahren hier auf der Seite und besonders Herr Petersen scheint seine politische Schiene immer gerne in seinen Kritiken unter bringen zu müssen.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Snyder und Allen henberg haben die Story Entwicklt. Allen Hernberg und DC mastermind Geoff Johns haben das Drehbuch geschrieben und Snyder hat auch mitproduziert. Aber rein reden bei Jenkins, tat er nicht.. WW war nicht sein Baby :)

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Bisher in der USA wird er nicht nur geliebt? Sondern von den Fans und Kinogänger auch...vielen Lob kamt auch Richtung mcu Regisseuren, bis zu Schauspielerin und Whedon ist begeistert darüber

  • Da HouseCat

    oh gott. hoffentlich wird der unsichtbare jet nie zum einsatz kommen.

    also dass das theme nicht genommen wird, macht sinn, aber es sollte aufjedenfall evtl am ende kommen. das teil geht einfach ins mark.

    btw: bin richtig gespannt auf das ende, hoffentlich düster. eigentlich müsste es unsagbar düster sein, dass sie sich einfach mal 100 jahre zurück zieht.

  • Da HouseCat

    beste szene: doomsday will batman grillen und dann steht sie da und ihr theme kommt...epic of epic epicness.

  • Deliah C. Darhk

    Hängt davon ab wie viel Sonne ich hatte.

  • Deliah C. Darhk

    Genau so war's gemeint. :)

  • Deliah C. Darhk

    Ja, habe ich gesehen. :)

    Christoph KANN sehr eloquent ausformulieren. Aber manchmal vermittelt er mir den Eindruck, als meine er, ausschliesslich für bildungsarme Unterschichten-Kiddies zu schreiben.
    Dieser Art von Texten wirkt auf mich mitunter unauthentisch und nichtssagend. So auch hier.

  • Deliah C. Darhk

    Ich meine die Figur an sich.
    (Mein Hautton ist etwa der von Raj azs TBBT).

  • Deliah C. Darhk

    Puuuha....
    Ich will jetzt nicht um des Schiessens Willens schiessen, aber ehrlich Christoph, bei dieser Kritik hast Du nen schlechten Tag erwischt.
    Hoffentlich lag es daran, dass lediglich der Hammer-Eindruck des Films deine Konzentration abgelenkt hat.

  • Deliah C. Darhk

    XD
    Was er geschrieben hat stimmt bei Einigen aber mehr als so was von!
    ;D

  • Deliah C. Darhk

    Doctor Strange ist Schei$e. ;)

  • Deliah C. Darhk

    Doch, es gab schon Frauenproteste gegen solche Clubs, sogar mit erzwungener Erstürmung(sversuche) der Türen.
    Stand mal was drüber in der Zeitung. Ging, glaube ich, um einen londoner Club.

  • Deliah C. Darhk

    Nope. Wir gehen in der Zeit einfach schoppen.

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