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23 Jahre nach "Jurassic Park": Haben CGI-Effekte endgültig ihren Zauber verloren?
Von Julius Vietzen — 30.06.2016 um 11:30
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Die Box-Office-Zahlen dieses Jahres legen den Verdacht nahe, dass Zuschauer immer weniger Lust auf bombastisches Spezialeffekte-Kino haben. Aber woran liegt das? Und kann Hollywood noch mal die Kurve kriegen?

Das hatte wirklich niemand auf dem Zettel: Am 28. Februar überraschten die Academy-Wähler alle Experten, als sie den Oscar für die Besten visuellen Effekte nicht wie üblich an ein megateures Blockbuster-Spektakel, sondern an eine verhältnismäßig kleine Independent-Produktion vergaben: Alex Garlands Sci-Fi-Drama „Ex Machina“ hat gerade einmal 15 Millionen Dollar gekostet.

Offenbar sind wir inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem die Academy-Mitglieder nicht länger bloß epische, sofort ins Auge stechende Schauwerte belohnen, sondern auch kleinere, nahtlos in die Filmwelt integrierte Effekte. Und damit sind die Industrie-Insider nicht allein…

… denn auch durchschnittliche Zuschauer lassen sich mit reinen CGI-Orgien oder bloßem Spezialeffekte-Gewitter immer seltener ins Kino locken, wie eine Vielzahl der amerikanischen Einspielergebnisse 2016 nahelegen: Zu einem Großteil aus dem Computer stammende Möchtegern-Blockbuster wie „Gods Of Egypt“, The Huntsman & The Ice Queen“, „Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln“, „Warcraft: The Beginning“ und zuletzt auch „Independence Day 2: Wiederkehr“ sind geradeheraus gefloppt, weitere CGI-Epen wie „X-Men: Apocalypse“ sind zumindest hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Aber woran liegt es, dass das Publikum offenbar die Lust am großen Spezialeffekte-Bombast verloren hat? Warum sorgt ein Zerstörungs-Epos wie „Independence Day 2“ nicht für Begeisterungsstürme oder wenigstens klingelnde Kassen, wo doch die Computereffekte seit dem ersten Teil immer besser geworden sind? Um sich den immensen Fortschritt in diesen 20 Jahren einmal wirklich vor Augen zu führen, muss man ja nur mal die optische Qualität von „Toy Story“ mit der von „Findet Dorie“ vergleichen. Am technischen Stillstand kann es also nicht liegen. Aber woran dann?

Offenbar haben Filmemacher einfach verlernt, Spezialeffekte so in Szene zu setzen, dass sie uns zum Staunen bringen. Zu Beginn der Computer-Revolution hat ein „größer, krachender, lauter“ noch ausgereicht, da ging es vor allem darum, die anderen in Sachen Gigantomanie zu übertreffen. Aber jetzt sind wir an einem Punkt, an dem technisch alles möglich ist – und wenn man jedes Bild am Computer erschaffen kann, dann braucht es wieder mehr Kreativität statt Größenwahn, um das Publikum trotzdem noch zu überraschen.

Doch statt CGI subtil und unaufdringlich einzusetzen, wo es Sinn macht, prahlen Filmemacher lieber mit teuren Computereffekten und binden sie dem Zuschauer so penetrant auf die Nase, dass er gar nicht anders kann, als all die kleinen Mängel zu bemerken. Und statt einzelne atemberaubende CGI-Momente sorgsam vorzubereiten und uns dann mit den einzigartigen Bildern zu verblüffen, wird das Publikum von der ersten Sekunde an mit Computereffekten bombardiert – und stumpft so schon vor dem Vorspann komplett ab.

Wo es keine Grenzen des technisch Machbaren mehr gibt, verliert das Geschehen schnell jede Erdung – und damit auch jeden Eindruck: Ein Legolas (Orlando Bloom), der den Rüssel eines sterbenden Olifanten heruntersurft oder eine kollabierende Steinbrücke hinaufspringt – das klingt auf dem Papier vielleicht nach coolen Momenten:

 

Aber es gibt da ein Problem: Während es gestaltwandelnde Riesenroboter („Transformers“) oder verschiedenfarbig leuchtende Lichtschwerter („Star Wars“) in der Realität gar nicht gibt und sich der Zuschauer deshalb auch nicht daran stört, wenn die Effekte aus dem Computer kommen, werden CGI-Effekte immer öfter auch für Szenen eingesetzt, die man früher mit einem herkömmlichen Stunt umgesetzt hätte – oder eben für Szenen, in denen quasi-menschliche Figuren Übermenschliches verbringen. Und so sind Legolas Angebereien nun zugleich nah an unserer Lebenswirklichkeit und doch irgendwie künstlich, was den Zuschauer eher irritiert als staunend zurücklässt.

Mal ganz abgesehen von Szenen, die trotz der heutigen Möglichkeiten eben nicht technisch perfekt, sondern physikalisch schlampig umgesetzt sind: Wenn etwa in „Terminator: Genisys“ der gealterte Terminator (Arnold Schwarzenegger) unter die Räder eines Schulbusses gerät und anschließend mehrmals von der Fahrbahn abprallt, wirkt er dabei fast wie ein Flummi.

 

In der „Terminator“-Fanszene gibt es erbitterte Diskussionen darüber, wie viel genau so ein Terminator eigentlich wiegt, aber eines ist doch völlig klar: Selbst ohne einen Doktortitel in Physik versteht jeder Zuschauer sofort, dass sich ein menschenähnlicher Körper (egal mit welcher Masse) nicht so verhalten würde wie in dieser Szene.

Aber nicht nur Arnie springt herum wie ein Flummi, auch die Kamera verhält sich dank der neuen Möglichkeiten, die CGI bietet, immer häufiger völlig unrealistisch und unterstreicht so die Künstlichkeit der Bilder. In „Das A-Team“ etwa stürzen sich Hannibal & Co. mit einem Panzer aus einem Flugzeug:

 

Stammt das nun aus dem Computer oder ist das echt? Eine eigentlich legitime Frage, immerhin stürzten sich in „Fast & Furious 7“ für eine ganz ähnliche Szene echte Stuntleute in echten Fahrzeugen vom Himmel. Aber im Fall von „Das A-Team“ ist die Antwort viel zu schnell gefunden: Während Hannibal & Co. Richtung Erdoberfläche rasen, dreht die Kamera von Mauro Fiore wilde Pirouetten, fliegt selbst durch feste Materie und zoomt am Schluss auch noch neckisch auf ein am Heck des Panzers befestigtes Schild mit der Aufschrift „How's My Driving?“. Spätestens hier dürfte auch der letzte Zuschauer mitgekriegt haben, dass der ganze „Spaß“ natürlich mal wieder nur aus dem Computer stammt.

Dabei hat Regiegroßmeister Steven Spielberg bereits anno 1993 vorgemacht, wie man CGI richtig einsetzt. In „Jurassic Park“ sind nur in 14 von insgesamt 127 Minuten Dinosaurier zu sehen und in nur vier Minuten davon stammen die Riesenechsen aus dem Computer. Aber weil Spielberg diese wenigen Minuten so perfekt inszeniert, käme wohl niemand auf die Idee, sich über einen Mangel an Dinos zu beschweren. Außerdem – und das ist noch viel wichtiger – verschlägt es dem Zuschauer auch heute noch den Atem, wenn Dr. Grant (Sam Neil) und Dr. Sattler (Laura Dern) ihren ersten Brachiosaurus zu Gesicht bekommen:

 

Und wenn der Tyrannosaurus Rex endlich in seiner ganzen Pracht zu sehen ist, dann ist das vor allem dank des minutenlangen Vorspiels (Stichwort: Wasserbecher) ein solch unglaublicher Gänsehaut-Moment. Die Szene wirkt auch nach mehr als 20 Jahre noch immer kein bisschen veraltet, was vor allem daran liegt, dass der dreifache Oscargewinner Spielberg geschickt mechanische Puppen und CGI mischt. Zudem hat er die Szene bewusst nachts und bei Regen angesiedelt, um etwaige Unzulänglichkeiten zu kaschieren. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht, statt sich blind auf die Effekte zu verlassen – denn selbst wenn man inzwischen jedes Bild am Computer erschaffen kann, heißt das noch lange nicht, dass man es auch tun sollte.

 

Das beste aktuelle Beispiel bleibt „Ex Machina“ mit seinen makellosen, subtil eingesetzten Computereffekten. Zumeist fallen sie gar nicht auf und wenn doch, dann weil man sich fragt, wie die Filmemacher das wohl hingekriegt haben – ganz so wie damals, als „Jurassic Park“ in die Kinos kam…

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Kommentare
  • Klaus S aus S
    ja da waren einige Fehltritte in der Hobbit Trilogie, obwohl die Filme im grossen und ganzen dennoch toll aussehen
  • Fain5
    Und vor allem dieser ekelhafte Soundeffekt wo man sich gefühlt hat als ob man in einem Vakuum steckt :D
  • Fain5
    Mein Fehler :D
  • Silvio B.
    Du sollst aber nicht genau hingucken ;)
  • niman7
    Ohh ja! Da konnte man so wirklich schön eintauchen. Top gemacht.
  • Fain5
    Ich denke es ist bei beiden so, dass es diese richtig guten Szenen gibt und die, wo einem das CGI geradzu anspringt. Ich meine die Szenen, wenn der T 1000 seinen Arm in etwas verandelt oder Einschusslöcher bekommt sind immer noch schick. Als Vollkörper CGI nicht mehr so. Genau wie bei den Dinos. Wenn die dann auf einmal CGI sind dann fällt es schon stark auf im Gegensatz zu den Modellen.
  • Fain5
    Sie war auch super, keine Frage aber wenn man genau hinguckt kann man sehen, dass das niemals ein echter Bär ist.
  • sprees
    Dankeschön Julius. Mir eigentlich egal ob es sich auf die Einspielergebnisse jetzt wirklich primär ausgewirkt hat oder noch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Du spricht mir mit deinem sehr ausführlichen Artikel so aus der Seele.Sehr gute Analyse. Finde Jurassic Park ein so gutes Bsp dafür was doch immer das wichtigste bei einem Film sein sollte. Nämlich das Geschichten erzählen und Spannung aufbauen. Kann man gut mit Vorträgen oder Referaten vergleichen. Klar kannst du den PC via Powerpoint zur Unterstützung einsetzen um deinen Inhalt besser zu verdeutlichen und das Medium gibt eine Gewisse Freiheiten. Doch du kannst das Ganze auch handwerklich konstruieren wenn du eine Pinnwand mit Schildern verwendest oder Flipchart verwendest. Das wichtige Element ist das Erzählen einer interessanten und spannenden Geschichte. Das wird immer das Kerngeschäft von Kinofilmen bleiben und wenn man es mit dem Lagerfeuer vergleicht so können die besten Geschichten auch ohne Hilfsmittel super funktionieren. Man muss nur die Phanatsie erwecken und Interesse wecken. Dazu braucht es oft nicht viel.Spielberg ist halt ein Meister darin. Schon beim Weißen Hai schaffte er es in fast perfekter Manier die Illusion zu kreieren und auch aufrecht zu erhalten ohne irgendwas groß zu zeigen wie er es bei Jurassic Park auch schaffte. CGI sollte ein Hilfsmittel sein um Grenzen weiter zu machen und neue Interessensfelder bildlich darzustellen. DOch mittlerweile spart man sich Kunstblut und Stuntmänner und alles wird steril aus dem PC ausgespuckt. Das schafft keine Illusion sondern nur Verfremdung. Außerdem wie ja auch angesprochen wurde sind vorallem diese eigentlich schon pornotypischen Strategien mit dem einfach voll draufhalten auf die CGI bis sich einfach irgendwann der Zuschauer damit abfinden echt traurig und kreativlos. CGI sollte verwoben werden und nie im Vordergrund stehen. Wenn man alte Geschichten von jemandem erzählt der einem Geschichten erzählte erinnert man sich doch nur noch an die Story und ihre wichtigen Elemente wie Pointen oder Schockmomente. Niemand erzählt eine Geschichte von früher und beschreibt wie toll die Hilfsmittel waren die er verwendet hat. Das vergisst man oft. Filme die sich über CGI definieren und damit überladen sind werden in Vergessenheit geraten weil das Kernelement sich einbrennt und nichts anderes. Deswegen kann man sich Terminator Teil 1 immer noch anschauen und die alte Tricktechnik mit einem schmunzeln tolerieren weil einfach der die Story toll ist und auch der Spannungsbogen sauber konstruiert ist. Da wird der neue schneller in Vergessenheit geraten weil es einfach ein schöner Bonbon ist der toll funkelt und glänzt aber einfach keine Fülllung hat. Hoffentlich wird man sich von dieser überdigitalisierung der FIlme bald wieder entfernen
  • Klaus S aus S
    Toller Artikel der mir aus der Seele spricht, besonders der Punkt mit Legolas (ich hasse die Szene genauso wie die wilde Fahrt in den Holzfässern)
  • WhiteNightFalcon
    Jup ich weiss. Filmstarts hatte aber zunächst im Text stehen, der wäre bereits gefloppt. Das haben die flott wieder korrigiert. :-)
  • Silvio B.
    Das stimmt.Allerdings mit Beamer und einigermaßen anständigen Sound ist es auch noch ok :)
  • Silvio B.
    Im Ernst :)Das mit der Vergewaltigung hatte ich auch im Hinterkopf, aber das ist ja totaler Schwachsinn gewesen. Ich frage mich welcher kranke Kopf das darin gesehen hat...Dennoch die Szene war super gemacht. Zusammen mit dem Sound, nahezu perfekt.
  • emmerich6
    Schöner Artikel. CGI wird einfach inzwischen viel zu selbstverständlich und bei jeder Gelegenheit in jedem zwieten FIlm eingesetzt. Dabei sind es gerade solche Filme, die Effekte sehr dezent einsetzen, die mich visuell am meisten beeindrucken. Am meisten fällt mir sowas beispielsweise bei Chris Nolan auf, der die Effekte bei Filmen wie Inception oder Interstellar sehr bewusst und nur wenn unbedingt nötig einsetzt, und damit jeweils auch den Effektoscar gewann.
  • Mac-Trek
    Mir hat der Artikel auch sehr gefallen und spricht mir aus der Seele. Ich störe mich dabei weniger am Einsatz von CGI generell, sondern daran, dass es teilweise nicht konsequent "zu Ende gerendert" wurde. Ich habe erst kürzlich "Daedpool" gesehen. Im Prinzip, trotz des ganzen übrigen CGI, sind mir nur zwei Dinge extrem negativ aufgefallen: Zum einen gab es eine Einstellung auf der Autobahnbrücke zwischen Deadpool und Colossus. In einer Einstellung hat man noch gesehen, dass die Autobahn in Teilen echt war (oder zumindest so aussehen sollte) und in einer anderen Einstellung war der Zauber dahin, weil deutlich zu sehen war, dass nur Greenscreen zum Einsatz kam. Gleiches galt für den Start des XMen Fighters auf dem Schulgelände. Das sah einfach nur schlecht hineinkopiert aus. Ein weiteres wunderbares Beispiel ist der Hobbit. Gollum war wieder hervorragend umgesetzt, die anderen "Viecher" (außer Smaug und die Goldmünzen) und auch andere Effekte waren einfach nur furchtbar schlechtes CGI. Man möge sich an das flüssige Gold erinnern, oder die Elbenarmee die vor den Toren Erebors steht. Warum hat man da nicht echte Schauspieler in die erste Reihe gestellt und mit CGI erweitert, sondern stattdessen computerblinzelnde CGI Elben an die Front geschickt?! Der Hauptgrund wird, wie so oft, Zeit und Geld gewesen sein. Und genau das stört mich, wenn die "Magie" nicht konsequent durchgezogen wird. Ein Zauberer führt auch keine halbherzigen Tricks auf. Entweder ganz, oder gar nicht. Und genau deswegen präferiere ich, wie einige andere hier auch, Ex Machina, da bei diesem Film "die Magie" konsequent durchgezogen wurde. Selbiges bei dem ebenso erwähnten Gravity.In SW7 wurden auch hervorragende CGI Effekte eingesetzt. Besonders sympathisch fand ich, dass das Aussehen an die Ursprungstrillogie angepasst wurde. Einzig störte mich der Bombast. Noch ein größerer Todesstern - sorry Todesplanet... Ernsthaft?! Die neueren Star Trek Filme sind da auch keine Ausnahme. Was wirkten die Schiffe damals als Modell noch realistisch. Aber spätestens seit Star Trek 9, in dem erstmal nur CGI Schiffe eingesetzt wurden und diese ab dem Abramsverse (neu Kelvin-Timeline) im Star Trek Reboot ab 2009, zudem in der Größe noch weiter aufgeblasen wurden, machts echt keinen Spaß mehr. Und genau wegen diesem "immer größer, immer Fetter"-Bombast, werde ich mir ID4:2 zumindest im Kino nicht anschauen. Ein weiterer Film, den ich bereits nach Sicht des Trailers ablehne, ist der neue Spielberg "BFG".
  • Fain5
    Wobei es bei Avatar ja nun wirklich niemanden erschrecken sollte, dass es CGI ist. Dafür hat er aber echt geniale Bilder geliefert. Und ja Mad Max war ein Brett.
  • greek freak
    Also ich hab bei einigen dieser CGI-Orgien das Gefühl,ich sehe mir grad ein Videospiel an und suche nach dem Controller.Das war bei Cameron´s Avatar oder aktuell Warcraft so.Deshalb hab ich auch Mad Max so abgefeiert,klar da wurde auch CGI eingesetzt,aber man erkennt´s nicht als Zuschauer.
  • Fain5
    Boah ja White House Down... Ein klasse Film der mich positiv überrascht hat. Aber das komplett alle Aussenaufnahmen des White House CGI waren hat mich so gestört. Und wo du gerade Olympus ansprichst: CGI Blut ist eine der schlimmsten Neuerungen im FIlmbiz der letzten Jahre. Das war bei Expendables schon so schlecht.
  • greek freak
    Ich glaube das hat 3 Gründe.1).CGI ist nix besonderes mehr.Heutzutage hat jede TV-Serie amtliches CGI und nicht nur solche Prestige Serien,wie GoT,selbst The Flash,das ein verhältnissmässig kleines Budget hat,hat gute CGI Szenen.Verdammt,selbst Werbespots für Yoghurt haben inzwischen Bullet-Time Effekte!Das war damals,in den seeligen 90ern noch nicht so.Ich erinnere mich noch,wie wir damals,bei Jurrasic Park,Twister,ID4.Matrix oder dem ersten HdR,im Kino mit offenen Mündern sassen.heutzutage ist man als Zuschauer übersättigt.2).Die ganzen alten 90er/00er Blockbuster hatten CGI mit praktischen Effekten kombiniert,deshalb sehen die Filme heute immer noch gut aus.Z.B. die berühmte Szene aus ID4,wo das Weisse Haus von den Aliens pulverisiert wird,das war eine Miniatur,die sie hochgejagt haben,der startende Hubschrauber,der von der Explosion zerstört wird,der war CGI.Im Vergleich dazu,die Szenen in White House Down oder Olympus is Fallen,wo nur CGI benutzt wurde,das sieht nur künstlich aus.Beim Hobbitt ist das genauso,während in der HdR Trilogie,die Orks noch Menschen in Bodysuits waren,hat P.Jackson sie hier komplett mit Motion Capture animiert und das sah echt komisch aus.Darum ist auch Mad Max Fury Road so gut angekommen,da war der Grossteil der Effekte handgemacht und wenn George Miller mal CGI einsetze,dann hat er es so integriert,das man´s als Zuschauer nicht sofort erkennt.3).Wie schon erwähnt:man kann die besten Effekte haben,wenn die Story,Figuren,Dialoge etc. für den Poppo sind,hilft das auch nicht.Bestes Beispiel:M.Bay´s Transformers, Teil 4.Effekte top aber alles andere?Die menschlichen Figuren gehen mir am Sack vorbei, ich hab keine Ahnung worum´s bei der Story ging und die Dialoge waren zum frendschämen.
  • Fain5
    Ich hab glaube ich noch alle drei Teile in der Urfassung von Pro 7 aufgenommen :D
  • Fain5
    Im Ernst? Mein erster Gedanke war "wie konnte man jemals glauben, Leo wäre von dem Bären vergewaltigt worden, man sieht doch direkt, dass der CGI ist".
  • mikeros
    Kurze Antwort: Weil sie es mit den Special Effects übertrieben haben. Viele Filme sehen einfahc nur noch künstlich aus und entführen nicht in andere Welten. Zudem wird zugunsten der Effekte heutzutage häufig die Story vernachlässigt.
  • Fain5
    Da gebe ich dir 100% Recht. Fast schade drum für die Leute die ihn nicht im Kino gucken konnten.
  • BobRoss
    Ach du bist einer von den Leuten die immer Unmögliches wollen hehe :P Dir ebenfalls viel Erfolg, hat mich gefreut :)
  • FAm Dusk Till Dawn
    Ach deswegen kamen wir auf keinen grünen Zweig. Ich studier demnächst Drehbuch :DQuatsch. Schön, dass es andre Meinungen gibt ;)Dann noch viel Erfolg für das letzte Drittel ;)
  • BobRoss
    Ich bin eigentlich in der Spielebranche tätig (als Sculptor) Dh. ich modelliere 2D Konzepte in 3D (manche Konzepte mach ich natürlich auch selbst). Zwangsläufig hat man dann aber auch irgendwann Erfahrung mit Animieren und Rendern, Lichtsetzung, etc. Obwohl Spielcharactere und Assets auf Lowpoly heruntergebracht werden (damit die Spieler auch die 60fps kriegen auf die sie so stehen) muss man die ürsprünglichen Sculpts als Hiighpoly Modelle erstellen (für Normalmapping usw) Ich bin aber noch im letzten Drittel meines Studiums dh es ist noch viel Luft nach oben und ich habe auch die absolute Wahrheit nicht für mich gepachtet :)
  • FAm Dusk Till Dawn
    Glaube da habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt. Ich meinte damit nicht, dass mich die Effekte ablenken weil sie "nicht gut genug" sind. Keineswegs. Ich finde sogar, dass Effektemacher zu denen Sparten im Filmgeschäft gehören, die zu wenige Loorbeeren einheimsen.Ich meinte eigentlich, dass mich ein CGI Overkill nicht davon ablenken soll, dass der Rest des Films für die Tonne ist, womit ich mich dann wieder auf den Filmstartsartikel beziehe!BobRoss kennt sich da, was die Preisvergabe angeht, glaube ich besser aus, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sich eine kleine Filmproduktion mehr Gedanken darüber machen muss, wie sie einen Effekt erzeugt, als ein Blockbuster.
  • Silvio B.
    Aber die Bärenszene war schon verdammt geil gemacht. Also ich habe in diesen Minuten jedenfalls nicht an irgendwelche Computer gedacht :)
  • FAm Dusk Till Dawn
    "Ich sehe das ganze von der technischen Seite."Verstehe deinen Standpunkt natürlich. Darf man dann zum Ende noch fragen was du beruflich tust? Bist du im Bereich Film tätig?War auf jeden Fall eine der angenehmeren Diskussionen hier ;-)Einen gediegenen Tag wünsche ich!
  • Hans K.
    Tolles Special!! Könntet echt öfter sowas machen!
  • BobRoss
    Um das Ganze zu einem Abschluss zu bringen. Ich sehe das ganze von der technischen Seite. Für mich zählt wie schwer die Effekte zu machen sind und ich betrachte sie alleinstehend denn schließlich ist es ja der SFX Oscar und nicht der für Regie, Drehbuch oder sonstwas. Durch meine Ausbildung/Beschäftigung bin ich logischerweise voreingenommen aber ich denke mir immer: wie viel Aufwand würde es für mich bedeuten so ein Resultat zu erzeugen. Wie viele Ressourcen wären für ein solches Resultat notwendig (Geld, Leute, Zeit). Daraus ergibt sich bei mir dann letztendlich die Qualität und damit auch ob der Preis gerechtfertig ist oder nicht. Aber du hast recht, wir drehen uns da vermutlich im Kreis. Danke jedenfalls für deine Zeit und ein schönes Wochenende :)
  • Michael B.
    Dann doch lieber die VHS. ;)
  • FAm Dusk Till Dawn
    " das Gesicht und die Hände wären schlicht und einfach real. Das mag zwar logischerweise Lebensecht wirken, ist aber halt einfach nur abgeflimt."So, und darum geht es mir. Effekte sollen einen Film nicht ersetzen, sondern ergänzen. Und das haben sie perfekt getan.Du hast dich offensichtlich stark mit den Oscars beschäftigt und über die Preisvergabe bei den Oscars kann man sich auch ewig streiten und ich sehe wir könnten das noch stundenlang weiterführen und wären heute Abend dort, wo wir jetzt sind.Aber wenn wir mal zurück zum eigentlichen Thema (Artikel oben) gehen, dann ist es eben doch das Zusammenspiel zwischen Plot und Technik die einen Film ausmachen (und meiner Meinung nach dann auch einen entsprechenden Preis verdienen.Und wenn dann eben meinetwegen kleinere Filme mit kleineren Effekten, die über einen guten Rahmen gesponnen werden eine Auszeichnung abräumen, dann ist das schon okay so.Sonst würden ja Gurken wie der letzte Godzilla ständig irgendwelche Oscars abräumen. Der war ja auch gut gemacht, aber daneben leider einfach schlecht.Auch ich erfreue mich an tollen Schauwerten. Aber sie sollen mich berühren, nicht ablenken!
  • Fain5
    Und Stuntmen...
  • BobRoss
    Wie gesagt die Effekte sind gut gemacht. Aber das ist einfach nur Industriestandard und ein Kostüm gut mit CGI zu integrieren sollte auch entsprechend behandelt werden. Das hat Mad Max mit Furiosas Armprothese ja zB auch gemacht, einfach so nebenbei. Mir ist das einfach zu wenig gezeigtes Können um einen Oscar zu rechtfertigen. Meiner Meinung nach hatte die Vergabe des Oscars an Ex Machina andere Gründe. 1.) der durchschnittliche Juror bei den Oscars ist 63 Jahre alt. Entsprechend stehen sie auf Olsschool Effekte bzw welche die dannach aussehen. 2.) Star Wars hatte schon von Anfang keine Chance. Das Zerwürfnis mit Lucas hängt nach. 3.) Die Oscars sind immer bemüht elitär zu wirken. Eine Komödie gewinnt keinen Blumentopf bei den Oscars, es muss was mit Drama sein, was Gesellschaftskritisches. Ex Machina zu wählen unterstützt dieses Denken auch wenn der Oscar für die Effekte gelten sollte. 4.) Viele der Juroren haben die Filme schlicht und einfach nicht gesehen. Auch Star Wars wurde den Kritikern vorab ja nicht gezeigt (es gab lediglich ein Demoreel) 5.) Gut ist was real wirkt. Danach richten sich die Juroren. Wenn aber alles real aussieht, weil kaum Effekte notwendig waren, führt das das ganze ad absurdum. Bei Ex Machina wurden nur die einfachsten Sachen ersetzt wie Bauch; Oberarme und Beine, etc... die kniffligen Sachen, wie das Gesicht und die Hände wären schlicht und einfach real. Das mag zwar logischerweise Lebensecht wirken, ist aber halt einfach nur abgeflimt.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Allein schon der Sandsturm in Mad Max ist schon zu klar als völliger CGI Überschuss zu erkennen. Bitte nicht denken dass ich damit fordere, echte Sandstürme entstehen zu lassen. Das hatte schon alles seinen Sinn und Zweck in Mad Max aber auch hier war doch das CGI mehr als deutlich und ich finde es gerechter, dass er den Oscar für Kostüme abgeräumt hat.Und ja auch Star Wars war gut gemacht, keine Frage. Aber wenn du schon sagst, dass der SFX Oscar nicht nur damit zu tun hat, dann ist es doch nur richtig, einem Independent Film mit weit aus weniger Möglichkeiten aus zu zeichnen.Außerdem hatte Star Wars TFA auch merkwürdige Momente wie dieses Tentakelding in Solos Schiff.Du zeigst mir den Breakdown von Ex Machina und ich sehe einen gerechtfertigten Oscar. Perfekt integrierte Effekte in ruhigen atmosphärischen Bildern. Auch wenn sie kleiner sind als die eines TIE Fighters. Es geht auch darum, wie mit den Effekten umgegangen wird.
  • Tobias D.
    Für mich ist es auch wichtig, dass es ein Film nicht vom CGI zu sehr übernommen wird, weil dafür ist es nicht gedacht.Bei Filmen wie Winter Soldier und Civil War wurde ja auch CGI verwendet, aber hauptsächlich um die Umgebung (also das was man aus den Fenstern sieht) einzufügen.Auch Guardians of the Galaxy war natürlich CGI lastig. Aber man hatte da von vornherein den Humor an die Front gestellt und halt geguckt das Groot und Rocket so echt wie möglich aussahen.Aber ich finde auch die Mission Impossible-Reihe sehr gut, weil da eben auch sehr wenig CGI verwendet wird.
  • BobRoss
    Mein Favorit: Mad Max Fury Road. Perfektes Compositing. Es gibt zwar nicht so viel CGI aber der SFX Oscar hat ja nicht nur damit zu tun.Platz Nummer 2: Star Wars TFA. fotorealistische CGI Szenarien (der Junkyard auf Jakku ist beeindruckend), fantastische Partikeleffekte (Zb wo der TIE fighter im Sand absäuft) und die besten animatronischen Effekte die ich bisher gesehen habeSchau dir mal den SFX Breakdown von Ex Machina an: Nur weil man einen relativ kleinen Effekt gut macht heißt das noch lange nicht, dass es Oscarwürdig wäre. https://www.youtube.com/watch?...Alleine die dunklen Ringe um Hals und Oberarme sind nur dazu da um eine einfachen Übergang von CCI auf Real zu machen. Stell dir etwa vor du müsstest animierte Tentakel auf reale Haut blenden. Das ist dann 'ne Heidenarbeit. Aber einen so graden Schnitt zu putzen wie beim Ex Machina Kostüm hingegen ist nicht besonders schwer
