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    "Twilight" trifft "Fifty Shades of Grey": Diese Bestseller-Verfilmung sollten sich Fans vormerken
    Von Daniel Fabian — 10.07.2018 um 15:25
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    Mit der Verfilmung von Anna Todds „After Passion“ findet schon bald eine neue Buchreihe den Weg auf die Leinwand. Die Titelrolle übernimmt Josephine Langford, die Schwester der „Tote Mädchen lügen nicht“-Hauptdarstellerin Katherine Langford.

    Universal Pictures

    Mit gerade einmal 29 Jahren gehört die 1989 geborene Anna Todd zweifelsohne zu den erfolgreichsten Autoren ihrer Generation. Ihren Durchbruch feierte sie im Jahr 2014, als „After“ auf der E-Book-Plattform Wattpad zum Mega-Erfolg avancierte. 2015 wurde der Roman unter dem Titel „After Passion“ dann auch in Deutschland veröffentlicht.

    Bis heute wurde die Buchreihe, die inzwischen eine riesige Fangemeinde ähnlich der von „Twilight“ oder „Fifty Shades of Grey“ hat, nicht nur über 1,5 Milliarden Mal auf Wattpad gelesen, sondern ging außerdem auch in über 30 Sprachen in den Druck. In Deutschland und einigen weiteren Ländern schafften es die Bände der erotisch angehauchten Buchreihe stets auf die vorderen Plätze der Bestsellerlisten. Bei dieser Erfolgsgeschichte und in Anbetracht der gigantischen Fangemeinde stehen die Chancen nicht schlecht, dass es wieder mal einen Erfolg à la „Die Tribute von Panem“ und Co. in den Kinos geben könnte. Zuletzt ging das Erfolgsrezept, eine Jugendbuchreihe oder romantische Fantasy-Reihe als Vorlage zu nehmen und zur Filmreihe zu machen, immer seltener auf. Filme wie „Seelen“ und „Die 5. Welle“ zogen keine Fortsetzungen nach sich, die „Die Bestimmung“-Reihe wurde im Kino nicht zu Ende erzählt.

    2019 soll nun die Verfilmung von „After Passion“ im Kino starten. Bei Und wie Deadline nun berichtet, scheint mit Josephine Langford jetzt auch endlich die perfekte Hauptdarstellerin für die Leinwandadaption gefunden.

    Wovon handeln die "After"-Bücher?

    Die Reihe umfasst fünf Bücher, die in Deutschland unter den Titeln „After Passion“, „After Truth“, „After Love“, „After Forever“ und „Before US“ erschienen sind. Und darum geht's: Tessa Young ist jung, attraktiv und klug – ein klassisches Good Girl. Doch schon an ihrem ersten Tag an der Uni wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Der Grund: Hardin Scott, ein frecher Bad Boy, der der jungen Studentin mit seinem guten Aussehen und seiner Lockerheit den Kopf verdreht. Denn auch wenn die beiden kaum Gemeinsamkeiten haben, lernt Tessa schnell, dass sich Gegensätze wohl tatsächlich anziehen. Sie verfällt Hardin ganz und gar – und wird von nun an nie wieder dieselbe sein.

    Die Verfilmung

    Laut Deadline sollen die Dreharbeiten zu „After“ bereits kommende Woche in Atlanta beginnen. Josephine Langford, deren Schwester Katherine im vergangenen Jahr mit „Tote Mädchen lügen nicht“ ihren großen Durchbruch feierte, wurde aber erst in letzter Sekunde gecastet: Denn Julia Goldani Telles („The Affair“), die ursprünglich die weibliche Hauptrolle spielen sollte, sagte aufgrund von Terminkollisionen mit einem anderen Projekt ab. Als Hardin Scott werden wir an Langfords Seite Hero Fiennes Tiffin ("Harry Potter und der Halbblutprinz") sehen – den Neffen der Schauspielbrüder Ralph und Joseph Fiennes. Inszeniert wird der Film von Regisseurin Jenny Gage, die der Teenager-Welt nach der Coming-of-Age-Dokumentation „All this Panic“ also weiterhin treu bleibt.

