Seit dem 12. Februar 2026 läuft mit „Wuthering Heights“ eine neue Kinoadaption des berühmten Romans von Emily Brontë. Im Mittelpunkt steht der Waisenjunge Heathcliff, der auf dem Anwesen von Mr. Earnshaw aufwächst, dort jedoch ein Außenseiter bleibt und nur zur gleichaltrigen Cathy eine enge Bindung aufbauen kann. Als Cathy aus gesellschaftlichen Gründen den wohlhabenden Edgar heiratet, verlässt Heathcliff den Ort – und kehrt Jahre später verbittert zurück, fest entschlossen, Cathy und ihr Umfeld aus Rache zu zerstören.
Inszeniert wurde der Film von der Britin Emerald Fennell, die bereits mit „Promising Young Woman“ und „Saltburn“ für Aufsehen sorgte – und nun auch mit „Wuthering Heights“ überzeugt, wofür es in unserer Kritik starke 4 von 5 Sternen gibt. In den Hauptrollen sind Margot Robbie („Barbie“) und der frisch Oscar-nominierte Jacob Elordi („Frankenstein“) zu sehen. Wie die Stars im FILMSTARTS-Interview verrieten, verlief der Dreh zum Historiendrama allerdings nicht ganz ohne Herausforderungen.
Reichlich Maschinerie für die perfekte Kulisse
„Das Wetter ist quasi ein eigener Charakter in der Geschichte“, erklärte Margot Robbie im Interview. Entsprechend kamen bei der Produktion zahlreiche Wind- und Regenmaschinen zum Einsatz, was laut der Schauspielerin „eigentlich ein Albtraum für den Ton“ gewesen sei. Co-Star Jacob Elordi nahm das Ganze mit Humor und versuchte im Gespräch kurzerhand, die Geräusche der Maschinen nachzuahmen. Das Video (ab Minute 3:20) dazu könnt ihr euch hier ansehen:
Robbie lobte dabei die Arbeit der Crew: „Unsere Crew war außergewöhnlich. Sie bauten Sets auf Studiobühnen mit Entwässerungssystemen und funktionierenden Kaminen, sodass wir echtes Feuer in einem Haus auf einer Bühne haben konnten.“ Schauspielkollegin Hong Chau, die im Film Nelly Dean spielt und ebenfalls am Gespräch teilnahm, ergänzte, dass sogar echte Tiere am Set gewesen seien. Robbie griff das lachend auf: „Echte Nutztiere. Echter Mist. Manchmal war das Abwassersystem nicht stark genug für das, was sie da produzierten.“
Es scheint also, als seien die Beteiligten von „Wuthering Heights“ mit allerlei Formen von Wind und Flüssigkeiten konfrontiert worden – von Stürmen über Regen bis hin zu weniger romantischen Hinterlassenschaften. Welche Herausforderung Regisseurin Emerald Fennell dabei als die größte empfand, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Das ist der Moment, in dem man weiß, dass es ein Meisterwerk ist": "Wuthering Heights"-Regisseurin Emerald Fennell im großen FILMSTARTS-Interview