Über 15 Jahre mussten Fans des legendären Leinwand-Abenteurers Indiana Jones auf den fünften Film der 1981 mit „Jäger des verlorenen Schatzes“ gestarteten Reihe warten. Im Juni 2023 kam „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ dann endlich in die Kinos – natürlich wieder mit Harrison Ford in der Titelrolle. Am Abend könnt ihr den mit Spannungsmomenten und opulenter Action, aber auch reichlich Humor gespickten Blockbuster nun erstmals im Free-TV erleben.
„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ läuft am heutigen 26. Dezember 2025 um 20.15 Uhr auf ProSieben. Eine Wiederholung folgt am 1. Januar 2026 um 13.50 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-12-Titel aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Disney+* streamen. Zudem ist er als (4K-)Blu-ray, DVD und Video-on-Demand* erhältlich:
$352 Mio. Budget – wie gut ist "Indy 5"?
Die ersten drei Teile der Abenteuer-Saga um den von George Lucas erdachten, von Steven Spielberg ins Bild gesetzten und von Harrison Ford unnachahmlich verkörperten Archäologen sind nahezu perfekt. Brauchte es da nach dem schon ziemlich ernüchternden „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ aus dem Jahre 2008 wirklich noch einen fünften Film? Natürlich nicht. Trotzdem dürften Fans des Franchise happy darüber sein, dass es ihn gibt.
Denn auch wenn „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ seine Macken hat und längst nicht an die Atmosphäre und den Witz der Ur-Trilogie herankommt, macht es Spaß, ihn anzusehen. In unserer gute 3,5 von 5 Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik analysiert Chefredakteur Christoph Petersen, dass dies größtenteils daran liegt, dass der Film die Fehler des vierten Parts nicht wiederholt.
So hat der hier den Regiestuhl von Spielberg übernehmende „Like A Complete Unknown“-Macher James Mangold den Pulp-Faktor wieder deutlich zurückgefahren und zaubert dieses Mal auch keine Aliens aus dem Fedora. Zudem sind die Spezialeffekte um einiges gelungener und es gibt in Person von „Fleabag“-Star Phoebe Waller-Bridge einen viel besseren Sidekick. Generell ist der Film trotz seines monumentalen Budgets von kolportierten 352,3 Millionen Dollar ein deutlich bodenständigerer, fast schon klassischer Abenteuerfilm geworden – von dem sicher auch das Publikum vor dem TV-Gerät spaltenden Finale vielleicht einmal abgesehen.
Solltet ihr „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ also einschalten? Wenn ihr die ersten drei Teile kennt, lautet die Antwort ganz klar „Ja“. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Film letztlich nur marginal mehr einspielen konnte, als er gekostet hat und deshalb als finanzieller Fehlschlag gilt. Falls ihr die 1980er-Monumente „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ sowie „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ allerdings noch immer nicht gesehen habt, tut euch bitte den Gefallen und holt zunächst endlich einmal diese Pflichtveranstaltungen für jeden ernsthaften Fan des Hollywood-Kinos nach.
Darum geht’s in "Indiana Jones und das Rad des Schicksals"
1969: Dr. Henry „Indiana“ Jones (Harrison Ford) steht vor seiner Pensionierung. Und die scheint keine Minute zu früh zu kommen. Denn der Archäologie-Professor ringt immer mehr damit, sich mit den Entwicklungen und Neuerungen der modernen Welt zu arrangieren. Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs und eines Wettlaufs ins All zwischen den USA und der Sowjetunion wird er aber doch noch einmal in ein ebenso aufregendes wie gefährliches Abenteuer verwickelt.
Auslöser des Ganzen ist Helena Shaw (Phoebe Waller-Bridge), die Tochter eines verstorbenen Kollegen. Sie tritt an Indy heran, um die letzten Puzzleteile zur Lösung des Rätsels um das sogenannte „Rad des Schicksals“ zu finden, von dem schon ihr Vater besessen war. Dummerweise ist ein alter Bekannter des Helden, der einstige Nazi-Astrophysiker Jürgen Voller (Mads Mikkelsen aus „James Bond 007 - Casino Royale“), der mittlerweile als Dr. Schmidt für die NASA arbeitet, ebenfalls hinter dem Artefakt her.
„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ ist nicht das einzige Großprojekt mit Harrison Ford, dessen Performance an den Kinokassen weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Wollt ihr wissen, welche die anderen Flops mit dem Superstar waren? Dann schaut in den folgenden Artikel von FILMSTARTS-Redakteur Michael Bendix:
Harrison Ford hat in den letzten 25 Jahren in gleich 4 (!) großen Flops mitgespielt – darunter ein unterschätzter Kriegsfilm und ein Sci-Fi-Blockbuster!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.