Wer den „Der Vorname“- und „Willkommen bei den Hartmanns“-Star Florian David Fitz als verkrachten Popsänger und die ehemalige „Tatort“-Ermittlerin Nora Tschirner („Wunderschön“) als engagierte Pflegekraft in einer psychiatrischen Klinik erleben möchte, muss nicht mehr lange warten. Denn „No Hit Wonder“ kommt bereits in gut zwei Monaten auf uns zu.
„No Hit Wonder“ startet bundesweit am 30. Oktober 2025 in den deutschen Kinos.
Die von „Toubab“-Regisseur Florian Dietrich inszenierte und in Bayern sowie in Berlin gedrehte Tragikomödie wurde von Fitz selbst erdacht und geschrieben. Realisiert wurde der Film von der von Matthias Schweighöfer („Brick“) gegründeten Produktionsfirma Pantaleon Films.
Neben Fitz und Tschirner stehen noch diese bekannten Namen auf der Besetzungsliste: Jasmin Shakeri aus dem „Fack Ju Göhte“-Spin-off „Chantal im Märchenland“ und der deutschen AppleTV+-Serie „Where's Wanda“, Bernd Hölscher („Spieleabend“), Holger Stockhaus aus der ZDF-Krimireihe „Friesland“, Corinna Kirchhoff („Sarah Kohr“) sowie Kino- und TV-Veteran Udo Samel, den viele von euch unter anderem in „Die Klavierspielerin“ gesehen haben könnten.
Der Filmtitel ist eine Abwandlung des aus der Popmusik-Branche stammenden Begriffs „One-Hit-Wonder“. Er beschreibt ein Phänomen, das immer wieder auftritt: Ein*e Künstler*in feiert enorme Erfolge mit einem Song, der offenbar genau zur richtigen Zeit kommt, um die Massen zu inspirieren. Allerdings gelingt es dem kurzfristig zum Star avancierten Individuum danach nie wieder, solche Höhen zu erreichen – alles, was nach dem großen Hit kommt, sind Flops.
Internationale Beispiele schon aus den 1960ern sind etwa Scott McKenzie („San Francisco“), Ralph McTell („Streets Of London“) oder Norman Greenbaum („Spirit In The Sky“). Deutsche One-Hit-Wonder waren unter anderem Trio Rio mit „New York – Rio – Tokio“, „Mambo No. 5“-Sänger Lou Bega oder NDW-Göre Ixi („Der Knutschfleck“).
"No Hit Wonder": Das ist die Story
Für kurze Zeit war Daniel (Florian David Fitz) mal eine ganz große Nummer im Pop-Geschäft. Abertausende sangen im prallgefüllten Münchener Olympiastadion seinen Song und schwenkten berührt ihre Feuerzeuge. Doch dann kam von ihm nichts mehr – kein einziger weiterer Hit. Daniel verschwand in der Belanglosigkeit und darf nun höchstens nochmal bei Nostalgie-Shows auftreten und seinen alten Kracher von damals zum Besten geben.
Alkoholisiert und deprimiert versucht sich der Mann eines Abends mit einer Pistole das Leben zu nehmen. Allerdings durchschießt er lediglich seine linke Backe. Zur Rekonvaleszenz und damit er es nicht gleich noch einmal probiert, wird er in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Dort trifft er auf die Glücksforscherin Lissi (Nora Tschirner), die hier als Pflegekraft arbeitet. Um Aufmerksamkeit und damit Sponsoren für ihre selbst entwickelten Methoden zu bekommen, sucht sie nach einer außergewöhnlichen Idee.
Als Daniel einer ihrer Patienten wird, wittert sie eine große Chance: Sie bietet ihm Hilfe an, wieder rauszukommen, wenn er sie bei einem ungewöhnlichen Projekt unterstützt. Gemeinsam sollen sie eine Gruppe einsamer Menschen durch Gesang glücklich machen – der Beginn einer chaotischen Zweckgemeinschaft …
Wenn ihr „No Hit Wonder“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Florian David Fitz hat übrigens bereits das nächste Projekt in der Pipeline. Hier lest ihr alles, was wir bisher darüber wissen:
"Fack ju Göhte"-Macher setzt den erfolgreichsten Film von 2019 fort – und das Star-Ensemble aus Teil 1 ist wieder mit dabei!