Nach mehreren Superhelden-Flops: "Spider-Man"-Universum soll Reboot bekommen
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

Superhelden bzw. besser gesagt deren Gegnerinnen und Gegner standen im Fokus von Sonys Versuch, das „Spider-Man“-Universum auszubauen. Doch Filme wie „Madame Web“ und „Kraven The Hunter“ floppten. Jetzt soll ein Neustart der Spin-off-Reihe her.

Sony

Mit der „Spider-Man“-Filmreihe mit Tom Holland als Peter Parker gelang Sony Pictures ein gigantischer Erfolg. Diesen wollte man ausbauen – und rückte weitere Comic-Figuren, an denen man die Rechte hält, ins Zentrum von Kino-Abenteuern. Das „Spider-Man“-Bösewichte-Universum war geboren, eine lose Reihe, in der Antiheld*innen die Hauptrolle spielten. Bei der „Venom“-Reihe mit Tom Hardy funktionierte das noch gut. Aber die weiteren Filme des Franchises blieben glücklos an den Kinokassen und kamen auch bei der Kritik nicht gut an.

So spielte „Morbius“ mit Jared Leto weltweit lediglich 167,5 Millionen US-Dollar ein, „Madame Web“ mit Dakota Johnson nur 100,5 Millionen und „Kraven The Hunter“ mit Aaron Taylor-Johnson konnte sogar nur 62 Millionen Dollar einnehmen. In der FILMSTARTS-Kritik bekamen alle drei Filme jeweils laue 2 Sterne. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein Studio von der Fortführung einer Reihe zu überzeugen – doch Sony will an dem erweiterten „Spider-Man“-Universum festhalten, nur eben anders als bisher.

"Morbius", "Kraven" und Co. – ein Neustart soll her

Das eröffnete Sony-CEO Tom Rothman im Podcast The Town. Moderator Matt Belloni stellte dem Studioboss die Frage: „Wo stehen wir mit dem ‚Spider-Man‘-Franchise? Nicht dem animierten Spider-Verse. Ist das größere Spider-Verse tot?“ Darauf lautete Rothmans Antwort ganz klar: „Nein“. Aber so weitergehen wie bisher werde es nicht…

Auf Mall Bellonis Frage, ob man zu der Reihe zurückkehren und einen „frischen Reboot“ starten werde, antwortete Rothman: „Ja“ – er bestätigte außerdem, dass man an den Neustart mit „neuen Leuten“ herangehen werde. Ob das bedeutet, dass man neue Kreative hinter der Kamera für die Gestaltung des „Spider-Man“-Bösewicht-Universums heranholen werde oder neue oder auch alte Figuren mit neuen Darsteller*innen besetzen werde, ist dabei unklar.

Mit einer weiteren Bemerkung deutete Rothman jedoch an, dass dies womöglich nicht allzu bald geschehen werde: „Verknappung hat einen Wert… man muss das Publikum einen vermissen lassen.“

Noch sind die Informationen sehr vage, wie dieser mögliche Reboot des Spin-off-Universums aussehen kann. Viel klarer ist da die Zukunft der „Spider-Man“-Hauptreihe mit Tom Holland. Diese wird am 30. Juli 2026 mit Destin Daniel Crettons „Spider-Man: Brand New Day“ fortgesetzt. Was euch darin erwartet? Darüber gibt euch der folgende Artikel mit der offiziellen Inhaltsangabe Aufschluss:

Offizielle Inhaltsangabe von "Spider-Man 4: Brand New Day" enthüllt Handlung ohne (!) Peter Parker – das steckt dahinter

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