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Spider-Man: Homecoming
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Spider-Man: Homecoming
Von
„Spider-Man: Homecoming“ heißt natürlich nicht nur so, weil Peter Parker (Tom Holland) in dem Superhelden-Blockbuster von „Cop Car“-Regisseur Jon Watts seine Highschool-Flamme Liz (Laura Harrier) tatsächlich zu einem „Homecoming“-Schulball ausführt. Vielmehr entpuppt sich der ganze Film als eine einzige große Heimkehr (= Homecoming): Nachdem die Rechte jahrelang bei verschiedenen Studios lagen, haben sich Disney und Sony endlich zusammengerauft, weshalb die Avengers und ihr berühmtestes Mitglied Spider-Man nun endlich auch im Kino in einem gemeinsamen Cinematic Universe (MCU) auftreten dürfen. Zugleich kommt Tom Holland auch den Comic-Wurzeln seiner Figur näher als seine beiden Vorgänger – denn während Tobey Maguire bei seinem ersten Spidey-Auftritt schon 27 Jahre alt war und die Filme mit Andrew Garfield trotz des Highschool-Settings stets eine gewisse herausgestellte Weltschwere mit sich herumtrugen, ist Tom Holland (trotz seiner inzwischen 21 Jahre, die man ihm nicht ansieht) nun der erste Peter Parker, der tatsächlich ohne Abstriche als 15-jähriger Schüler durchgeht. Seine mitreißende jugendliche Begeisterung für das Superheldendasein ist eine von vielen Qualitäten, die „Homecoming“ für uns zum bisher zweitbesten „Spider-Man“-Film nach Sam Raimis Blockbuster-Meisterwerk „Spider-Man 2“ machen.

Nachdem er Captain America (Chris Evans) in der zentralen Actionszene aus „The First Avenger: Civil War“ auf dem Leipziger Flughafen sein Schild geklaut hat, geht es für Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) wieder zurück zu seiner Tante May (Marisa Tomei) nach New York. Dort bekommt der angehende Superheld von seinem Mentor Tony Stark (Robert Downey Jr.) zwar einen neuen Hightech-Anzug geschenkt, aber während Peter eigentlich erwartet hätte, fortan jedes Wochenende gemeinsame Abenteuer mit den Avengers zu erleben, hält Stark seinen Musterschüler erst mal an der kurzen Leine. Statt die Welt zu retten, muss sich Peter also zunächst damit zufriedengeben, Fahrraddiebe zu fassen oder andere Kleinstkriminelle dingfest zu machen. Doch dann bekommt es Peter eines Abends mit einer Gruppe von Bankräubern zu tun, die ihm mit ihren hochgetunten Wummen ganz schön zusetzen. Offenbar verdient der ehemalige Entsorgungsunternehmer Adrian Toomes (Michael Keaton) inzwischen sein Geld damit, außerirdische Artefakte zu mächtigen Superwaffen umzubauen und anschließend auf dem Schwarzmarkt zu verscherbeln…

Spider-Man: Homecoming Trailer (3) DF


Die Produktion des Superhelden-Blockbusters „Spider-Man: Homecoming“ hat kolportierte 175 Millionen Dollar verschlungen – und trotzdem sind die ersten Minuten, die wir mit Peter Parker auf seinem Trip nach Berlin verbringen, mit einer einfachen Handykamera gedreht. (Wie wir bei unserem Besuch am Set erfahren haben, hat Tom Holland viele der Selfie-Aufnahmen sogar tatsächlich selbst gemacht.) Während wir die Superhelden-Rauferei am Leipziger Flughafen in „The First Avenger: Civil War“ noch als tragischerweise unabwendbare Eskalation eines schwerwiegenden moralischen Konflikts erlebt haben, sehen wir sie jetzt noch einmal ganz aus der Perspektive des aufgedrehten Peter Parker – und für den New Yorker Teenager ist sein Avengers-Kurzeinsatz eben so etwas wie ein supercooler Schulausflug, bei dem man zwar zwischendurch schon irgendwie beim Weltenretten hilft, aber davor auch noch schnell wie ein ganz normaler Tourist Erinnerungsfotos vor dem Brandenburger Tor schießt. Für Shootingstar Tom Holland („The Impossible“, „Die versunkene Stadt Z“) war die Rolle als Spider-Man sein größter Traum – und diese ehrliche Begeisterung überträgt er ungefiltert auf die Leinwand.

Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!“ muss also erst mal warten, denn ganz wie man es eigentlich von einem Jungen in seinem Alter erwartet, hat Peter einfach nur mächtig Bock darauf, ein Superheld zu sein (innere Dämonen sucht man bei ihm jedenfalls vergebens). Weil die MCU-Macher um Marvel-Mastermind Kevin Feige ohne klassische Origin Story auskommen und dankenswerterweise darauf verzichten, Peter nach „Spider-Man“ (von 2002) und „The Amazing Spider-Man“ (von 2012) zum dritten Mal in nur 15 Jahren von einer radioaktiven Spinne beißen zu lassen, bleibt mehr Raum für die Szenen, in denen sich Spider-Man voller Elan in seine neue Aufgabe stürzt (und dabei notfalls auch einen Nachmittag damit verbringt, Leuten den Weg zu zeigen). Peter darf sich hier vergleichsweise lange als hilfsbereite „Spinne“ aus der Nachbarschaft austoben, bevor dann schließlich der eigentliche Plot forciert wird. Der Nachwuchs-Avenger ist zwar enttäuscht, dass sich Tony auch nach hunderten SMS nicht bei ihm meldet, aber davon abgesehen kommt die erste Hälfte von „Spider-Man: Homecoming“ ohne allzu schwergewichtige Konflikte aus, was auch mal ganz angenehm ist – zumal sich „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau als Tony Starks rechte Hand Happy Hogan und Jacob Batalon als Peters Nerd-Kumpel Ned als zuverlässig komische Szenendiebe erweisen.

In der Welt des MCU gehören Superhelden längst zum Alltag – aber noch in keinem Film kam das derart selbstverständlich und natürlich rüber wie jetzt in „Spider-Man: Homecoming“. Wo es sonst in den meisten MCU-Produktionen einzelne ausgestellte Szenen gibt, in denen auf die anderen Superhelden des Kinouniversums verwiesen wird, sind die Auswirkungen der Existenz der Avengers in „Spider-Man: Homecoming“ buchstäblich an jeder Straßenecke zu spüren. Wenn Peter einem vermeintlichen Autodieb das Handwerk legt, beschweren sich die Anwohner allenfalls über die Lautstärke, aber einem Spinnennetze verschießenden Superhelden schenkt hier kaum noch jemand Beachtung – da haben die abgeklärten New Yorker in der Schlacht am Ende von „Marvel's The Avengers“ schließlich schon ganz andere Sachen mitgemacht. Und obwohl Captain America ja seit „Civil War“ offiziell als Kriegsverbrecher gilt, sind die öffentlichen Schulen noch immer voll mit Motivationsvideos, in denen Cap die Schüler zum Fitnesstraining antreibt oder ihnen beim Nachsitzen die Leviten liest – zugleich ein amüsanter Running Gag und ein treffender Seitenhieb auf das amerikanische Schulsystem mit seinen oft hoffnungslos veralteten Lehrmaterialien.

Das Treiben der Superhelden hat auch ganz praktische Auswirkungen auf das Leben der Leute – besonders deutlich wird das am Beispiel des Bösewichts Vulture. Der Entsorgungsunternehmer Adrian Toomes, von Michael Keaton als Mischung aus seinen vorherigen Rollen in „Birdman“ und „The Founder“ angelegt, hat nämlich früher sein Geld damit verdient, den außerirdischen Dreck hinter den Avengers wegzuräumen – bis Tony Stark plötzlich entschied, Toomes auszubooten und sich stattdessen mit seiner eigenen Firma darum zu kümmern. „Spider-Man: Homecoming“ ist politisch und gesellschaftlich ähnlich aktuell wie zuletzt „Wonder Woman“, wenn auch auf eine weniger deutliche Art. Denn in Toomes spiegelt sich nicht nur der von Donald Trump ausgerufene Widerstand des (vermeintlichen) kleinen Mannes gegen die abgehobenen Eliten, sondern auch die politische Korrektheit wird zum Thema, wenn auch ganz anders, als man es vielleicht erwarten würde. Denn obwohl Toomes gleich in der allerersten Szene des Films „Indians“ statt „Native Americans“ sagt und darauf auch sofort von einem seiner Angestellten hingewiesen wird, geht es weniger um seine Engstirnigkeit als um die des Publikums, die diesem mit dem großen Twist des Films wunderbar subtil vor Augen geführt wird (und wir schließen uns da explizit mit ein, wir haben ihn nämlich auch nicht kommen sehen).

Diese zentrale Wendung ist es dann auch, die dem zuvor so lockerflockigen Film von einer Sekunde auf die nächste eine ganz neue Intensität verleiht. Und die wird über das finale Drittel hindurch bis zum Rollen des Abspanns beibehalten (ja, es gibt wieder eine Post-Credit-Szene, wobei diese diesmal ungewöhnlich „meta“ ausfällt). Die mit Abstand spannendste Szene ist dabei ein vermeintlich harmloses Gespräch während einer Autofahrt, bei der Peter nicht mal sein Spider-Man-Kostüm trägt – das spricht zum einen für die Qualität der sich hier nur mit Blicken duellierenden Schauspieler Tom Holland und Michael Keaton, es ist aber auch Ausdruck davon, dass Jon Watts das Actionkino mit „Spider-Man: Homecoming“ nicht gerade neu erfindet. Die Actionszenen sind von der Bankprügelei mit den Fake-Avengers bis hin zur halbierten Staten Island Ferry vor allem auch wegen Spideys frechen Sprüchen allesamt angenehm kurzweilig und handwerklich einwandfrei umgesetzt, aber ein knalliger Aha-Effekt wie beim Kampf gegen Doc Ock in „Spider-Man 2“ oder beim atemberaubenden Schwingen durch die Häuserschluchten Manhattans in „The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro“ bleibt dieses Mal aus.

Fazit: Der neue MCU-Spider-Man kann den starken Eindruck seines Kurzauftritts in „The First Avenger: Civil War“ auch in seinem ersten Solo-Abenteuer voll bestätigen. Tom Holland bringt eine ganz andere Art von Energie in die Rolle ein als vor ihm Tobey Maguire oder Andrew Garfield – und das ist auch gut so. Dass der britische Nachwuchsstar nach „Avengers 4“ und dem dann anstehenden Ausstieg vieler etablierter Avengers-Darsteller DIE zentrale Rolle im MCU einnehmen soll, muss einem nach „Homecoming“ jedenfalls definitiv keine Sorgen mehr machen.
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Kommentare

  • HalJordan

    OK, das überrascht mich jetzt ein wenig, aber mit Komödien ist das so ´ne Sache. Die richtig starken Komödien gibt es mMn heute eh nicht mehr. Aber das führt zu weit. ;-) Richtig unsympathisch ist mir nur Hayden Christensen und bei den Damen Kristen Stewart. Sonst fällt mir spontan niemand ein, den ich nicht mag. OK, Kevin Feige mag ich ebenfalls nicht, allerdings ist der ja kein Schauspieler. ;-D

    Ich bin gespannt. Generell esse ich sehr gerne asiatisch, wobei das in Thailand sicherlich nochmal anders schmeckt, als hier in Europa. ;-)

    Auf jeden Fall. Mir fallen spontan noch ein paar andere Darsteller ein, die ich schon zitiert habe. Ob Heath Ledger als Joker oder Anthony Hopkins als Hannibal Lecter. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. ;-D

  • Sentenza93

    Nicht wirklich. :D Ich fand den ersten Teil schon sterbenslangweilig. Und ich finde Zach Galifianakis und Ed Helms einfach tierisch nervig und unsympathisch. Nicht nur die Rollen, die beiden auch generell irgendwie. Gut, kenne sie nicht persönlich :D, aber irgendwie stellen sich mir die Nackenhaare hoch, wenn ich einen von den beiden Kerlen, oder einen alleine, auf der Leinwand oder z.B. in Interviews sehe. Der einzige Kerl aus der Hangover-Truppe, den ich mochte bzw. mag ist Bradley Cooper. Der einzige Grund, warum ich die Filme geschaut habe und auch der, würde ich mal behaupten, der es weit gebracht hat von denen allen. Das auch verdient.

    Im Ausland wird immer probiert. :) Ich habe daheim auch Kochbücher mit Gerichten aus aller Welt. :)

    Ok, die DeNiro-Vorstellung ist bestimmt auch genial. :D

  • HalJordan

    Wieso, etwa kein Hangover-Fan? Also den ersten Teil mag ich sehr. Die Fortsetzung hatte immerhin Jamie Chung zu bieten. ;-D Über den dritten Teil hülle ich besser den Mantel des Schweigens. *lach*

    Ich habe eine Freundin in Thailand, die mir ein paar Geheimtipps zeigen möchte. Ich bin sehr gespannt. Danke schonmal für den Tipp. Gutes Essen ist die halbe Miete. ;-)

    Das kann ich mir vorstellen. In so einer Situation fängt glaube ich jeder mit dem Lachen an. Wenn nicht, sind diese Personen bereits tot. ;-) Mir sollte auch niemand beim Putzen zu sehen. Wie oft ich im Bad schon einen auf Robert DeNiro aus "Taxi Driver" gemacht habe ("are you talking to me?"). ;-D

  • Sentenza93

    Hör mir auf mit diesen Filmen. :D
    Einmal bisher, und das war Bangkok. Geh zur Riverside, ein Restaurant jagt das nächste Restaurant. Und sind alle mindestens gut. :)

    Kann auch sein, dass "Prometheus" irgendwo anders war. :D

    Meine Freundin kam mal nach Hause, kriegt einen tierischen Lachkrampf (ich hab sie erst gar nicht registriert), weil ich beim Putzen ungefähr so agiert habe, wie Robin Williams in "Mrs. Doubtfire", Stichwort: "Dude (Looks Like A Lady)". :D
    "Gitarrespielen" mit dem Bodenwischer, bei lauter Musik. :D
    Ja, auch im Urlaub, ich hab irgendwie immer Feuer unter'm Arsch.

  • HalJordan

    OK, warst du schön öfters in T-hailand (Anspielung erkannt? ;-) Kannst du ein paar Ecken empfehlen? Aktuell ist Bangkok, Krabi und evtl. Hua Hin geplant. :-)

    Eine "Prometheus"-Kritik habe ich in deinem Profil nicht gefunden. Dafür hast du den ersten "Hobbit", "Der König der Löwen", "Hangover" und die "Avengers" bewertet. Möglicherweise meinst du etwas anderes. ;-D

    Das klingt doch alles sehr ordentlich. Im Prinzip ist es egal welche Richtung man einschlägt, solange einem die Arbeit Spaß macht. Übrigens kann ich das sehr gut nachempfinden. Ich brauche auch immer etwas zu tun. Selbst wenn ich Urlaub habe, wird mal drei Tage ausgemistet o. Ä. ;-)

  • Sentenza93

    Thailand ist ganz schön. Wird Dir gefallen. :)

    Ah, ok. Ja, ist lange her. Die würde ich auch wahrscheinlich nochmal überarbeiten. Prometheus habe ich recht gut bewertet, meine ich, nach mehrmaligem Schauen würde ich den tiefer setzen. :D Da wurde ich von Scott's visuellem Talent erschlagen. :D

    Ja, ist bzw. war halt so eine Phase "Wer bin ich? Was will ich?".
    Und es schadet nicht Vieles mal gemacht zu haben. Ich kann meine Steuererklärung machen, aber auch meine Wohnung alleine renovieren und Möbel aufbauen. ;D
    Ich bin ein Mensch, ich brauch immer was zu tun. So schön Urlaub auch ist, auch wenn man oft mal über die Arbeit herzieht, ohne geht auch nicht. :)

  • HalJordan

    So vielversprechend es auch wieder wäre nach London zu fliegen, sind zunächst einmal andere Urlaubsziele dran. Wenn alles kappt, geht es nächstes Jahr erstmal nach Thailand. ;-)

    Glaube wir reden gerade aneinander vorbei. ;-) Mit "richtig" meinte ich eine Userkritik zu ´nem Film zu verfassen. Als ich mal auf dein Profil geklickt habe, ist mir aufgefallen, dass du in der Vergangenheit Kritiken geschrieben hast, also inkl. FS-Sternebewertung. Das meinte ich. ;-)

    Ja, vielseitig kann man wohl sagen. Dabei habe ich meinen Zivildienst in einer Einrichtung für schwererziehbare Kinder oder das Berufskolleg für Technik und Medien unterschlagen. ;-)
    Deine Liste hört sich allerdings auch mehr als vernünftig an. ;-D

  • Sentenza93

    Dann wird es Zeit. Abflug. ;)

    Naja, was heißt "richtig". Ich setze gern unter manche Filme meinen Senf drunter oder diskutiere bei Artikeln zu den jeweiligen Filmen. Aber wirklich irgendwann mal komplett, zu Story, Cast etc., sprich professionell, werde ich glaube ich mal anfangen. Wenn ich einmal im Fluss bin, kann ich Stunden damit zubringen. :)
    Dunkirk war allein von der Soundkulisse her pure Gänsehaut.

    Ok, also ein vielseitiger Mensch.
    Gott, bei mir, lange Liste. Ich war schon, selbst zu Schulzeiten nebenher, Regalauffüller, hab in einigen Lagern ausgeholfen, ein - und ausgeräumt, Warennannahme etc., Ausbildung als Groß - und Aussenhändler, in einer Spedition gearbeitet, Paketdienstfahrer, bald nochmal eine Ausbildung --> Beamtenanwärter.

    Unkraut vergeht nicht. ;D

    Das stimmt. :)

  • HalJordan

    Das klingt doch super. Ich war schon ewig nicht mehr in London. Genauer gesagt ist das schon über 15 Jahre her. ;-)

    Ist gut. Schon mal darüber nachgedacht wieder "richtige" Kritiken zu schreiben? "Dunkirk" hat mir sehr gut gefallen, allerdings hätte ich dem Film womöglich auch keine 5 Sterne gegeben. War nach dem Kinobesuch auf jeden Fall erstmal mächtig erschlagen.

    Bei Harrelson muss unmittelbar an seinen überragenden Auftritt aus "Zombieland" denken. Ich sage nur, "Bill F*cking Murray". ;-D Selbst heute kann ich mich noch unglaublich über diese Szene amüsieren. *lach*

    Klar kannst du fragen. ;-) Ich arbeite im Weiterbildungsbereich. Gemeinsam mit diversen Dozenten kreiere ich bestimmte Maßnahmen, organisiere und betreue die verschiedensten Kurse in den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Weiterbildung braucht jeder. Gerade in der heutigen Zeit. Deshalb ist das auch ein Thema, das nie langweilig wird. Was machst du so?

    Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es die Seite nicht mehr geben würde. ;-D

    "Wichtig" ist natürlich relativ. Der Pepper Potts-Artikel z. B. ist alles andere, als wichtig. Meldungen über den Joker schon eher. ;-)

  • Sentenza93

    I'm amused. :D
    London war super. Gestern Abend endlich daheim angekommen. Ich liebe mein Bett. :D

    So, Baby Driver steht noch an, Dunkirk hab ich gesehen. Setze mich die nächsten paar Tage mal an eine Kritik. Punktzahl: 9/10. Für die 10 hat mir ein kleines bisschen gefehlt.

    Jup, Harrelson hat einfach was. Ich haue mich heute noch weg, wenn ich beim Zappen mal auf "Die Wutprobe" hängen bleibe und er als Galaxia auftaucht. Der Film ist Durchschnitt, aber allein dieser Auftriit, auch später als Gary im Stadion, ist der Hammer. :D

    Viel unterwegs? Darf man fragen, was genau Du machst? :)

    Ja, die Seite lebt noch. :) Habe gerade meinen Senf zur Joker-Origin abgegeben und bepisse mich immer noch vor Lachen über den Artikel zur Rückkehr des "Fan-Lieblings" Pepper Potts in Avengers 4: :D

    Sonst noch was Wichtiges an Artikeln gekommen? :)

  • HalJordan

    Yep und der lohnt sich richtig. Auch wenn es sich bei "Baby Driver" um einen etwas anderen Edgar Wright-Film handelt, der Film ist klasse und die Blu-ray mit doppeltem Soundtrack bereits vorbestellt. ;-)

    Mir geht es genauso. Ich mag Woody Harrelson ebenfalls und freue mich über jeden Film, in dem er mitspielt. Auch wenn die Rolle manchmal noch so klein ("Die Tribute von Panem-Reihe") oder abgef*ckt ("Zombieland") sein mag. ;-D

    Das ist wohl wahr. Fast wöchentlich ist bei mir Tetris angesagt und ich rede hier ganz sicher nicht vom Gameboy-Spiel. ;-D

    Mach dir da mal keine Gedanken. Es wird hier wohl wieder den "üblichen Wahnsinn" geben. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. *lach*

  • Sentenza93

    Hilfe! Baby Driver ist ja auch noch fällig. :D

    Zu Woody Harrelson schon mal kurz: Den Mann sehe ich immer gern, und auch hier enttäuschte er nicht. Im Gegenteil. :)

    Danke, jetzt steht gerade noch Packen an. Aber wir haben ja alle früher Tetris gespielt. ;D

    Reißt die Seite vor lauter Comicnews, die wahrscheinlich kommen, nicht ein. ;) :) Will am Dienstag kein Schlachtfeld vorfinden. :D

  • HalJordan

    Hello again,

    lustig, dass du das sagst. Ich habe erst kürzlich mit meinem Dad die Teile 1 und 2 nochmal angeschaut. "Revolution" hatte er zuvor noch nicht gesehen und nach Ende des Films war er hellauf begeistert. ;-) Ja, "Surival" fand ich ebenfalls sehr stark. Bin gespannt, was dir besonders gut gefallen hat. Ein großer Pluspunkt war in meinen Augen Woody Harrelsons Charakter, der keinen 08/15-Bösewicht verkörperte. Und Andy Serkis als Cesar war wieder eine absolute Wucht. Mir fallen einige Dinge ein, die mir besonders zusagten.

    Das kenne ich. ;-) So ging es mir ganz lange mit "Homecoming". Da ich seit ein paar Tagen Urlaub habe und das Wetter letzte Woche nicht mitspielte, war ich drei Tage lang in Folge im Kino. Vergangenen Donnerstag habe ich "Baby Driver" gesehen, Tags darauf "Surival" und am Samstag bin ich in das nächste IMAX-Kino gefahren, um mir "Dunkirk" anzusehen. Der bis dato untypischste Nolan-Film, das ist jedoch nicht negativ gemeint. Ein tolles Filmerlebnis und ein Film, den man definitiv im Kino sehen sollte.

    Viel Spaß in London. :-)

  • Sentenza93

    Halli Hallo,

    "Survival" war ich mit meinem alten Herrn gucken, der mir damit ewig in den Ohren lag, wann wir endlich reingehen. :D War klasse. Ausführlich setze ich mich nächste Woche mal ran. :)

    Bin ab Freitag ein paar Tage in London und werde mir "Dunkirk" da mal, wenn ich Zeit finde, zu Gemüte führen. :)

    Wollte eigentlich schon längst drin gewesen sein, aber irgendwas kommt ja immer noch dazwischen. :D

  • HalJordan

    Als ich Tom Holland in seinem ersten Solo-Abenteuer sah, musste ich auch sofort daran denken, wie sehr du ihn bei "Civil War" doch "mochtest". ;-D Ich finde, er hat sich wacker geschlagen, auch wenn ich den Six-Pack bei ´nem Teenager übertrieben fand. Ach ja und Marisa Tomei ist tatsächlich heiß. Das dachte ich mir schon bei "The Wrestler". ;-)

    Da kann ich nur zustimmen. Bei Peter und Tante May dachte ich mir ein paar Mal. OK, die zwei gehen zusammen essen und quatschen über belangloses Zeug und das ist alles?!? Das Zusammenspiel mit Ned hat mich weniger genervt, als das fehlende Love Interest. Ja, es gab Liz und mit Michelle wurde zumindest etwas angeteast, aber das war viel zu wenig, um glaubhaft eine Beziehung zu verkaufen. Auch in den Amazing-Filmen war das sehr viel glaubwürdiger. Ich weiß, es gibt Leute, die brauchen so ein Love-Interest nicht. Zu Spider-Man gehört das nun einmal dazu. Schließlich wünscht sich jeder mit seiner großen Liebe zusammen zu kommen und daher gehört diese Seite nun mal zu Peter Parker.

    Auch hier muss ich dir beipflichten. Einen wirklich besonderen Moment gab es nicht. Ich fand allerdings auch die Kameraarbeit enttäuschend. An verschiedenen Stellen wirkte der Film eher wie ein Pflichtprogramm, anstatt eines Wunschprojektes. Selbst die Szene, in der Spidey seine Schulklasse retten kann, indem er den Aufzug stoppt, hatte nicht diese Intensität der restlichen Spidey-Filme.

    Spider-Man gehört mit zu meinen liebsten Marvel-Charakeren. Das war schon immer so. Einfach weil Peter Parker ein stinknormaler Typ ist, mit dem man sich sofort identifizieren kann. Umso enttäuschter bin ich darüber, dass genau das eingetreten ist, was ich befürchtete. Keaton war klasse, keine Frage. Der Rest dagegen war eine Enttäuschung. Irgendwann werde ich mir den Film im Heimkino ein zweites Mal anschauen, aber insgeheim wünsche ich mir, man hätte TASM 2 fortgesetzt.

    Hast du bereits "Survival" und "Dunkirk" gesehen?

  • Sentenza93

    Bei dem Film ist eigentlich genau das eingetreten, was ich mir nach CW und allem vorherigen Material zu Homecoming gedacht habe, sprich Trailer etc.! Michael Keaton ist fantastisch, Rest meh. :D Wobei Tom Holland nicht mehr ganz so nervig war, trotz offensichtlich mehr Screentime. ;D
    Und Maria Tomei ist heiß, aber das ist ein anderes Thema. ;D

    Hier hat einfach irgendwie ein emotionaler Kern gefehlt.
    Und fehlende "Magic Moments". Was ich mit diesen Momenten meine, kommt später.
    Die Beziehungen der Charaktere zueinander waren irgendwie nur oberflächlich. Peter und May? Ja, seine Tante, das war's. Eine Rosemary Harris als May war Tante, moralische Stütze, hat ihn aufgebaut, ihn selbst in eigener Geldnot noch finanziell unterstützt, hat ihm Ratschläge gegeben, sich Zeit für ihn genommen.
    Peter und Ned? Ja, hängen ab, Ende. Maguire und Franco habe ich die Freundschaft sofort abgekauft. Selbst Mary Jane, von ihrem Charakter in den Filmen mag man ja halten, was man will, aber selbst sie...die Chemie stimmte. Peter und Liz, Schuljungenschwärmerei. Onkel Ben, seine Ermordung mussten sie nicht zeigen, aber wenigstens mal eine Erwähnung, Fehlanzeige.

    Magic Moments: Ich meine einfach Gänsehautmomente, oder auch "F*ck yeah"-Momente. :D
    Davon habe ich in jedem MCU-Film, selbst in Thor 2 und Iron Man 3 mindestens einen gehabt. Selbst beim DCEU, BvS. :) Vor allem in Raimi's Spidey-Trilogie. Hier, keiner.
    -Thor 2: Thor greift sich Jane und reist mit ihr nach Asgard. Kurzer Moment, aber ich mag z.B. den Soundtrack in der Szene. Und man fühlt sich so wie Jane, man sieht bald eine tolle Welt.
    - Iron Man 3: Die "House Party" kommt im Finale angeflogen. "Sind das...?" "Ja." :D Auch da dann noch die Musik.
    -BvS: Der Prolog mit Bruce.
    - Raimi's Filme: Wenn sich Spidey generell durch die Häuserschluchten schwingt, Mary Jane rausfindet wer er ist, der Kampf mit dem Green Goblin an der Brücke und dann in dieser Ruine. Der Kampf am Tower und dann der Zugkampf mit Doc Ock. May's Heldenrede im zweiten Teil.
    Oder einfach auch, wenn sich Spidey sein Kostüm wiederholt..."ICH WILL SPIDER-MAN!!!!"...und dann diese Transition mit dem Zeitungsartikel und zu Elfman's fantastischem Score Richtung Ock durch die Häuserschluchten.

    Bei Homecoming leider Fehlanzeige. Die Autofahrt-Szene war zwar klasse, aber auch das war kein so richtiger F*ck Yeah-Moment.
    Nicht jeder Film brauch ein Finale mit dutzenden kaputten Gebäuden etc., darf auch gerne ein persönlicher Showdown sein, aber solche Momente wie oben beschrieben, gibt es selbst bei persönlicheren (Comic-)Filmen.

  • HalJordan

    Ich habe "Homecoming" endlich gesehen und ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite gab es mit Michael Keaton den besten MCU-Schurken seit Loki. Auf der anderen Seite wurde eine Menge Potential verschwendet. Der Film fühlte sich nur geringfügig wie ein "echter" Spider-Man Film an. Diese Mischung aus Coming-of-Age-Story und Superhelden-Bestimmung wollte nicht so richtig zusammenpassen. Tom Holland gefiel mir besser, als in seinem umjubelten Auftritt bei "Civil War". Die überzeugendste Performance ging dennoch an Michael Keaton. Der in der FS-Kritik angesprochene Twist, sorgte tatsächlich für mehr Intensität. Dafür vermisste ich zahlreiche Figuren und RDJ schadete dem Film mehr, als das er ihm nützte. Irgendwann werde ich mir den Film noch ein zweites Mal anschauen, aber nach erstem Eindrück verdient der Film die 4 Sterne nicht. Aufgrund diverser Umstände würde dieser Spidey-Film bei mir wohl 3 Sterne erhalten und das sage ich, obwohl ich schon immer etwas für Spider-Man übrig hatte und ich mir mehr erhoffte. Schade!

  • Fain5

    Ach und an alle Leute die mit Kinderkram ankommen: Ich war selbst 15 als der erste Spider Man raus kam. Wie lange ist das jetzt her? Die heutigen 15 jährigen haben auch ne andere Kultur. Ist nun mal so. Will nicht wissen, wie Erwachsene damals sich über den Typen im Green Goblin Anzug lustig gemacht haben. Das Problem ist eher, wie schon beschrieben, dass die emotionale Tiefe fehlt.

  • Fain5

    Haha die Teeniekultur kritisieren nur um sich dann als Hipsterfan zu outen :D Nee lass mal stecken.

  • Fain5

    Ich weiß nicht der Film ist nicht schlecht und Holland und Keaton machen ihre Arbeit mehr als gut aber irgendwie wollte bei mir der Funke nicht überspringen. Kann vielleicht sein, dass ich Spider Man eher alleine mag als als Teil des Avenger Universums.

  • Sentenza93

    Bei PDA: Survival und Dunkirk sind die Plätze im Kino schon gebucht. Freu mich wie Bolle. :)

    Bei Stress können wir uns die Hand geben, wobei, mittlerweile zum Glück wieder etwas weniger. :) Die letzten zwei, drei Wochen Dienstreisen, Schulungen und Krankenhausbesuche waren genug.

    Bin, auf jeden Fall mal, auf Dein Urteil gespannt. :)

  • HalJordan

    Vielen Dank für den Hinweis. ;-)
    Sentenza93

    Ich muss dich leider enttäuschen. Bislang habe ich "Homecoming" noch nicht sehen können. Bin derzeit beruflich sehr eingespannt und habe auch privat "Freizeit-Stress". *lach* Sobald es wieder ein wenig ruhiger wird, hole ich den Film nach. Und dann berichte ich gerne. ;-) Mein Bruder nervt mich übrigens bereits sein Tagen damit den Film im IMAX-Kino sehen zu wollen, für mich reicht allerdings eine "normale" 2D-Sichtung. ;-) So "wichtig" ist der Film nun auch wieder nicht. ;-D

    In jedem Fall sollte ich mich sputen. Die VÖs von "Dunkirk" und "Planet der Affen: Survival" stehen bei uns unmittelbar bevor. Beides Pflichttermine!

  • Joachim K.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich bin wohl zu alt geworden für Marvel-Filme. Diese Aneinanderreihung von Slap-Stick einlagen und "coolen" Sprüchen auf Baywatch- oder 21 Jump Street - Niveau waren wirklich anstrengend. Tante May war lediglich da um Milf-Witze und Anspielungen zu reißen. Peter Parker mit seinem besten Freund Ned haben jegliche Nerd-Klischees samt Phrasen runtergedroschen und bedient. So stellt sich Marvel also die Zielgruppe vor 15-Jährigen vor, die auf Superhelden stehen?
    Wie niman7 schon geschrieben hat, der Film gehört auf Nickelodeon, direkt hinter Spongebob.
    Langsam übertreibt es Marvel mit der Comedy in ihren Filmen. Ein wenig Ernsthaftigkeit hätte wirklich gut getan.
    Mein Favorite bleibt "Amazing Spiderman" mit Andrew Garfield.

  • Sentenza93

    Jup, geschenkter Gaul und etwas Hoffnung, dass ich beim zweiten Mal etwas zufriedener bin. :D

    Ich hoffe, er liest das hier oder unter dem anderen Artikel. Will wissen, ob wir uns einig sind. :D

  • Sentenza93

    Ja, etwas private Probleme. Aber geht wieder. :)
    Sollte jetzt wieder mehr zum Schreiben kommen.

    Filme, bei denen ich noch Potential sehe, ja, denen gebe ich eine zweite Chance. Vor allem, wenn man sie bezahlt bekommt. ;D
    Wettschulden sind Ehrenschulden. ;D

  • Sentenza93

    Das war irgendwie nicht wirklich so gut. Ein fantastischer Michael Keaton, ein paar nette Szenen, aber sonst...?
    Tante May war verschwendet, einige andere Nebenfiguren haben kaum Raum bekommen, visuell war er nicht überragend (manche Szenen sahen erschreckend billig aus). Tony Stark war zwar nicht so viel zu sehen, wie anhand der Trailer etc. zu vermuten war, aber trotzdem haben sie da ganz knapp den "Zu viel"-Punkt überschritten. Und tut mir leid, der Mann ist ein Arsch. ;D Mal ehrlich, macht Marvel das mittlerweile mit Absicht? In CW der, ich nenne ihn gerne, "Iron Hypocrite" ;D, hier ruiniert er wieder das Leben von jemandem, aber trotzdem soll er sympathisch rüberkommen?! Zwei Jungs im Kino, nach dem Abspann: "Stark ist so cool." Ja, ich fände es auch cool, wenn mich wer in den Ruin treibt...nicht. :D Werde ihn am Wochenende nochmal mit Freunden schauen, aber mein erster Eindruck, das war nicht so toll. Aktuell mein "unliebster" MCU-Film, hinter "Thor 2" und "Iron Man 3", welche ich trotzdem ein gutes Stück besser finde. In CW fand ich Tom Holland nervig wie Sau, in seinem Solofilm jetzt lustigerweise nicht mehr so sehr, aber an manchen Stellen hat man echt gemerkt, dass sich so kein Teenager benehmen würde. Gut, liegt auch am Drehbuch, nicht nur an ihm, aber bis jetzt, bin ich von ihm als Spidey noch nicht so überzeugt. Ich brauche manchmal zwei Versuche oder mehr, bis mir ein Film wirklich zusagt, deswegen weiß ich nicht, ob er vielleicht in der Wertung wenigstens noch etwas steigt, aber bisher...nunja.
    Und bitte, keine Verbindung zu dem Kram, den Sony jetzt vorhat. BITTE NICHT!! Das wäre der Todesstoß.

    Die beste Sache, wie gesagt....Michael Keaton. Ein toller Schurke.

  • niman7

    Der Film hat für mich Nikelodeon Niveau.

  • HalJordan

    Absolut. Man kann von Snyder halten was man möchte, aber genau SOLCHE Szenen sind seine Stärke. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich mir dieses Intro schon angesehen habe. Es ist einfach perfekt. Die Kamera, die Musik, die Bilder. Das alles war auf einem verdammt hohen Niveau. Für mich das beste Intro einer Comic-Verfilmung seit langer Zeit.

  • Silvio B.

    Ich bin absolut deiner Meinung.
    Der Prolog bei BvS ist für mich DER Anfang schlechthin. Egal was man von dem Film hält, diese Szene ist perfekt. Kamera, Musik, die Credits dazu...und sogar das 3D...einfach genial. Und wie du schon sagst, es führt Batman ohne große Schnörkel ein.

  • Silvio B.

    Welche Werbung?

  • Armin D.

    Offtopic: Findet es noch jemand immer etwas seltsam, wenn bei einer Filmkritik dann (zufällig) genau auch der bewertete Film in der Kopfleiste und/oder an den Seiten heftig beworben wird? Klar ist das Zufall, da die Werbeeinblendungen ja aus einem "Topf" gezogen werden, trotzdem bin ich dann immer skeptisch, wenn es aussieht wie: "Und die Filmstarts-Kritik von "Spider-Man" wird Ihnen präsentiert von "Spider-Man".

  • HalJordan

    Es geht doch nicht NUR um den Spinnenbiss. Es geht auch um die emotionale Komponente, sprich wer weiß evtl. von seinen Fähigkeiten und was ist mit dem guten Onkel Ben in DIESER Interpretation geschehen.

