"Die beste MCU-Serie, die noch keiner gesehen hat": Neuer Trailer zu "Wonder Man" – mit gleich zwei Marvel-Rückkehrern
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Das Mammut-Projekt MCU hat Markus bis heute in seinem Bann, sodass er alles, was Film und Serie dazu hergeben, genüsslich aufsaugt.

Während derzeit schon erste Teaser die Vorfreude auf „Avengers 5: Doomsday“ anheizen, beginnt Marvel 2026 erst einmal eine Nummer kleiner mit der neuen Serie „Wonder Man“ – die im neuen Trailer erfrischend anders daherkommt:

„,Wonder Man‘ ist eines meiner Lieblingsprojekte. Ich finde, es ist die beste Serie, die noch keiner gesehen hat, und ich mich bin sehr gespannt, wie das Publikum darauf reagiert. Es ist eine Liebeserklärung an das, was wir als Filmemacher tun, und an den Beruf des Schauspielers und es ist eine sehr ehrliche, schöne Serie“, erklärte der natürlich nicht ganz unbefangene Marvel-Produzent Brad Winderbaum schon vor einigen Monaten durchaus überzeugend begeistert.

Und dass „Wonder Man“ zumindest anders daherzukommen scheint als bisherige MCU-Titel, deutet nun auch der neue Trailer an, in dem sogar direkt das Thema Superhelden-Müdigkeit aufgegriffen wird. Hat die Serie mit ihrer Meta-Geschichte dem wirklich etwas entgegenzusetzen? Das erfahren wir ab 28. Januar 2026, wenn „Wonder Man“ hierzulande um 3.00 Uhr nachts bei Disney+ startet.

Eigenständige Marvel-Geschichte – mit MCU-Comebacks

Die acht rund halbstündigen Folgen von „Wonder Man“ erscheinen dabei unter dem sogenannten Marvel-Spotlight-Banner, das erstmals beim „Hawkeye“-Spin-off „Echo“ zum Einsatz kam und MCU-Projekte kennzeichnen soll, die größtenteils eigenständig funktionieren und bei denen man nicht die ganzen bisherigen Geschehnisse des Marvel Cinematic Universe im Hinterkopf haben muss, um der Handlung folgen zu können.

Dennoch wird es natürlich hier und da MCU-Verweise und -Verbindungen geben. Am deutlichsten wird das wohl an zwei Rückkehrern: So ist „Succession“-Star Arian Moayad nach „Spider-Man: No Way Home“ und „Ms. Marvel“ erneut als Damage-Control-Agent P. Cleary mit von der Partie. Vor allem aber feiert Oscarpreisträger Ben Kingsley ein weiteres Comeback als Schauspieler Trevor Slattery, der seinen Marvel-Einstand einst als falscher Mandarin in „Iron Man 3“ gab.

Darum geht's in "Wonder Man"

Hauptfigur von „Wonder Man“ ist indes Simon Williams (gespielt von DC-Bösewicht Yahya Abdul-Mateen II), ein aufstrebender Schauspieler, der verzweifelt versucht, die Hauptrolle in einem ebenfalls auf den Titel „Wonder Man“ hörenden Superhelden-Remake zu ergattern. Dabei freundet er sich mehr und mehr mit Trevor an, hütet aber auch ein finsteres Geheimnis: Simon selbst hat Superkräfte, die er offenbar nur schwer kontrollieren kann – weswegen es P. Cleary auf ihn abgesehen hat...

Entwickelt wurde „Wonder Man“ von „Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings“- und „Spider-Man: Brand New Day“-Regisseur Destin Daniel Cretton sowie „Brooklyn Nine-Nine“- und „Community“-Folgenautor Andrew Guest. Ersterer hat zudem auch die ersten beiden Folgen inszeniert.

Nach „Wonder Man“ erwarten uns im neuen MCU-Jahr unter anderem noch die zweite Staffel von „Daredevil: Born Again“ (im März), der erwähnte „Spider-Man: Brand New Day“ (im Juli) und natürlich das große Marvel-Spektakel „Avengers 5: Doomsday“ als hoffentlich krönender Abschluss im Dezember. Inwiefern der kürzlich erschienene zweite Teaser zum XXL-Event mehr verrät, als man denkt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Der zweite deutsche Trailer zu "Avengers 5: Doomsday" ist da – und er verrät mehr als ihr denkt

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren