Auch wenn es mittlerweile so aussieht, als könnte es mit dem jüngsten Anlauf unter Federführung der „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“-Macher tatsächlich etwas werden, liegt das „Star Trek“-Franchise im Kino mittlerweile seit 2016 brach. Ganz anders sah es da im Serienbereich aus. Eingeläutet von „Star Trek: Discovery“ im Jahr 2017, hat hier ein neuer Boom stattgefunden, der bis heute andauert.
Zwar wurden viele der neuen Serien (von „Discovery“ über „Star Trek: Picard“ bis hin zu „Star Trek: Lower Decks“) auch schon wieder beendet, doch für Nachschub ist gesorgt. Das gefeierte „Star Trek: Strange New Worlds“ hat bereits grünes Licht für zwei weitere Staffeln und in wenigen Tagen können sich Trekkies über ein brandneues Streaming-Abenteuer freuen: „Star Trek: Starfleet Academy“ startet am 15. Januar 2026 bei Paramount+. Zum Auftakt gibt es direkt eine Doppelfolge, danach erscheinen die Episoden immer einzeln jeden Donnerstag.
Rückkehr ins 32. Jahrhundert: Darum geht's in "Star Trek: Starfleet Academy"
Der Titel nimmt es bereits vorweg: In der neuesten „Star Trek“-Serie geht es an die Einrichtung, in der die Sternenflotten-Offiziere von morgen ausgebildet werden, allerdings nicht zur Zeit von Kirk oder Picard und Co., sondern in der fernen Zukunft des 32. Jahrhunderts, die wir erstmals in „Star Trek: Discovery“ kennengelernt haben.
Hier erholt sich die zersplitterte Föderation noch immer von einer kosmischen Katastrophe. Teil des Wiederaufbaus ist die Wiederbelebung der Sternenflotten-Akademie, die nun erstmals seit über 100 Jahren wieder neue Kadetten und Kadettinnen begrüßt. Der Campus befindet sich dabei zwar nach wie vor in San Francisco auf der Erde. Ein Großteil der Ausbildungsstätte selbst ist nun aber auf der dort andockenden USS Athena zu finden, wodurch die Studierenden problemlos auch Unterricht in den Weiten des Alls bekommen können.
Verantwortlich für die Lektionen zeichnet Athena-Captain und Akademie-Kanzlerin Nahla Ake (Oscarpreisträgerin Holly Hunter). Die bekommt dabei nicht nur Unterstützung von einigen alten Bekannten aus „Star Trek: Discovery“ wie Jett Reno (Tig Notaro) und Sylvia Tilly (Mary Wiseman), sondern auch von einem absoluten „Star Trek“-Fanliebling. So feiert der holografische Doktor aus „Star Trek: Voyager“ (Robert Picardo) fast 25 Jahre nach dem Ende jener Serie ein Live-Action-Comeback, nachdem er in jüngerer Vergangenheit bereits für die Animationsserie „Star Trek: Prodigy“ als eine Art Mentor zurückgeholt wurde.
Schwer gemacht wird ihnen das Leben vom neuen Bösewicht Nus Braka (Paul Giamatti), der auf ganz besondere Weise mit einem der Sternenflotten-Anwärter verbunden ist und außerdem noch eine offene Rechnung mit Captain Ake hat...
Dass sich das Streamen zu lohnen scheint, legen übrigens die ersten Kritiken zu „Star Trek: Starfleet Academy“ nahe, die jüngst erschienen sind:
Das nächste "Star Trek"-Highlight nach "Strange New Worlds"? Die ersten Kritiken zu "Star Trek: Starfleet Academy" sind da!