  • BobRoss
    In DHdR wurde viel mit großen Modellen gearbeitet. Isengard war etwa 9 Meter hoch damit das Wasser bei der Überschwemmung halbwegs wie eine große Wassermasse reagiert. Die Modelle waren aber oft abgeschlossene Systeme die dann mit gutem Compositing in die Umgebungen eingefügt wurden. CGI gab es aber natürlich trotzdem zuhauf :)
  • FAm Dusk Till Dawn
    "Das Gesicht musste nicht animiert werden"Eben, muss es nicht! Die Effekte haben sich super mit realen Schauspielern ergänzt. Es gibt genug Beispiele (z.B. Matrix) in denen der komplette Schauspieler animiert wurde und das sah, gelinde gesagt, sch***** aus.Ob nun nur ein Mensch vom Hals abwärts animiert wird oder ein ganzer Kontinent in die Luft fliegt ist doch erst einmal Wurst. Es muss gut aussehen und sich gut anfühlen.Welchen Film hättest du den lieber prämiert gesehen wenn ich mal so frech fragen darf?
  • Fain5
    Das CGI bei Herr der Ringe ist aber auch leicht auszumachen. Gerade in den großen Schlachtszenen.
  • BobRoss
    Ich sehe nur ein normales Kostüm das mit CGI aufgepeppt wurde. Was soll daran besonders sein? Das Gesicht musste nicht animiert werden, es wurden nur mechanische Teile gemacht. Lightingreferenzen hast du dank der Schauspielerin und ihrem realen Kostüm zur Genüge. Mit ein bisschen Tracking kommt man recht schnell zu dem Ergebnis. Sowas wurde zuvor schon xmal gemacht. Ist das ganze deswegen schlecht? Natürlich nicht. Ist es Oscarwürdig? Absolut nicht.
  • Fain5
    Das finde ich so schrecklich an der Blu Ray von Krieg der Sterne. Die Bildqualität ist so gut, dass man direkt erkennt, dass das nur Papp- und Plastikwände sind :D
  • Fain5
    Bei mir war es Gravity der mich im Kino nochmal richtig fasziniert hat (eigentlich als letztes Revenant aber das nicht wegen CGI). Auch wenn man wusste, dass ist nicht im All war die Illusion perfekt.
  • BobRoss
    Hast du dir auch gedacht "dat skin shader!" :P
  • Michael B.
    Und CGI altert ganz schlecht. Bestes Beispiel ist die erste Star Wars Trilogie und die zweite. Bei der ersten Trilogie kann man zwar sehen, wenn man genau hinschaut, das Modelle verwendet wurden. Aber im Vergleich zum CGI wirken diese viel harmonischer im Gesamtbild. Die neuere Trilogie dagegen ist kaum noch anzusehen. Jedes Stück CGI sticht unangenehm ins Auge. Sind halt wie alte Computerspiele. Wenn dich die Story nicht gerade von den Socken haut, spielst man diese sicher nicht mehr...die Grafik ist halt veraltet.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Ich gehe davon aus, dass du damit ebenfalls auf Ex Machina abzielst. Und die Special Effects waren "definitiv" alles andere als durschnittlich. Sie waren eben nur nicht so groß wie beispielsweise ein "Todesstern" oder ein "Godzilla". Aber das hat ja damit nichts zu tun.
  • Fain5
    Alter Schwede der Hintern ist animiert? Also wenn man das im richtigen Genre einsetzt hat Unemaro ausgedient :D
  • Fain5
    Also da finde ich ist Terminator 2 immernoch besser gealtert. Bei Jurassic Park sieht man den Unterschied zwischen Modellen und CGI leider viel zu offensichtlich. Aber generell sind die Modelle heute noch sehr geil gemacht.
  • BobRoss
    Inwiefern rechtfertigt ein guten Plot den Oscar für SFX die eigentlich nur durchschnittlich sind?
  • FAm Dusk Till Dawn
    Dreh und Angelpunkt eines Filmes ist nunmal der Plot mitsamt seinen Figuren etc.Ich kann ein paar Socken unglaublich toll verpacken und unter einen Weihnachtsbaum legen. Der Inhalt bleibt trotzdem fad.Gegen gut gemachte Spezialeffekte hat doch auch niemand was, im Gegenteil. Aber wenn sie das einzige sind, worauf sich ein Film bezieht, nun, was dann dabei rauskommt weiß man ja.Der Artikel ist große Klasse. Und Ex Machina hat den Oscar zurecht erhalten denn dieser hat Special Effects und Plot, grandios miteinander verknüpft statt eines von beidem für das andere links liegen zu lassen.
  • Silvio B.
    Das bringt die ewig langen Kommentare auf den Punkt ^^Story und Inszenierung sind nunmal wichtiger als bombastische Effekte zum reinen Selbstzweck.
  • BobRoss
    Wie viel CGi du eigentlich Konsummierst fällt dir oft gar nicht auf. Sie dir zb. mal diese render an https://www.artstation.com/art...bei keinem wäre dir vermutlich aufgefallen, dass sie CGI sind weil es sich bei allem um reale Situationen und gegenstände handelt.
  • BobRoss
    Sie dir mal einen SFX Breakdown zB von Game of Thrones an. Dur wirst überrascht sein wie viel da Digital ist wo man es nicht erwarten würde und trotzdem verkauft sich das ganze wie geschnitten Brot...
  • BobRoss
    Ich stimme dem Kommentar nur sehr eingeschränkt zu. Natürlich floppten in letzter Zeit einige CGI lastige Filme. Die Effekted dafür verantwortlich zu machen finde ich aber nicht haltbar. Zu jedem CGI Flopp findet sich ein CGI Hit; beim Erfolg eines Filmes spielen definitiv mehr Faktoren mit als nur die Effekte.Den meisten Leuten fallen CGI Effekte nur dann auf, wenn sie wissen, dass das was sie sehen nicht real sein kann. Da regen sie sich munter über künstliche Drachen und Monster auf, und sehen sich dann ohne irgend was zu merken eine Mineralwasserwerbung die komplett mit Realflow gemacht wurde an. Ihnen fällt nicht auf, dass digitale Mercedes Autos schon seit Jahren durch gerenderte Landschaften fahren und merken auch nicht, dass jede Kaffemaschine in ihrem Mediamarktprospekt eine Produktrender ist.CGI macht aus der kroatischen Stadt Dubrovnik mal eben schnell King's Landing und verbindet nahtlos echt gefilmte Szenarien mit digitalen. Es lässt Brad Pitt in Benjamin Button um Jahrzente altern (denn nein, er trug kein Makeup wie viele dachten) und erschafft mit Crowdsimulations in Windeseile Menschenmassen. Natürlich geht es immer um den vernünftigen Einsatz von CGI aber vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viel davon eigentlich verwendet wird ohne, dass es irgendwem auffällt.Add. Ex Machina: meiner Meinung nach erhielt dieser Film den Oscar absolut nicht zu Recht. Der Oscar für SFX wird für technisch herausragende und zukunftsweisende Effekte vergeben. Ex Machina hat lediglich Teile der Schauspielerin mit CGI ersetzt. Noch dazu mit mechanischen Teilen die um einiges leichter lebensecht zu Rendern sind wie organische Oberflächen wie Haut oder Fibremeshes wie Federn und Haare.Add. Jurassic Park. Die Effekte sind fantastisch, keine Frage. Was viele aber vergessen, ist dass die niedrigere Qualität alter Filme ausgezeichnet kaschiert. Nicht um sonst waren in den Anfängen des HDTV viele über den Seifenopern Effekt den ihre Fernseher bei älteren Filmen verursachten überrascht. Das selbe gilt auch für Jurassic Park, das auf einem guten Bildschirm dann doch deutlich gealtert ist, aber grad wegen seinem Alter immer noch mit seinen Effekten beeindruckt.
  • WhiteNightFalcon
    Lief Independence Day 2 schon im Kino?? Mist, hab ich den glatt verpaßt....Also was mich betrifft, CGI ist nen hübsches Werkzeug, aber reißt mich nicht mehr zu Whow-Äußerungen hin.Und nein, es liegt nicht an der Technik, sondern das menschliche Auge lässt sich nicht mehr täuschen. Eigentlich nen Effekt, den jeder selbst beobachten kann. Als Kind/Teenie saugt man alles Neue der Welt in sich auf, später wird man abgeklärter. Ist mit Effekten nicht anders, weil es nix Neues mehr ist.
  • Fain5
    Also ich habe nichts gegen CGI solange man es nicht offensichtlich sieht. Ich meine, klar ein Hulk ist nunmal nicht real aber passt er optisch in die Filmwelt ist mir das egal. Und Ex Machina hat da einfach verdammt gute Arbeit geleistet.
  • niman7
    Ich denke das liegt viel mehr an der Gewöhnung der Zuschauer. Es ist für uns nichts ungewöhnliches mehr wenn eine ganze Stadt mal zerstört wird oder Figuren Feuer aus den Händen schießen. Während es in den neunziger Jahren was völlig faszinierendes war, wenn plötzlich Dinos auf der Leinwand auftauchten oder ganz Rom (Gladiator) samt Kolosseum in voller Pracht vor uns stand. Selbst Anfang der 2000er Jahre gab es vieles zu entdecken. Beispielsweise wenn einer der coolsten Helden durch New York mit seinem Netz schwang. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Magie ist verflogen!
  • Deliah C. Darhk
    Wenn mehr Wert auf Effekte als auf Story und Schlüssigkeit gelegt wird, kann auch das Beste CGI keinen Film mehr tragen. ^^
  • Jimmy V.
    Ich würde noch hinzufügen, dass viele CGI nicht mehr so imposant wirkt, weil sie eben derart übertrieben herkommt - und das sehr comichaft, gar slapstickartig wirkt. Ich finde ja, dass "The Day After Tomorrow", aber auch "Man of Steel" Beispiele dafür waren, wie auch der große Bombast entsprechend wirken kann."Ex Machina" ist ein gutes Beispiel für gutes CGI, doch es ist generell eher kammerspielartig eingesetzt. Hier geht es ja mehr um Filme, die CGI für bombastische Erzählungen generell einsetzen.
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