Nach DEM Horror-Hype des Jahres: "Weapons"-Regisseur bestätigt Prequel – diese Figur soll einen eigenen Film bekommen
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Die Erwartungen an „Weapons“ waren hoch. Doch Zach Cregger lieferte ab und so wurde der Horror-Thriller in diesem Jahr zum großen Erfolg. Jetzt bestätigte der Regisseur, dass er tatsächlich an einem Prequel-Film arbeitet.

Nachdem sich Zach Cregger zu Beginn seiner Karriere fast ausschließlich im Comedy-Genre bewegte, wagte er 2022 den Schritt in ein völlig neues Terrain – und erkundete das Horror-Genre. Und dieser Schritt sollte sich auszahlen: Mit „Barbarian“ landete er einen echten Überraschungshit. Der Film überzeugte nicht nur an der Kinokasse – bei einem Budget von gerade einmal 4,5 Millionen Dollar spielte er mehr als das Zehnfache wieder ein – sondern begeisterte auch Kritiker*innen und Publikum. In der FILMSTARTS-Kritik gab es hervorragende 4 von 5 Sternen.

Kein Wunder also, dass die Erwartungen an Creggers nächsten Film riesig waren. Und erneut lieferte der Filmemacher ab: Für „Weapons – Stunde des Verschwindens“ gab es in unserer Kritik sogar 4,5 Sterne, also noch einen halben Stern mehr als für „Barbarian“. Auch am Box-Office läuft es für den düsteren Horror-Thriller blendend: Mittlerweile steht er bei einem weltweiten Einspiel von rund 263,5 Millionen US-Dollar – und kann übrigens immer noch in den Kinos angeschaut werden. Bei zwei Horror-Perlen in Folge ist es kaum verwunderlich, dass die Rufe nach weiterem Nachschub immer lauter werden.

Noch mehr aus dem "Weapons"-Universum

Nun hat Zach Cregger selbst bestätigt, was zuvor schon immer wieder gemunkelt wurde: „Weapons“ bekommt ein Prequel. Im Gespräch mit Fangoria erklärte der Regisseur, dass sich die Vorgeschichte um Tante Gladys (Amy Madigan) drehen soll – eine Figur, die im Film bereits eine wichtige Rolle spielt.

Cregger erklärte, dass er schon während des Schreibprozesses Material verfasst hatte, das sich ausschließlich auf Gladys konzentrierte, es jedoch aus Gründen der Länge aus „Weapons“ entfernen musste. Diese „verlorene“ Handlung soll nun als Rückgrat der Vorgeschichte dienen. „Ich war bereit“, so Cregger über die Entstehung des Prequel-Plans. „Ich hatte sie sozusagen schon in der Tasche, bevor der Film herauskam.“

Bevor sich der Regisseur allerdings der Geschichte um Tante Gladys widmet, wartet ein weiteres Projekt auf ihn: das Reboot von „Resident Evil“, das am 17. September 2026 in die Kinos kommen soll. Dabei will sich Cregger so nah wie möglich am Geist der berühmten Videospielvorlage orientieren. Zwar sollen andere Figuren auftreten als in den Games, der düstere Ton und die Atmosphäre der Vorlage sollen jedoch unbedingt erhalten bleiben. Mehr zum Projekt erfahrt ihr hier:

Kinostart steht fest: Dann erscheint der "Resident Evil"-Reboot vom "Weapons"-Macher in Deutschland
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