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    Hätte es "Avengers: Endgame" dann nie gegeben? Darum wollte MCU-Chef Kevin Feige hinschmeißen
    Von Björn Becher — 24.02.2020 um 09:16
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    Dass „Avengers: Endgame“ so viel Geld wie kein anderer Film in der Kinogeschichte eingespielt hat, ist vor allem der Verdienst von Kevin Feige. Nun enthüllte „Hulk“ Mark Ruffalo: Feige hätte beinahe hingeschmissen…

    Walt Disney

    In einem Interview mit der britischen Zeitung The Independent verriet Mark Ruffalo, dass Kevin Feige rund um die Produktion des ersten „Avengers“-Film kurz davor stand, als Mastermind und verantwortlicher Produzent des MCU hinzuschmeißen.

    Er hat mir gesagt: Hör zu, ich bin morgen vielleicht nicht mehr da!

    Streit über Superheldinnen

    Laut Ruffalo wollte Kevin Feige schon damals durchsetzen, dass es auch mehr Superheldinnen im MCU gibt, doch ein mächtiger Mann bei Marvel war dagegen: Ike Perlmutter. Der langjährige Marvel-Eigentümer, der auch nach dem Verkauf seiner Firma an Disney CEO blieb, glaubte angeblich nicht daran, dass irgendjemand ins Kino geht, wenn eine Frau einen Superhelden-Film anführt.

    Kevin Feige ging daher auf Konfrontationskurs mit Perlmutter. Laut Ruffalo habe ihm Feige dabei gesagt: „Wenn ich morgen noch hier bin, weißt du, dass ich den Kampf gewonnen habe.“

    Disney unterstützte Kevin Feige

    Der Ausgang ist bekannt: Feige gewann den Machtkampf. Disney organisierte das Tochter-Unternehmen Marvel neu, verlegte die von Feige angeführte Produktionsfirma Marvel Studios an den Disney-Hauptsitz nach Los Angeles. Seitdem untersteht der MCU-Macher direkt Disney-Filmchef Alan Horn.

    Dass es diesen Machtkampf gab, ist nicht neu. Darüber wurde auch auf unserer Seite schon ausführlich berichtet. Neu ist aber, wie früh er schon begonnen hat (beim Dreh des allerersten „Avengers“-Films nämlich, also 2011/2012, die Bekanntgabe der Umstrukturierung folgte aber erst 2015) und wie nah Feige wohl wirklich davor stand, sein geliebtes Baby, das MCU, aufzugeben und die Brocken hinzuschmeißen.

    Und damit standen wir womöglich kurz davor, dass es das direkt zu Kulmination in „Avengers: Endgame“ führende MCU, so wie wir es kennen, nicht gegeben hätte. Denn das MCU mit seinen verbundenen Filmen und dem großen Doppel-Höhepunkt aus „Infinity War“ und „Endgame“ ist ohne den Planer Kevin Feige nur schwer vorstellbar.

    Die Geburtsstunde eines diversen MCU

    Dass es das MCU in seiner heutigen Form gibt, liegt laut Ruffalo also an jenem Tag, als Feige den Machtkampf gewann. Für den Hulk-Darsteller war dies zudem ein Wendepunkt für Marvel und das MCU.

    „Weil Kevin schwarze, weibliche und LGBT-Superhelden wollte! Er hat das komplette Marvel-Universum verändert. Wir haben nun einen schwulen Superhelden [Anm.: In „Eternals“] auf dem Weg, wir haben schwarze Superhelden, wir haben weibliche Superhelden, denn Scarlett Johansson hat in Kürze ihren Film, es gibt Captain Marvel und sie machen als nächstes She-Hulk. Kein anderes Studio ist so inklusiv. Doch sie müssen es sein: Denn so sieht verdammt noch einmal die Welt aus!“

    Der angesprochene Film mit Scarlett Johansson ist übrigens auch das nächste Marvel-Abenteuer im Kino: „Black Widow“ startet am 30. April 2020, der ebenfalls erwähnte „Eternals“ folgt am 5. November 2020. Mark Ruffalo sprach mit dem Independent derweil anlässlich seines neuesten Films, der nichts mit dem MCU zu tun hat: Das auf wahren Tatsachen basierende Umweltschutzdrama „Vergiftete Wahrheit“ kommt am 16. April 2020 in die deutschen Kinos.

