Mein Konto
    Dreht Christopher Nolan nach "Oppenheimer" nun tatsächlich "James Bond"? Neue Details machen Hoffnung!
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

    Seit Jahren wünschen sich Fans von Christopher Nolan, dass dieser seinen Traum vom eigenen 007-Abenteuer verwirklichen kann. Neue Gerüchte legen nun nahe, dass die Chancen darauf gar nicht mal schlecht stehen…

    Universal Studios. All Rights Reserved. / Universal Pictures Germany

    Es ist kein Geheimnis, dass Christopher Nolan eine Vorliebe für James Bond hat. Seit Jahren wird der Regisseur von Kinohits wie „Interstellar“, „Inception“ und der „Dark Knight“-Trilogie in Interviews so immer wieder aufs Neue mit der Frage konfrontiert, wie es denn darum stehe, dass er mal für eine 007-Mission auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Interesse scheint vorhanden zu sein – etwas Zählbares resultierte daraus aber bislang nicht. Das könnte sich nun jedoch ändern:

    Wie World of Reel nun berichtet, sei Christopher Nolan „sehr ernst im Gespräch, den nächsten James-Bond-Film zu inszenieren.“ Die Seite, die in der Vergangenheit bereits mit einigen Vorab-Informationen richtig lag und von uns so als durchaus seriös eingestuft wird, bezieht sich dabei auf eine Insider-Quelle. Und es gibt sogar noch weitere spannende Informationen – die teilweise für, teilweise aber auch gegen ein Engagement von Christopher Nolan sprechen.

    Christopher Nolan besteht auf kreative Freiheit

    „Mir wurde gesagt, dass es Gespräche mit dem Regisseur gab, den Film zu inszenieren, doch es kam noch nicht zu einem Vertrag“, so Jordan Ruimy von World of Reel, der außerdem betont, dass es durch den aktuellen Streik der Autor*innen und Schauspieler*innen sowie aufgrund von Nolans Pressetour zu seinem aktuellen Kassenschlager „Oppenheimer“ zu zusätzlichen Verzögerungen kam.

    Das Problem: Es gibt stets gewisse Vorgaben, die mit einem „James Bond“-Film einhergehen. Christopher Nolan allerdings besteht auf eine Carte Blancheunbeschränkte Handlungsfreiheit im kreativen Prozess. Eine Forderung, mit der im aktuellen Blockbuster-Geschäft wohl kaum jemand durchkäme – neben Steven Spielberg oder James Cameron hat sich seit der Jahrtausendwende aber eben auch Nolan einen gewissen Ruf aufgebaut, einen gewissen Status.

    Und der erlaubt es ihm durchaus, kreative Freiheit einzufordern. Denn kaum ein Filmemacher lieferte in den vergangenen 20 Jahren derart konstant großes Kino auf höchstem Niveau, das von Fans und Fachpresse gleichermaßen gefeiert wird und obendrein höchst erfolgreich ist.

    Im Podcast Happy Sad Confused von Josh Horowitz sprach der britische Regiemeister erst kürzlich über James Bond. Nolan: „Ich liebe diese Filme. Der Einfluss dieser Filme auf meine Filmographie ist fast schon peinlich offensichtlich. Es wäre ein großes Privileg, einen zu machen.“ Gleichzeitig sieht der Regisseur die Angelegenheit aber eben auch realistisch, betont etwa „gewisse Einschränkungen“ die damit einhergehen würden, wenn man an einer ehrwürdigen Figur wie James Bond arbeitet. Nolan wolle jedoch „all in“ gehen – und so auch in den kompletten Prozess involviert sein.

    Bei dem Deal würde es sich übrigens nicht nur um einen, sondern gleich zwei Filme handeln, zu denen Nolan traditionsgemäß auch die Drehbücher liefern würde. Danny Boyle, Denis Villeneuve und Paul Greengrass gelten laut World Of Reel aktuell die Backup-Regisseure, sollte es mit Nolan nicht klappen.

    Wer in die Fußstapfen von Daniel Craig als James Bond treten wird, ist noch nicht bekannt. Die höchsten Chancen werden derzeit Aaron Taylor-Johnson zugeschrieben – und der würde irgendwie auch zu Nolan passen. Schließlich stand er für den auch schon für „Tenet“ vor der Kamera.

    "Oppenheimer" avanciert zum Megahit

    Dass ein „James Bond“-Film von Christopher Nolan ein Erfolg an den Kinokassen werden dürfte, bezweifelt wohl niemand. Schließlich avancierte der Filmemacher über die Jahre zu einer regelrechten Marke, einem der wenigen Regisseure, für dessen Filme die Menschen ungeachtet des Stoffes ins Kino gehen. „Den nächsten Nolan-Film“, den muss man einfach gesehen haben. Am besten im Kino. Gepaart mit der nach wie vor immensen Box-Office-Power der Marke James Bond kann das eigentlich nur zu einem Megahit führen.

    Dennoch ist das, was „Oppenheimer“ an den Kinokassen gerade erreicht hat, mehr als beeindruckend. Denn das dreistündige Biopic um den „Vater der Atombombe“ ist wahrlich kein leichter, kurzweiliger Stoff, für den man nach einem langen Arbeitstag mal eben noch kurz ins Kino geht. Dennoch zieht der Film die Massen in die Filmtheater – und das bereits seit über sieben Wochen.

    Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 854,5 Millionen Dollar ist „Oppenheimer“ der dritterfolgreichste Film des Jahres – und lässt damit sogar XXL-Hollywood-Produktionen wie „Guardians Of The Galaxy 3“ (845,5 Millionen Dollar), „Fast & Furious 10“ (704,7 Millionen Dollar) oder „Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil 1“ (560,5 Millionen Dollar) hinter sich. Und angesichts seiner Dauerbrenner-Qualitäten dürfte das auch noch nicht das Ende der Fahnenstange sein…

    "Oppenheimer": Diese Szene mit Albert Einstein hat Christopher Nolan nur erfunden – aber sie ist unglaublich wichtig!
    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top