  • TresChic

    Ookay dann bitte teilt euren Nachbarn mit, dass Spidy von einer Spinne gebissen würde LOL....

  • HalJordan

    Es MUSS ja keinen x-ten Reboot geben, jedoch bin ich hier voll und ganz bei Sentenza93. Angeblich sollen wir hier ja auch einen etwas anderen Spidey zu sehen bekommen. Warum also nicht KURZ auf seine Vergangenheit eingehen? Ein plumpes, es ist halt so, weil wir es schon kennen ist mir zu wenig.

    Ich weiß, dass es hier etliche User gibt, die mit Zack Snyder als Regisseur nicht viel anfangen können. Man mag auch von BvS halten, was man möchte, aber der kurze Prolog mit Darstellung des jungen Bruce Wayne hätte nicht besser ausfallen können. Parallel mit der Einblendung der Credits wurde Batflecks Vorgeschichte erzählt. Kurz, knapp und ohne wieder ALLES bis ins kleinste Detail zu erläutern.

  • HalJordan

    In der bereits angesprochenen Review von Chris Stuckmann wurden die Regie-Qualitäten von Jon Watts kritisiert. Zumindest war die Rede davon, dass auch epische Aufnahmen in "Homecoming" Fehlanzeige wären. Also überzeugend klingt anders. ;-) Die Zugszene war genial, keine Frage. Für meine Begriffe kommt allerdings der letzte Spidey-Film von Webb auch zu schlecht weg. So mies, wie der Streifen teilweise gemacht wurde, war er definitiv nicht. Und auch dieser Film hatte eine richtig geniale Action-Szene. Der Showdown zwischen Spider-Man und Electro am Times Square war bombastisch. :-)

    Ist doch schön, wenn wir uns bei Hollands Spidey einig sind. Das kommt schließlich im Superhelden-Bereich nicht oft vor. *lach*

    Eine klassische Origin-Story muss es ja auch nicht mehr geben. Batman ist ja das beste Beispiel, wie man eine Figur in ein Filmuniversum einführen kann, ohne sie wieder von A-Z erklären zu müssen.

  • TresChic

    Ich fühlte mich als Fan schon beim reboot mit Garfield bestraft, als die tatsächlich die Geschichte nochmal erzählt hatten. Verstehe ich ja, wenn 20 Jahre dazwischen liegen. Ich hoffe, es kommt nie wieder ein reboot. Gib den Unwissenden das nächste Mal dein Handy mit dem Wiki Artikel :-P

  • Sentenza93

    Das war doch sogar Teil meiner Aussage. :D

  • Sentenza93

    Du hast meine Aussage richtig gelesen, oder? Ein Satz reicht doch vollkommen. Und ja, sie mag eine von 0,001% sein, aber es wissen eben nicht 100%. ;P

    Das mit Ben, ok, kann ich noch durchgehen lassen, dass Spidey auch einfach so Gutes tun will, in Ordnung. Nur für die Kräfte halt ein Satz.

  • TresChic

    na wenigstens bist du ehrlich und siehst deinen Mist ein. Das ist selten. Daumen up.

  • TresChic

    Du willst uns veräppeln oder? Wir haben jetzt ZWEI MAL die Geschichte durchkauen müssen. Geile Toby McQuire Streifen (ok, der dritte geht so..) und dann kam Taugenix Garfield und es gab einen REBOOT...nochmal den ganzen Kram aus Teil 1 mit Tobey...und jetzt sollen wir nochmal erfahren warum, weshalb??...Alter, bitte nicht, dann sollen sich die Leute die alten Filme anschauen oder Comics mal lesen. Es soll endlich mal vorwärts gehen. Seit Garfield tritt Spiderman auf der Stelle. Willst du noch ein drittes Mal Erklärungen für seine Kräft etc?! Deine erwähnte Mutter ist 0,001 % von den Leuten, die es nicht wissen.

  • sdli93

    Da schließe ich mich sofort an. War die Liebesgeschichte in den ersten drei Filmen zwar präsent, aber gut über eben die drei Filme verteilt, hab ich den letzten (TASM2) irgendwann ausgemacht. Das ging einfach gar nicht. Meine Angst diesen Neustart hier betreffend scheint sich aber dennoch zu bewahrheiten - ein Profilloser total cooler Teenager mit Hightech Suite und massenweise flacher One-linern ... Nope - wird wohl nicht im Kino geschaut.

  • Alfred Jodocus Kwak

    Ich fand ihn deutlich zu präsent, mir ging er auf die Nerven.

  • TresChic

    ...der Kampf mit Falcon...

  • Sentenza93

    Falcon kam kurz drin vor, in der Mitte und am Ende.
    Sokovia wurde nur mal erwähnt.

  • Sentenza93

    Solange die Action generell überzeugt, kann ich noch damit leben. Wobei, sowas wie die Zugszene damals, gibt es auch nur alle Jubeljahre mal wieder. :)
    Wäre es super, wenn die irgendwann mal Konkurrenz bekommt.

    Also das glaub ich auch nicht, bis ich ihn sehe. Also die ersten beiden Teile von Raimi waren absolut klasse, vor allem der zweite Teil, also ob der Film hier mithalten kann? Abwarten.
    Bei dem Auftritt von Spidey/Holland in CW, auch vollste Zustimmung. Lowlight ist ein schönes Wort dafür. :D Meine Hoffnung ruht auch auf Keaton, mein Hauptgrund den Film zu sehen. :)

    Ich hoffe nur auf eins: Eine klassische Origin dürfen wir hier ja nicht erwarten, ich hoffe aber das Ben und/oder der Spinnenbiss, sei es auch nur ein Satz, reicht ja, wenigstens mal erwähnt werden. Dass ihn z.B. sein bester Freund fragt, woher er die Kräfte hat. Weil einfach davon auszugehen, dass das eh jeder weiß, wäre faules Filmemachen. Sicher, der Großteil weiß es, aber halt nicht alle. Ich erinnere mich noch an den Kinobesuch für CW. Da saß neben mir ein Junge mit seiner Mutter und als Peter dann zu Tony meinte: "Seit das passiert ist, was passiert ist...", hat sie ihren Sohn direkt gefragt: "Was ist denn passiert? Entführt und Experimente an ihm durchgeführt? Aliens?" etc. etc.!