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      So geht es fen meisten Menschen.
    • Thomas
      Es ist aber halt schwierig Jemand zu helfen, der das eigentlich gar nicht will oder es zumindest nicht wirklich zulässt. Sich dann da quasi per Zwang als Außenstehender aufzudrängen und sich einzumischen ist schon ein sehr heißes Eisen. Das würde ich ehrlich gesagt dann wirklich nur bei ganz ganz engen Freunden machen, da bin ich ganz ehrlich.
    • Deliah C. Darhk
      Mit 'Hilfe von aussen' meine ich schon mehr als Ratschläge von Freunden.Freunde sind wichtig, ja. Sie können motivieren, schützen, unterstützen. Womit sie idR aber überfordert sind ist, dass sie keinen echten Ausweg bieten können. Fängt schon mit dem Umstand an, dass frau ihre Umgebung und damit auch ihr Umfeld verändern muss, um nixht immer wieder von dem Kerl eingeholt zu werden. Dazu kommen finanzielle Abhängigkeiten, Kinder-Interessen ...(Schlechte Männer sind öfter als man denkt zugleich liebevolle Väter.)Um aus solchen Verhältnissen raus zu kommen ist dann schon dafür ausgebildete Hilfe erdorderlich. Dafür gibt es Frauenhäuser, Mutter/Kind-Heime, Sozialarbeiter ...Schwierig für diese Frauen ist abee schon der erste Schritt, sich einzugestehen, - schonungslos ausgedrückt - am Asch zu sein.Das eigene Scheitern akzeptiert man nur schwer, weil es extrem das Selbstbewusstsein belastet.Dann kommt die Angst vor dem Ungewissen dazu, der Selbstvorwurf der Mitschuld ...Und noch einige Komponenten mehr, die sich nur schwer überwinden lassen. Die allermeisten Frauen schaffen das nicht ohne ausgebildete Begleitung, und da beisst der Fuchs sich in den Schwanz, denn die bekommt man erst, wenn man sich überwindet und um sie bemüht.Da wären dann mE die Freunde gefragt. Die können nämlich auch Initiative ergreifen und bei Hinweisen auf Misshandlungen Anzeige erstatten. Aber dieser Verantwortung stellen sich nur Wenige, meistens wahrscheinlich, weil sie selbst nicht wissen was es das Richtige zu tun wäre. Man will ja auch niemanden zu Unrecht denunzieren. So überlässt man diese Frauen viel zu lange sich selbst. Dabei könnte schon ein gemeinsamer Besuch bei einer Beratungsstelle die erste Tür ganz weit aufstossen.
    • Thomas
      Ich danke dir ebenfalls für die ausführliche Antwort. Du hast natürlich Recht und ich habe auch im Freundeskreis Leute bzw. Arbeitskolleginnen, denen solche Sachen teilweise passiert sind. Es ist nur so, wenn eine Frau dann zum fünfzigsten mal von ihrem Typ grün und blau geschlagen wird und alle Freunde sagen, verlass den Sch..ßkerl endlich und sie dann trotzdem wieder zurückgeht und sagt Manchmal ist er ja auch ganz lieb... dann hab ich irgendwann genug an einem gewissen Punkt und hab dann auch kein Mitleid mehr. Solchen Leuten kannst du dann auch nicht mehr helfen, die müssen dann echt von selber irgendwann den Schlußstrich ziehen, vorausgesetzt sie schaffen es. Sehr schwieriges Thema. Vor ein paar Tagen hab ich mir die komplette zweite Staffel von Tote Mädchen lügen nicht rein gezogen und das hat mich emotional richtig mitgenommen und umgehauen. Ist auch so ein Thema, Mobbing und Gewalt unter Jugendlichen an der Schule, vom Suizid aus Verzweiflung mal ganz abgesehen.
    • Deliah C. Darhk
