Eine der teuersten Szenen der Filmgeschichte: Vor 32 Jahren zahlte Sylvester Stallone eine Million Dollar aus eigener Tasche, um sie zu realisieren
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

Der teuerste Luftstunt aller Zeiten findet sich nicht etwa in einem „Mission: Impossible“-Blockbuster, sondern in einem Actionthriller mit Sylvester Stallone. Der verzichtete für die spektakuläre Szene sogar auf einen Teil seiner Gage!

Wenn es um möglichst spektakuläre Stunts auf der großen Leinwand geht, denkt man heute unweigerlich an Tom Cruise, der sich mit „Mission: Impossible 8“ zuletzt in Sachen Waghalsigkeit wieder einmal selbst übertroffen hat. Doch obwohl er sich in seinen Filmen schon aus fliegenden Flugzeugen gestürzt oder sich außen an einem startenden Jet festgeklammert hat, war eine andere Actiongröße für den bislang teuersten Luftstunt der Filmgeschichte verantwortlich: Sylvester Stallone!

Der Rekord stammt aus dem Jahr 1993, als der „Rambo“-Darsteller die Hauptrolle im Action-Thriller „Cliffhanger - Nur die Starken überleben“ übernahm. Damals zahlte der Schauspieler aus eigener Tasche eine Million US-Dollar, um eine besonders gefährliche Szene realisieren zu lassen – und verzichtete dafür sogar auf einen Teil seiner Gage!

„Cliffhanger“, inszeniert von Renny Harlin („Stirb langsam 2“), beginnt mit einem Schicksalsschlag: Bergretter Gabe Walker (Stallone) verliert eine Freundin bei einem missglückten Rettungseinsatz und zieht sich daraufhin von seiner Profession zurück. Doch ein Jahr später wird er erneut gerufen – angeblich, um eine Gruppe Verunglückter in den Rocky Mountains zu retten. In Wahrheit soll er allerdings eine Bande skrupelloser Terroristen (u.a. John Lithgow) zu einem abgestürzten Flugzeug mit Millionenbeute führen...

Dieser Luftstunt ist bis heute unerreicht

Dabei kommt es irgendwann zu jener bis heute schweißtreibenden Szene, für deren Realisierung Stallone tief in seine eigene Tasche gegriffen hat: Stuntman Simon Crane klettert in 4.500 Metern Höhe ohne Sicherung auf einem Seil zwischen zwei mit über 300 km/h durch die Rocky Mountains düsenden Flugzeugen – lediglich ein versteckter Fallschirm bot ihm ein wenig Sicherheit.

Die Aktion war so gefährlich, dass sie nur ein einziges Mal durchgeführt wurde. Crane konnte sich letztlich nicht wie geplant ins zweite Flugzeug retten, schlug mehrmals an Rumpf und Tragfläche an und entkam nur knapp einer Kollision mit den Triebwerken, bevor er schließlich absprang. Diese halsbrecherische Sequenz ging als teuerster und riskantester Luftstunt der Filmgeschichte ins Guinness-Buch der Rekorde ein – und ist bis heute unerreicht.

Übrigens auch der Film im nachfolgenden Artikel steht in dem Rekorde-Buch. Er legte eine der größten kommerziellen Bruchlandungen aller Zeiten hin. Welcher das ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Dieser Film steht als größter Flop der Kinogeschichte im Guinness-Buch der Rekorde – er hat ein ganzes Studio auf dem Gewissen!

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer brasilianischen Schwesternseite AdoroCinema erschienen.

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