"Auf dem Papier haben sie sich gut angehört": Diese Bestseller-Verfilmungen zählt Kevin Costner zu seinen größten Karriere-Enttäuschungen
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Die Karriere von Kevin Costner liest sich wie ein ständiges Auf und Ab. Welche zwei Filme dem „Robin Hood“-Star dabei besonders negativ in Erinnerung geblieben sind, hat er in einem Interview zu Protokoll gegeben.

In den 1980er-Jahren stieg Kevin Costner („Silverado“) zum Superstar auf – und schaffte in den 1990ern endgültig den Sprung in den Hollywood-Olymp. Neben Erfolgen wie „JFK – Tatort Dallas“, „Robin Hood – König der Diebe“, „Bodyguard“ und „Perfect World“ feierte er mit dem Western-Epos „Der mit dem Wolf tanzt“ auch sein Regiedebüt. Der Film wurde schließlich mit sieben Oscars ausgezeichnet, unter anderem für Costners Inszenierung.

Doch trotz solcher Höhenflüge blieb Costners Karriere nicht frei von Tiefpunkten. In jüngerer Zeit denkt man da vor allem an das kommerzielle Desaster rund um „Horizon“. Aber auch bereits in den 1990ern sorgten Filme wie „Waterworld“, „Wyatt Earp“ oder auch „Postman“ für Schlagzeilen – weniger wegen ihres Erfolgs als vielmehr wegen explodierender Budgets und enttäuschender Einspielergebnisse. Diese Rückschläge gingen auch an Costners Strahlkraft nicht spurlos vorbei.

Diese Bestseller-Verfilmung sind Kevin Costner negativ in Erinnerung geblieben

Interessanterweise nennt der Schauspieler selbst jedoch andere Werke, wenn es um die größten Enttäuschungen seiner Laufbahn geht. Im Interview mit Female sagte er: „‚Message In A Bottle‘ oder ‚Im Zeichen der Libelle‘. Auf dem Papier haben sich beide sehr gut angehört, aber letztlich wurden sie meiner Meinung nach zu allzu sanften Liebesgeschichten. Es gab gute Gründe, warum ich diese Filme gemacht habe – aber das, was mich daran gereizt hat, sieht man im fertigen Film nicht. Und ich verstehe bis heute nicht, warum.“

Beide Werke basieren auf Bestseller-Romanen. Während „Message In A Bottle“ (1999) mit weltweit 118 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 30 Millionen zumindest solide am Box Office abschnitt, floppte „Im Zeichen der Libelle“ (2002) deutlich: Bei Produktionskosten von rund 60 Millionen US-Dollar spielte der Film nur etwa die Hälfte davon ein. Diese Misserfolge trugen mit dazu bei, dass Costners einstiger Superstar-Glamour zum Beginn des neuen Jahrtausends spürbar verblasste.

Und falls ihr wissen wollt, bei welchem Film Kevin Costner das Studio so richtig verärgerte, solltet ihr den nachfolgenden Artikel lesen:

"Er ist nicht der Regisseur": Kevin Costner mischte sich in 50-Millionen-Dollar-Flop ein – und verärgerte das Studio
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