Das größte Kino-Experiment aller Zeiten bekommt ein Mega-Budget: So gigantisch viel sollen die "Beatles"-Filme kosten
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.

„James Bond 007 - Skyfall“-Regisseur Sam Mendes will mit gleich vier Filmen die Fab Four ehren. Und hier werden keine kleinen Brötchen gebacken, denn das Budget ist überaus ambitioniert.

Sony Pictures / John Russo

Die Beatles haben sich zwar bereits 1970 aufgelöst, besitzen aber nach wie vor eine gigantische Fangemeinde. Und das ist auch kein Wunder, schließlich haben die britischen Pilzköpfe die Popkultur geprägt wie kaum eine andere Band und werden mit Songs wie „Yesterday“, „All You Need Is Love“, „Let It Be“ „Here Comes The Sun“ oder „Yellow Submarine“ auf ewig ihren Platz im kulturellen Gedächtnis haben.

Für so eine Ausnahmeband ist ein gewöhnliches Biopic nicht ausreichend, das muss zumindest „James Bond 007 - Skyfall“-Regisseur Sam Mendes gedacht haben, denn dieser plant ein gigantisches Projekt, welches es in dieser Größenordnung noch nie gab. Jedes Mitglied der Beatles bekommt einen eigenen Film. Dementsprechend dürfen sich die Fans gleich vierfach auf John Lennon (Harris Dickinson, „Babygirl“), Paul McCartney (Paul Mescal, „Gladiator 2“), Ringo Starr (Barry Keoghan, „Saltburn“) und George Harrison (Joseph Quinn, „Stranger Things“) freuen. Dabei wird in jedem Teil die Geschichte der Band aus der Perspektive des jeweiligen Musikers erzählt. Zudem hängen alle vier Filme des „The Beatles - A Four-Film Cinematic Event“, wie das Gesamtwerk inzwischen heißt, zusammen.

Veröffentlicht werden sollen die vier Biopics innerhalb eines Monats (!), nämlich im April 2028. Ein ambitioniertes Projekt, das auch finanziell durchaus ein Wagnis für die Produktionsfirma Sony darstellt …

So unglaublich hoch ist das Budget für die "Beatles"-Filme

Der Hollywood-Insider Matt Belloni meldete jetzt über seinen Newsletter, dass die Filme „angeblich jeweils etwa 100 Millionen Dollar kosten sollen“. Insgesamt verschlingt das Gesamtprojekt damit rund 400 Millionen US-Dollar. Eine gigantische Hausnummer – denn in der Branche gilt die Faustregel, dass ein Film mindestens das Doppelte seines Budgets einspielen muss, um seine Kosten gedeckt zu haben. Schließlich sind in das Budget noch nicht die Ausgaben fürs Marketing eingerechnet, zudem muss von jeder verkauften Karte auch ein Teil an die Kinos abgegeben werden. Wir sind gespannt, ob „The Beatles - A Four-Film Cinematic Event“ tatsächlich die benötigten 800 Millionen US-Dollar an den Kassen einspielen wird.

Neben den vier Hauptdarstellern sind übrigens auch bereits einige weitere Schauspielerinnen bekannt, die bei dem Mammut-Projekt vor die Kamera treten werden: Anna Sawai („Shōgun“) wird als Yoko Ono zu sehen sein, während Aimee Lou Wood („The White Lotus“) als Patti Boyd, ihres Zeichens Ex-Frau von George Harrison, verpflichtet wurde.

Wir in der FILMSTARTS-Redaktion freuen uns schon jetzt auf „die erste Kino-Erfahrung zum Bingen“, so wie das Projekt bereits von Sam Mendes betitelt wurde. Ein heiß erwarteter Fantasyfilm ist jetzt allerdings erst einmal wieder ins Stocken geraten – weil sich der Hauptdarsteller verletzt hat. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Henry Cavill ist schuld: Die Dreharbeiten zum Remake eines der besten Fantasy-Filme aller Zeiten müssen verschoben werden

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren