„Inside“ ist das Spielfilmdebüt des Drehbuchautors und Regisseurs Charles Williams. Ein unbeschriebenes Blatt ist er dennoch nicht: Für seinen Film „All These Creatures“ erhielt Williams bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme für den besten Kurzfilm, weitere Auszeichnungen folgten.
Für die Hauptrollen in „Inside“ konnte der australische Filmemacher zwei vielversprechende Stars gewinnen: Den etablierten Guy Pearce, der seit seinem Durchbruch in Christopher Nolans „Memento“ (2000) unter anderem als Bösewicht in „Iron Man 3“ zu sehen war und zuletzt eine Oscar-Nominierung als bester Darsteller im Drama „Der Brutalist“ erhielt. Der andere ist der gerade bekannter werdende Cosmo Jarvis, der in der Erfolgsserie „Shōgun“ mitspielte und aktuell im Kriegsdrama „Warfare“ von Alex Garland und Ray Mendoza mit von der Partie ist.
Rehabilitation oder Rückfall: Darum geht’s in "Inside"
Zur weiteren Verbüßung eines Gewaltverbrechens wird der 18-jährige Mel Blight (Vincent Miller) von der Jugendstrafanstalt in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Hier soll ihn der mit dem Leben im Gefängnis vertraute Insasse Warren Murfett (Guy Pearce) unter seine Fittiche nehmen.
Zunächst scheint sich zwischen den beiden eine Freundschaft zu entwickeln, doch Warren verfolgt eigene Pläne: Er will Mel für die Ermordung eines Mithäftlings rekrutieren, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt wurde. Dieser ist Mels Zellengenosse Mark Shepard, der seit jungen Jahren für ein abscheuliches Verbrechen inhaftiert ist, aber im Gefängnis zum gläubigen Christen wurde und in der Kapelle Predigten über Wege zur Erlösung hält.
Bonsai Films
Aufwühlend und kraftvoll
Impressionen aus dem rauen Gefängnisalltag, Marks Predigten als Voice-Over, Ausschnitte aus Mels Vergangenheit und die auf eine finale Entscheidung drängende Prämisse: Der Trailer zu „Inside“ verspricht ein bewegendes Drama über Gewalt, Selbsteinsicht und Erlösung und lässt Mark am Ende einen kraftvollen Satz über das innere Gefängnis aussprechen, das es zu überwinden gilt: „Bis du nicht in der Lage bist, dich selbst zu akzeptieren, wird jeder Ort, an dem du bist, eine Art Gefängnis sein.“
Wie dieses Drama tatsächlich ausgeht, werden wir zu noch unbestimmter Zeit erfahren: In den amerikanischen Kinos soll „Inside“ am 20. Juni 2025, kurz nach seiner US-Premiere auf dem Tribeca Festival, anlaufen. Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest.
Einen ebenfalls packenden Film verspricht dieser neue Trailer:
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