      Ich hatte in der Vergangenheit beruflich mit ähnlich hilflosen Frauen zu tun. Es ist nicht so einfach sich zu wehren (und sei es nur zu gehen), wie es Aussenstehenden oft erscheint. Da entstehen Abhängigkeiten in so einer Beziehung, die nur schwer zu verstehen und noch schwerer zu überwinden sind, auch weil die eigene Psyche sich stark verändert und als Überlebensstrategie bei vielen Menschen dann eher auf aushalten und überdauern schaltet. Begründet sich mit dem Fluchtreflex vor einem überstarken Dominator. Ohne Eingriff von aussen endet so eine Beziehung idR nur auf eine von drei Weisen: Mord bzw Totschlag, Suizid oder natürliches Ableben.Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass das eine sehr interessante Geschichte sein könnte.Ixh denke, Hass und Abscheu gegen die Figur waren ein Ziel derer Konzeption. Der Leser soll vermutlich über diese Emotionen aufgefordert werden über Figuren und Handlungen intensiver zu reflektieren. Um das genauer zu beurteilen müsste ich die Geschichte natürlich zuvor lesen.Bei 50 Shades war es die Schreibe, die mir nicht gefiel. Die konnte einfach kein Interesse am Lesen in mir wecken, und ich kann ein Buch mal ganz gut weglegen und einstauben lassen oder auch einen Kinosaal verlassen, wenn ich mich angeödet fühle. Wenn der Weg dorthin mich nicht einfängt, ist mir das Ende dann auch egal. Zur Not kann ich es mit erzählen lassen oder auf Wiki nachlesen. Letzteres ist es mir in solchen Fällen aber eher seltener Wert.Danke für deine ausführliche Beschreibung. :)
    • Thomas
      Ist schon 3 Jahre her, dass ich das gelesen hab (direkt nach 50 Shades), aber ich glaube mich zu erinnern, dass mir der Schreibstil gut gefallen hat. Ist ja immer Geschmacksache. Ich liebe z.B. ja auch den Schreibstil bei 50 Shades und Twilight und Andere fanden es grottig. Nur im Gegensatz zu Twilight und 50 Shades fand ich die Geschichte und vor allem die Art, wie die beiden Hauptfiguren miteinander umgehen, richtig widerlich und teilweise schon pervers. Es ist für mich keine Liebe, wenn Einer den Andren ständig nur verletzt und versucht psychisch fertig zu machen und sich absichtlich so verhält, dass es dem Anderen möglichst weh tut. Hardin ist ein Psychopath schlimmster Sorte. Und Tessa ist die Art Opfer, mit der man irgendwann dann auch kein Mitleid mehr haben kann und nur noch genervt denkt, na wenn du dir das gefallen lässt bist du selber schuld und es gehört dir nicht anders. Ich hatte irgendwann nur noch Verachtung für alle mitwirkenden Figuren bei der Geschichte. Meine Freundin hat mich immer damit aufgezogen, dass ich trotzdem weitergelesen habe (bis zum bitteren Ende) :) Aber ich bin nun mal der Typ, wenn ich ein Buch oder einen Film anfange, dann ziehe ich es auch bis zum Ende durch, egal wie schlecht ich es finde. Aber ich kann ehrlich sagen, ich habe noch nie so eine miese Story gelesen (also von der Geschichte her, nicht vom Schreibstil) und beim Lesen so viel Hass für die Hauptfiguren verspürt. Trotzdem habe ich damals schon gesagt, sollte der Rotz mal verfilmt werden, MUSS ich mir das anschauen ;) Irgendwie auch passend, dass der kleine böse Voldemord jetzt Hardin spielt. Hab aktuelle Bilder gegoogelt und er sieht echt so aus, wie man sich Hardin beim lesen vorstellt. Josephine Langford als Tessa passt auch, rein optisch.
    • Deliah C. Darhk
      Twilight mag ich auch sehr. Bei Grey bin ich ganz schnell ausgestiegen. Da habe ich nur ein paar Abschnitte zur Probe gelesennund dachte 'Näääää'.Die After-Romane kenne ich gar nicht.Sind die von der Idee schlecht, oder von der Schreibe?
    • Thomas
      Stimmt. Und die After-Reihe war dann wiederum von der Shades of Grey Reihe inspiriert. Ich habe alle 3 Buchreihen gelesen und war ein Riesenfan von Twilight und Fifty Shades of Grey. Die After Romane fand ich hingegen ganz übel und wollte die Bücher sofort verschenken. Da sie niemand wollte, sind sie dann im Müll gelandet, weil ich sie nicht mal im Bücherregal stehen haben wollte.
    • Deliah C. Darhk
      War Fifty Shades nicht ohnehin von Twilight inspiriert?
    • anna
      wird bestimmt ein Hit in Foltergefängnissen weltweit! Würg...
    • g
      wieso?
    • Norm
      Blarrrgh...
    • Jimmy V.
      Ach, wenn ich nur so einen Schund schreiben dürfte und damit erfolgreich würde... :D
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