Ich mag die MCU-Filme, eigentlich alle, zumindest die mit den und nicht solche Totalausfälle wie die „Eternals“. Aber Doctor Strange war schon immer mein Lieblings-Marvel-Held, daher feier ich seinen zweiten Solo-Film auch ohne Ende. Die Story ist zunächst etwas verwirrend, wenn man „WandaVision“ nicht gesehen hat (so wie ich), man findet aber trotzdem schnell hinein, ihre Motivation, ihre „Familie“ wiederhaben zu wollen ist jedenfalls jederzeit nachvollziehbar und wird von Elizabeth Olsen auch glaubwürdig und intensiv vermittelt. Benedict Cumberbatch ist als Doctor Strange sowieso über jeden Zweifel erhaben, nur vielleicht die „Sherlock“-Rolle passt noch perfekter auf ihn. Sein Sidekick, Wong, liefert auch einige wirklich witzige Szenen, überhaupt merkt man von Beginn an, dass Sam Raimi seine Hände im Spiel hat und die optimale Balance aus Spaß und Dramatik findet.
Xichitl Gomez kannte ich bisher nicht, am Anfang hat mich ihre America Chavez auch eher genervt, das wird im Verlauf aber besser und spätestens dann, wenn sie mit Doctor Strange auf Reisen durch das Multiverse geht, fand ich sie richtig gut. Eine witzige Episode bringt uns sogar ein Crossover mit den X-Men und mit den Fantastic Four, eine coole Idee! Aber den absoluten Irrsinn-Overkill liefert kein geringerer als Bruce Campbell mit einer extrem lässigen Hommage an Sam Raimis „Tanz der Teufel“ – herrlich! Die Action ist wie man es von den Marvel-Blockbustern gewohnt ist, bombastisch und großartig, die CGI stimmt und wenn es kracht, dann gewaltig! Ein Vergleich mit „Everything, Everywhere, all at once“ ist nicht gestattet, da die Filme zu unterschiedlich sind, vielleicht ist der Ausdruck „Multiverse“ im Titel auch irreführend.
FAZIT: Sam Raimi hat’s einfach drauf! Die perfekte Mischung aus Spaß, Dramatik, Action und Wahnsinn bekommt niemand sonst so hin, wie er. „Doctor Strange 2“ knallt nach dem etwas faden „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ und dem furchtbaren „Eternals“ nochmal richtig rein und erinnert uns daran, wie lässig und wie geil das MCU sein kann. Von mir gibt’s hier ganz klar eine Empfehlung!
Mit Doctor Strange in the Multiverse of Madness bringt Marvel einen visuell überwältigenden und düstereren Beitrag ins MCU. Regisseur Sam Raimi drückt dem Film seinen unverkennbaren Stil auf – Horror-Elemente, surreale Bildsprache und ein Hauch von Grusel, der für Marvel-Verhältnisse erfrischend ungewöhnlich ist.
Die Geschichte setzt bei Doctor Stranges Verantwortung für das Multiversum an. Als eine neue Bedrohung auftaucht, muss er nicht nur zwischen den Dimensionen reisen, sondern sich auch moralischen Fragen stellen. Besonders herausragend ist Elizabeth Olsen als Wanda/Scarlet Witch, deren Figur eine emotionale Tiefe und Tragik erhält, die dem Film viel Gewicht verleiht.
Die Stärken liegen klar im visuellen Spektakel: kaleidoskopartige Welten, kreative Kämpfe und ein mutigerer, dunklerer Ton als sonst im MCU. Gleichzeitig ist die Handlung jedoch etwas überladen, und manche Nebenfiguren bleiben blass. Auch der rasante Wechsel zwischen Horror, Humor und Action wirkt nicht immer ganz ausgewogen.
Fazit: Ein spannender, mutiger Marvel-Film, der durch Raimis Handschrift hervorsticht und vor allem optisch begeistert. Die Story hätte jedoch etwas fokussierter sein können. Insgesamt 4 von 5 Sternen.
This is a comment coming from a Wandastan (me). Dr Strange was dissapointing in this movie. And by dissapointing I mean, that we didnt get to see his full power. Another point is that we were probably all hoping for a huge and long fight scene between Wanda and Strange, which we didnt get in this movie. CGI was absolutely amazing. 838 Wanda Fight Scenes were pretty solid/good. And in the End I didnt really understanf how Chavez got to control her Power, just by Strange saying smth „amazing“ to her. I still love this Movie, no matter how much hate it will get, we still got to see Wanda‘s force and rage ❤️
Mal eine andere Variante von Dr Strange, die nichts mit dem ersten Teil zu tun hat. Diesmal misst er sich mit der Scarlet Witch und möchte ein Teenager vor ihr schützen. Hierbei trifft er sogar auf alte Bekannte aus dem Marvel Universum. Die Spezialeffekte sind sogar nochmal besser, als im ersten Teil. Anschauen lohnt sich definitiv.
DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS ist krasser Kram. Es ist tatsächlich ein Horrorfilm in traditioneller 80er-Jahre-Machart und gleichzeitig in bekannter Marvel-Art witzig, temporeich, mit starken Hauptfiguren und mit jeder Menge Querverweise auf bisherige Filme und Serien. Schießt beim Fanservice und mit manchem Drehbuchgetrickse etwas übers Ziel hinaus, macht aber trotzdem jede Menge Spaß und lohnt sich durchaus in 3D. Klare Empfehlung für die Marvel-Gemeinde.
Ouch! Manche Filme tun einfach nur weh. Ich habe nur Sam Raimi gelesen und dann den Film gleich angeschaut. Leider kann man seine eigene Note nicht erkennen. Da hatte das Studio wohl den Finger auch drauf. Egal! Die Story ist natürlich hanebüchener Unsinn. Gleich nach 5 Minuten mit dem lächerlichen 1-Auge-Alien musste ich schon mit den Augen rollen. Irgendwann kommt dann noch Charles in seinem Rollstuhl angebrettert. Was hat der eigentlich in dem Film zu suchen?! Völlig egal. Die Krönung war dann, als ein Doctor Strange als Untoter zurückkehrt. Man man man...einfach nur lächerlich! Fazit: etwas für die Kids. Für etwas ältere Leute unter uns...Blödsinn pur!