  • WhiteWalker

    In Ant-Man kam doch kein einziger Avenger vor. Da hat man nur den Kampf über Sokovia gesehen.

  • TresChic

    Ihm einen HiTech Anzug zu verpassen ist das Schlimmste was sie machen konnten. Das hat nichts mehr mit Speiderman zu tun. :(

  • TresChic

    Ant Man....der Trend geht dazu über...leider

  • Jimmy V.

    Ist Tony Stark denn gut platziert? Das fehlt mir irgendwie etwas im Review. Ansonsten gut geschrieben und für das MCU insgesamt sinnig ausgerichtet.

  • Hans H.

    Ich hoffe nur, es wird nicht so ein Kalauer-Gewitter, wie es in Civil War angekündigt wurde. Ich erhoffe mir auch ein wenig Ernsthaftigkeit.

  • HalJordan

    Das alles liest sich in etwa so, wie ich es erwartet hatte. Der Film scheint, wie bereits Chris Stuckmann in seiner Review beschrieb, nicht über DIE besonders herausragende Actionszene zur verfügen, was ich schon ein wenig enttäuschend finde. Gerade bei Spider-Man gehört das für mich einfach dazu. Wie CP schon richtig schrieb, besaßen vor allem Raimis zweiter Spidey-Film und Webbs "Amazing Spider-Man 2" jeweils so eine grandiose Actionsequenz. Noch wichtiger ist natürlich die Geschichte, aber auch hier scheint man keine "Offenbarung" im Superhelden-Bereich zu liefern.

    Der beste Spidey Film seit Raimis "Spider-Man 2"?! Ich bleibe skeptisch, vor allem da Hollands kurze Auftritte bei "Civil War" völlig übertrieben gefeiert wurden und das obwohl Spider-Mans Auftritte in besagtem Film für mich die Lowlights in einem sonst sehr guten Film waren. Einzig auf Michael Keaton als Vulture freue ich mich sehr. Bei Tom Holland bin ich noch verhalten, lasse ich mich allerdings gerne vom Gegenteil überzeugen.

  • TresChic

    Gott sei Dank keine große Verbindung mit den Avengers. Davon haben wir schon genug. Es muss wieder der Trend zu Solofilmen gehen, ohne dass hier und da noch 3-5 Avengers in Massenszenen beim Kämpfen teilnehmen, das ist so durchgekaut.

  • Alfred Jodocus Kwak

    Ach ja, es kam also doch, wie es kommen musste: Das MCU hat Spidey einfach nicht gut getan. :-(

    Ich bin von klein auf ein riesiger Fan vom Wandkrabbler, habe seine Comics (bin in der Mid-90s-Ära von Ben Reilly und der Klon-Saga mit Die Spinne großgeworden) verschlungen und Jahre später natürlich auch die Filme von Sam Raimi geliebt, allen voran Teil 1 und den nur minimal schwächeren zweiten Teil. Teil 3 und TASM 2 krankten halt am Baddie-Overkill und beide TASM-Filme an mittelprächtigen Drehbüchern und der Wiederaufwärmung einer altbekannten Entstehungsgeschichte, aber weder Raimi noch Webb vergaßen den Kern von Spider-Man und seinen Abenteuern, praktisch das Herz und die Seele der Spidey-Saga: Peter Parker.

    Von Jon Watts und den acht (!) in den Credits genannten Drehbuchautoren (6 Screenplay, 2 Story) kann ich das leider nicht behaupten. Das Problem ist: Ihre Geschichte um Peter Parker ist uninteressant und ihre Entwicklung der Figur enttäuschend oberflächlich. Auf Peter Parkers Hintergrundgeschichte wird hier gänzlich verzichtet, man geht ähnlich wie im Fall von Bruce Wayne/Batman in Batman v Superman einfach davon aus, dass die Zuschauer ja bereits aus den Comics oder den letzten Filmen mit seiner Vergangenheit, dem Tod seiner Eltern und dem Onkel Bens vertraut sind. Kein einziger Moment wird diesen tragischen Geschehnissen gewidmet, was dazu führt, dass Peter einfach nur wie ein stinknormaler, nerdiger Schüler daherkommt (der gerne mit Star-Wars-Lego spielt). Und das ist er eben nur an der Oberfläche. Watts und Co. scheinen sich mit dieser Oberfläche allein zu begnügen und das hat Homecoming für mich zu einem erstaunlich langweiligen, herz- und seelenlosen Erlebnis gemacht.

    Es gibt so viele Dinge, die mir hier nicht geschmeckt haben: Tante May wird mehr als Comic Relief denn als wichtigster Familienmensch in Peters Leben verheizt und kommt nur wenige Minuten im Film vor. Auf eine Liebesgeschichte, für mich ein wichtiger Teil in allen bisherigen Spider-Man-Filmen, wurde hier weitestgehend verzichtet - Mary Jane wird ganz am Ende so nebenbei und völlig lieblos eingeführt (und könnte kaum weiter von der Vorlage entfernt sein). Ben Parker wird als Mentor durch niemand geringeren als Tony Stark ersetzt! Denn klar, das hat Spider-Man gebraucht: mehr Zynismus & Sarkasmus a la Iron Man. Super. Und dann wird er von ihm zu allem Überfluss auch noch mit einem High-Tech-Suit ausgestattet, der mit ihm redet. Da kann ich mir auch gleich Iron Man ansehen, da erwarte ich auch gar nicht erst warmherzige Momente oder echte Gefühle. Aber in einem Spider-Man-Film tu ich das sehr wohl. Und als ob das noch nicht genug wäre: Selbst Action und Inszenierung lassen zu wünschen übrig. Auf atemberaubende Stürze in die Straßenschluchten Manhattans wartet man hier vergeblich. Und auch Michael Keatons Vulture ist trotz der soliden Darbietung vom Birdman aufgrund des auf Safeplay pochenden Skripts ganz schnell wieder vergessen. So wie der ganze Film.

    Mehr dazu schon bald in der 25. Folge meines Podcasts Kinokost, in der ich neben Spider-Man: Homecoming u. a. auch noch über Planet der Affen 3 und Atomic Blonde palavern werde. Hört mal rein. :-)

  • Rex_Kramer

    Was ist denn mit der "gewissen herausgestellten Weltschwere" vom Garfield-Spiderman gemeint? Kam er euch zu melancholisch vor? Habe ich nicht ganz verstanden.

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