    Die besten Filme 2020: Die große Rück- und Vorschau auf die Highlights im Kino

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    Kommentare
    • HalJordan
      Beim Wein gilt das aber nur für einen begrenzten Zeitraum. Zu alt darf der auch nicht sein. Andernfalls kann man den nur noch zum Kochen verwenden. ;-D
    • lily
      Divississsiiiii
    • FilmFan
      Das da was war habe ich erst hinterher erfahren. Zu Zeiten des ersten Avengers war ich noch kein MCU Fan. Nicht mal Superheldenfan. Den ersten Avengers Film habe ich erst später auf Disc mal gesehen. Aus reiner Neugierde. Zu schwach fand ich die Solofilme. Ich war also fast raus, wäre ev. gar nicht hier in den Kommentarspalten vertreten ;). Ihr habt es also Disney zu verdanken das ihr mich an der Backe habt :D. Heute bin ich dankbar für Black Widow, Captain Marvel, Maria Hill, Wanda, Hope um mal die wichtigsten MCU-Girls zu nennen. Gut das Disney Feige Grünes Licht gab. Ohne die Mädels und ihre fantastischen Schauspielerinnen wäre ich heute kein MCU Fan.
    • Simon Missbach
      Und doch irgendwie wahr.
    • Dark Rain
      Das war auch nicht wirklich ernst gemeint.
    • isom
      Danke nie einem Trumpfreund.
    • Sentenza93
      Und was ist heute? Das Morgen von gestern. 😉
    • Rockatansky
      Ich vermute ehr langfristige (äußerst lukrative) Verträge...
    • WhiteNightFalcon
      Nur wird Wein beim älter werden angeblich immer besser.Bei Nachrichten sagt man hingegen: Nichts ist so alt, wie die News von gestern.
    • HalJordan
      Wie heißt es doch so schön: Alter Wein in neuen Schläuchen. ;-D
    • Gravur51
      Diversitäääää.
    • Micro_Cuts
      Kevin Feige hat das Kino gerettet. Ohne ihn wäre es dunkel, düster und humorlos auf der Leinwand. Danke du großes Genie
    • Marki Mork
      Wenn man seine Kollegen und Vorgesetzten politisch korrekt verkaufen will, obwohl diese das Gegenteil davon sind ^^In Deutschland, zumindest unter Unternehmern, nennt man sowas Luisa Neubauer Style, oder Katharina Schulze Hattrick
    • Sentenza93
      Jup, Rowling kann das genauso gut. 😅Ich frage mich wirklich gerade vor allem, wem bei Disney ein Ruffalo ans Bein gepinkelt hat. Hat der besoffen in Bob Iger's Büropflanze gepinkelt und soll so um Vergebung bitten? Kein anderes Studio ist so inklusiv. Ich habe mich fast an meinem Wasser verschluckt. 😂
    • Rockatansky
      Ja, bisher blieben diese Orientierungen bloße Behauptungen. Ähnlich wie bei Rowling's Dumbledore.
    • Sentenza93
      Er hat diesen Machtkampf also angeblich schon zu Zeiten vom ersten Avengers gewonnen und Disney unterstützte ihn, aber erst Jahre später kamen dann Captain Überflüssig und jetzt noch LGBT-Helden und Co.? Finde den Fehler. 😉Und einfach nur auf Twitter zu posten, dass zum Beispiel eine Valkyrie bisexuell ist, das zählt nicht, mein lieber Mark und mein lieber Kevin. 😉
    • Sentenza93
      Zitat aus Spongebob, als sich Thaddäus als Lehrer an einer Schule in den Himmel lobt und plötzlich der Hausmeister vorbeikommt und meint: Alter, Du gibst einen Kunstkurs an einer Volkshochschule. Komm runter. 😂Genauso wirkt Ruffalo.
    • Dark Rain
      Also um es anders zu sagen hat Perlmutter uns Jahrelang vor dem Captain Karen Film beschützt und dank ihm ist ihre Rolle in Endgame wohl auch nicht so groß wie sie es gewesen wäre wenn ihr Solofilm viel früher gekommen wäre. Danke dafür Perlmutter.
    • Defence
      Hm, ich lese den Artikel und Ruffalos Aussagen, die so dick aufgetragen, sich anfühlen, als ob Feige nebenbei noch ein Mittel gegen Krebs und den Weltfrieden geschaffen/gefunden hätte und erinnere mich dunkel an ein paar Fakten...MCU aktuell 23 Filme, einschliesslich EnsembleFilme (Avengers), davon EXAKT 1 Film mit einer weiblichen Hauptrolle (Cpt. Marvel) und EXAKT ein weiterer Film mit einen dunkelhäutigen Helden (BP) in der Hauptrolle, der im übrigen 2018 ins Kino kam und somit EXAKT 20 Jahre NACH Blade (1998) und schon dieser mit einer Trilogie gezeigt hat, das ein solcher Superheld, dunkelhäutig und abseits der Comicfans eher unbekannter Held (im Vergleich zu Super-o. Batman z.b.), wunderbar für die Masse funktionieren kann.Also 2 von 23, 20 Jahre später- na, wenn das nicht progressiv und fortschrittlich ist...^^Ich habe absolut nichts gegen Gleichberechtigung,Diversity und Co bzw finde, das es durchaus noch Felder gibt, wo es noch definitiv Verbesserungsbedarf gibt,btw in beide Richtungen (.z.b. was Väter nach Trennung und der häufigen Benachteiligung im Umgang mit den Kindern betrifft - kurz gesagt: Gleichberechtigung bedeutet für mich alle Rechte, alle Pflichten für alle, keine Rosinenpickerei für eine Gruppe o.jemanden), aber diese Hollywood-PR-Masche unter dem Deckmantel von Diversity wird mir pesönlich immer unsympathischer...Es geht auch anders: Fragt mal einen James Cameron oder eine Kathryn Bigelow, deren unaufgeregter Umgang mit der ganzen Thematik erreicht wesentlich mehr, als dieser Krawall einer Elisabeth Banks (3 Engel...) ,Magot Robbie/Ewan McGregor (BoP), Paul Feig (GB-Remake), jetzt Ruffalo und wie Sie alle noch heißen...
    • dc_icon_comics
      Nein. Deine Augen täuscht dich nicht xD
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