Wie der Hollywood-Insider Jeff Sneider in Erfahrung bringen konnte, ist Ben Stiller als Regisseur an Bord für einen „The Twilight Zone“-Kinofilm. Leonardo DiCaprio will diesen seit mehr als einem Jahrzehnt gemeinsam mit Warner auf den Weg bringen. Stiller sei schon seit rund einem halben Jahr an Bord. Momentan gehe es darum, ein neues Drehbuch in Angriff zu nehmen.
Stiller scheint die perfekte Wahl, um das Projekt endlich voranzubringen. Er gilt als riesiger Fan der einflussreichen TV-Serie, die zuerst von 1959 bis 1964 lief, dann von 1985 bis 1989, von 2002 bis 2003 und zuletzt von 2019 bis 2020 neu aufgelegt wurde. Stillers gefeierte AppleTV+-Serie „Severance“ gehört neben Titeln wie „Black Mirror“ oder den Kinofilmen eines Jordan Peele („Get Out“) zu den vielen modernen Highlights, die ohne den Einfluss von „Twilight Zone“ nicht denkbar wären. In der zweiten Staffel „Severance“ baute Stiller sogar eine ganze Episode ein, die eine Hommage an eine Folge aus der „The Twilight Zone“-Originalserie ist.
"The Twilight Zone" von Ben Stiller: Geduld ist angebracht
Nun heißt es Daumen drücken, dass der neue Anlauf beim Kinofilm klappt. Es ist schließlich nicht der erste. 2011 war bereits „The Batman“-Regisseur Matt Reeves an Bord des Projekts, nach ihm versuchte sich „Top Gun 2“-Macher Joseph Kosinski daran. Nachdem „The Twilight Zone“ durch die Hände zahlreicher Drehbuchautoren gegangen ist, war es zuletzt einige Jahre still. Jetzt wollen es die DiCaprio und Warner mit Stiller als neuem Partner noch einmal wissen.
Ganz so schnell wird das aber nicht gehen. Wie eingangs bereits geschrieben, braucht es erst einmal ein neues Drehbuch. Zudem hat der auch als Schauspieler erfolgreiche Stiller einen vollen Terminkalender. Demnächst steht er zum Beispiel gemeinsam mit Robert De Niro und Ariana Grande für „Meet The Parents 4“, ein weiteres Sequel zu „Meine Braut, ihr Vater und ich“, vor der Kamera. Zudem arbeitet er an einer dritten Staffel „Severance“.
"The Twilight Zone" – was wird die Story?
Zur Handlung des „The Twilight Zone“-Kinofilms kursieren schon einige Details. Sicher ist, dass man sich vom ersten Kinofilm „Unheimliche Schattenlichter“ aus dem Jahr 1983 abheben wird. Dieser ist ein Episodenfilm, mit Joe Dante, John Landis, George Miller und Steven Spielberg inszenierten vier herausragende Regisseure jeweils eine Geschichte. Dieses Mal soll sich der Film auf eine große Erzählung konzentrieren.
Ein möglicher Plot kursiert, der jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Ein Testpilot, der die erste Rakete, die schneller als das Licht ist, auf den Prüfstand stellt, landet nach einem Systemfehler plötzlich 125 Jahre in der Zukunft. Doch in der utopischen, technologisch fortgeschrittenen Gesellschaft ist nicht alles so glänzend, wie es zuerst scheint.
Das war zwar wohl ziemlich sicher der Plot, mit dem das Projekt über Jahre entstehen sollte, doch mit der neuen Beteiligung von Stiller und einem neuen Drehbuch kann diese Story hinfällig sein. Es ist noch nicht bekannt, ob komplett neu angesetzt oder auf den bisherigen Arbeiten aufgebaut wird. Wann „The Twilight Zone“ in die Kinos kommt, ist so auch absolut noch nicht abzusehen.
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