In den bereits vier „Ich – Einfach unverbesserlich“-Filmen dienen die Minions dem Superschurken Gru – und haben sich dabei als Sidekicks so sehr ins Herz des Publikums gespielt, dass sie jetzt schon ihren dritten Solo-Film bekommen: Nach den 1960er Jahren (in „Minions“ von 2015) und den 1970er Jahren (in „Minions 2: Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ von 2022) geht es jetzt in „Minions 3“ aka „Minions & Monster“ (Kinostart: 1. Juli 2026) sogar zurück in das Hollywood der 1920er Jahre.
Bekanntermaßen suchen sich die Minions ja schon seit Jahrtausenden immer wieder besonders garstige Bösewichte, denen sie dann ergeben dienen können – angefangen in Urzeiten bei einem zähnefletschenden T-Rex. In „Minions 3“ landen sie nun bei einem herrischen Stummfilmregisseur, dem der zweifache Oscargewinner Christoph Waltz („Inglourious Basterds“, „Django Unchained“) zumindest in der englischen Originalfassung seine Stimme leiht.
Natürlich läuft auch diesmal wieder einiges schief - doch die Minions haben große Pläne: Sie wollen einen gigantischen Monster-Film drehen. Alles was ihnen dazu noch fehlt, sind die ... nunja ... Monster! Und so fackeln die gelben Unruhestifter nicht lange und machen sich daran, den okkulten Oberboss Cthulhu zu beschwören, der sich jedoch als ziemlich niedlicher Zeitgenosse herausstellt. Doch dieser kennt natürlich ein paar besonders scheußliche Kreaturen - und gemeinsam macht sich die Truppe auf, um endlich die passenden Scheußlichkeiten für den Minions-Monster-Film zu finden.
Wahnsinnig erfolgreich
Noch vor „Shrek“ (von DramWorks), „Toy Story“ (von Pixar), „Die Eiskönigin“ (von Disney) und „Ice Age“ (von Fox) hat sich ausgerechnet das als Independent-Konkurrenz gestartete Illumination Entertainment mit seiner „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe den Platz als erfolgreichstes Animations-Franchise aller Zeiten gesichert.
Die Chancen stehen zudem sehr gut, dass der Vorsprung mit dem anstehenden Kinostart von „Minions 3“ sogar noch weiter ausgebaut werden kann. Immerhin weisen die Filme bislang keinerlei Abnutzungserscheinungen auf – ganz im Gegenteil scheinen sich die Minions immer hartnäckiger in der Popkultur einzunisten, wie etwa auch die omnipräsenten TikTok-Trends rund um den Release des vorherigen Films bewiesen haben.
- „Ich – Einfach unverbesserlich“ (2010): 543 Millionen Dollar (2,6 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
- „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ (2013): 971 Millionen Dollar (3,7 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
- „Minions“ (2015): 1,159 Milliarden Dollar (7,0 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
- „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ (2017): 1,035 Milliarden Dollar (4,6 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
- „Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ (2022): 940 Millionen Dollar (4,2 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
- „Ich – Einfach unverbesserlich 4“ (2024): 968 Millionen Dollar (4,3 Millionen verkaufte Tickets in Deutschland)
Wer den Trailer derweil in der englischen Originalfassung sehen will, wird hier fündig: