"F1" trifft auf "The Wolf Of Wall Street": Shooting-Star Austin Butler wird im neuen Film vom "Konklave"-Macher zum Skandal-Sportler
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Der gebürtige Wolfsburger Edward Berger ist unser Mann in Hollywood. Nach dem Netflix-Film „Ballad Of A Small Player“ wagt sich der Regisseur an eine Filmbiografie über Radrennfahrer Lance Armstrong, die bereits einen heftigen Bieterkampf auslöste.

2023 FOCUS FEATURES LLC.

Nachdem sich der deutsche Regisseur Edward Berger mit Serien wie „The Terror“, „Patrick Melrose“ und „Your Honor“ in Branchenkreisen einen Namen gemacht hatte, gelang ihm mit dem Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ der endgültige internationale Durchbruch. Der Film wurde weltweit gefeiert und schließlich mit dem Oscar für den Besten internationalen Film ausgezeichnet.

Auch Bergers darauffolgendes Projekt, der Vatikan-Thriller „Konklave“ mit Ralph Fiennes, schlug große Wellen: Publikum und Kritik zeigten sich gleichermaßen begeistert, der Film gewann den Oscar für das Beste adaptierte Drehbuch und erhielt darüber hinaus sieben weitere Nominierungen. Nachdem sein jüngster Film „Ballad Of A Small Player“ mit Colin Farrell allerdings eher verhaltene Reaktionen hervorrief, könnte sein nächstes Projekt wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen – und vielversprechend klingt es allemal.

Filmbiografie-Experten hinter der Kamera

Wie Deadline exklusiv berichtet, wird Edward Berger die Regie bei einem noch unbetitelten Film über den berüchtigten US-Radrennfahrer Lance Armstrong übernehmen und zugleich als Produzent fungieren. Das Drehbuch stammt von Zach Baylin, der bereits mit Filmbiografien wie „King Richard“ und „Bob Marley: One Love“ Erfahrung sammeln konnte. Für die Hauptrolle als Armstrong wurde mit Shooting-Star Austin Butler („Dune: Part Two“) bereits ein prominentes Gesicht gefunden.

Produzent Scott Stuber („Springsteen: Deliver Me From Nowhere“), der gemeinsam mit Berger an dem Projekt arbeitet, hatte schon lange Interesse an den Filmrechten zu Armstrongs Geschichte und konnte nach langwierigen Gesprächen schließlich dessen Zustimmung erhalten. Laut Deadline hat das Projekt bereits einen heftigen Bieterkampf zwischen mehreren großen Studios ausgelöst.

Davon handelt der Lance-Armstrong-Film

Der Film wird als eine Mischung aus „F1- Der Film“ und „The Wolf Of Wall Street“ beschrieben und soll die Höhen und Tiefen von Armstrongs Leben und Karriere beleuchten: Nachdem Lance Armstrong einen potenziell tödlichen Krebs überwunden hatte, gelang ihm ein spektakuläres Comeback im Profi-Radsport, das in sieben aufeinanderfolgenden Siegen bei der Tour de France gipfelte. Über Jahre hinweg sah er sich jedoch immer wieder mit Dopingvorwürfen konfrontiert, die er konsequent zurückwies. Erst eine Untersuchung der US-Anti-Doping-Agentur kam zu dem Ergebnis, dass Armstrong während seiner Karriere leistungssteigernde Mittel eingesetzt hatte. In der Folge gestand er seine Beteiligung am Doping ein – ein Eingeständnis, das letztlich das Ende seiner sportlichen Laufbahn besiegelte.

Übrigens: Der Lance-Armstrong-Film ist nicht der einzige Titel, an dem Edward Berger derzeit arbeitet – mehr zu einem neuen Projekt mit Netflix erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Im Westen nichts Neues"-Regisseur dreht erneut für Netflix – und erhält dabei Unterstützung vom "Boardwalk Empire"-Macher!

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