Hollywood-Legende Robert Redford ist tot
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

Wie die New York Times berichtet, ist Schauspieler und Filmemacher Robert Redford im Alter von 89 Jahren gestorben.

Disney und seine verbundenen Unternehmen

Hollywood hat einen seiner großen Stars verloren. Mit Rollen in „Butch Cassidy And The Sundance Kid“, „Die drei Tage des Condors“ und „Jenseits von Afrika“ eroberte er als Schauspieler die Herzen des Publikums und machte sich dann auch als Regisseur einen Namen. Für „Eine ganz normale Familie“ wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet. Jetzt ist Robert Redford im Alter von 89 Jahren gestorben, wie die New York Times berichtet.

Die New York Times beruft sich auf ein Statement von Cindi Berger, Chief Executive der PR-Agentur Rogers & Cowan PMK. Demnach starb der am 18. August 1936 geborene Redford am frühen Dienstagmorgen (16. September 2025) in seinem Zuhause in Utah. Er sei im Schlaf gestorben, nähere Umstände wurden nicht genannt.

Robert Redford: Charakterrollen, aber auch Marvel-Ruhm

Redford begann seine Karriere Anfang der 1960er Jahre als Fernsehschauspieler, war unter anderem in Serien wie „Perry Mason“, „Die Leute von der Shiloh Ranch“ und „Maverick“ zu sehen. 1962 übernahm er seine erste Filmrolle in „Hinter feindlichen Linien“.

Robert Redford war in vielfältigen Rollen zu sehen, wobei ihn Hollywood aufgrund seiner charmanten Ausstrahlung immer wieder gerne in romantischen Parts besetzte – von „Barfuß im Park“ über „So wie wir waren“ und den schon weiter oben genannten Kultfilm „Jenseits von Afrika“ bis zu „Der Pferdeflüsterer“. Auch in Polit-Thrillern und Kriegsfilmen trat Redford häufig auf, darunter „Die Brücke von Arnheim“, „Die drei Tage des Condor“ und „Die Unbestechlichen“.

Recht spät in seiner Karriere wendete er sich dann auch einem Blockbuster-Franchise zu: Im Marvel Cinematic Universe war er in der Rolle des Alexander Pierce in „The Return Of The First Avenger“ (2014) und in „Avengers: Endgame“ (2019) zu sehen.

Den Oscar gewann er nicht als Schauspieler, sondern als Regisseur

1980 führte Robert Redford zum ersten Mal Regie – und gewann in dieser Funktion für das Drama „Eine ganz normale Familie“ mit Donald Sutherland und Mary Tyler Moore 1981 prompt einen Oscar. Zuvor war er als Schauspieler für die begehrte Trophäe nominiert gewesen, ging in der Kategorie Bester Hauptdarsteller bei „Der Clou“ 1974 aber letztendlich leer aus. Für „Quiz Show“ wurde Redford später noch einmal als Bester Regisseur nominiert, außerdem bekam er eine Nominierung als Produzent in der Kategorie Bester Film. 2022 wurde Robert Redford mit dem Ehren-Oscar ausgezeichnet.

Diesen erhielt er nicht nur für sein vielfältiges Schaffen vor und hinter der Kamera, sondern auch für seinen Einsatz für den Independent-Film. 1980 gründete er das Sundance Institute, das sich die Förderung unabhängiger Filmemacher*innen auf die Fahne geschrieben hat und das seit 1984 hinter dem jährlich stattfindenden und inzwischen nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenkenden Sundance Film Festival steht.

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